Ich muß einen Frequenzteiler der die Frequenz durch 10 teilt aus
D-Flip-Flops bauen.
Hab das mal gemacht und Simuliert! Leider stimmt es nicht! Weiß jemand
wo der Fehler liegt? oder stimmt mein Simulationsprogramm nicht?
Das D Flip Flop ist da ungünstig, muss ein Zähler sein, der auf 10
zählen kann. Kann aus D-Flip Flop bestehen. dann müßte man bei Erreichen
der Zahl 10 einen Übertrag machen und zurückführen zum Löschen.
Viel schneller ist man, wenn man ein Zähler IC z.B. MC14018 oder 7490
o.ä.
Du machst dir aus den Flip-Flops einen 4-Bit Zähler.
Die Ausgänge werden, gegenenenfalls über Negierer, auf ein
4-Eingangs-UND zusammengefasst, sodass das UND eine 1 ausgibt, sobal
1010 (also: dezimal 10) erreicht ist. Mit diesem Signal, werden die Flip
Flips resettet und dieses Signal ist gleichzeitig deine durch 10
geteilte Frequenz
Ich weiß dass es da viel bessere möglichkeiten gibt! Wenn mein Prof. in
der Klausur so was aber fragt bringt mir andere Lösungen nichts!
Ich hab ja hier ein Teiler gebaut der durch 16 teilt! Sommit müsste ich
wenn Q 2 und Q4=0 ein Siganl auf die Rücksetzeingänge legen. Oder? (Habs
schon versucht funktioniert nicht)
Gruß
Hi
Eigendlich, bei 4 Frequenz-Halbierern, müsste das Ausgangssignal bei
1/16tel (oder 10h) sein, und nicht bei 8 liegen.
Bei Teilung durch nicht 2-er Potenzen müsste man mit einem Zähler (z.B.
BCD) arbeiten und bei Q0-Q3=0101 (1 2er, 1 8er) das Ausgangs-Signal
toggeln sowie den Zähler auf 0 setzen.
Wie heißt das Programm?
Denke, damit habe ich auch schon 'gespielt'.
MfG
Jo wrote:
> Ich weiß dass es da viel bessere möglichkeiten gibt! Wenn mein Prof. in> der Klausur so was aber fragt bringt mir andere Lösungen nichts!>> Ich hab ja hier ein Teiler gebaut der durch 16 teilt! Sommit müsste ich> wenn Q 2 und Q4=0 ein Siganl auf die Rücksetzeingänge legen.
Nicht nur wenn Q2 und Q4 null ist.
Es gibt viele Zahlen bei denen das der Fall ist. zb 0000 oder 0010
Du musst auch noch die anderen beiden, Q1 und Q3 berücksichtigen! Die
müssen 1 sein
>der auf 10>zählen kann. Kann aus D-Flip Flop bestehen. dann müßte man bei Erreichen>der Zahl 10 einen Übertrag machen und zurückführen zum Löschen.
Ich würde das so nicht machen. WEnn die 10 als Reset benutzt wird, zählt
der Zähler eigentlich (kurz) bis 11. Ich würde zu einem synchronem
Design 0..9 raten. Man kann dann zB das MSB (Wertigkeit 8) als
/10-Ausgangssignal (mit 25% Tastverhältnis) nehmen...
Habe nun immer noch einen Fehler (stehe gerade auf dem Schlauch)
PS. Ich weiß das ich dass mit den Negierungen ungeschickt gelöst hab!
Aber den Sinn erfüllt es :-) (hoffe ich zumindest)
@Posti Das Programm heißt Digital Simulator und ist Freeware!
Danke für eure Hilfe
Gruß Jo
Jo wrote:
> Habe nun immer noch einen Fehler (stehe gerade auf dem Schlauch)
Wir haben alle mitsammen einen Fehler gemacht.
3 Flip Flops reichen. Denn nach dem ersten Flip Flip ist die Frequenz ja
schon durch 2 geteilt.
Die Einerstelle der Rücksetzlogik ist das Signal selbst.
Huch, hab ich vor 30 Jahren in Digitaltechnik nicht aufgepasst? Wenn ich
durch 10 teilen will, brauche ich immer noch 4 Flipflops. Bei dreien
komme ich maximal bis Faktor 8. Da ändert auch der Herr Moderator nichts
;-)
Schau dir doch mal das Innenleben eines 7490 an. Das ist ein asynchroner
Dezimalzähler.
Servus,
Helmut.
Wiso 3?
Nach dem ersten FF durch 2 geteilt, nach dem zweiten FF durch 4 geteilt,
nach dem dritten FF durch 8 geteilt, und nach dem viertenFF durch 16
geteilt!
Das heißt ich benötige 4 FF !
Ich glaub ich schlaf mal ne Nacht darüber! :-)
Jo wrote:
> Wiso 3?
Hab ich jetzt einen Knopf im Hirn?
> Nach dem ersten FF durch 2 geteilt, nach dem zweiten FF durch 4 geteilt,> nach dem dritten FF durch 8 geteilt,
die Eingangsleitung ist Bit 0
Ausgang Q1 ist Bit 1
Ausgang Q2 Bit 2
Ausgang Q3 Bit 3
Der Reset muss erfolgen, wenn 1010 erreicht ist. 4 Stellen, aber nur 3
Flip Flops, weil ja die Eingangsleitung schon Bit 0 ist
> und nach dem viertenFF durch 16
Eben. Aber ich muss ja gar nicht durch 16 teilen. Das ist schon viel zu
viel.
Wenn du einen stink normalen n-Bit Zähler nimmst, dann hat Bit 0 des
Zählers bereits die halbe Frequenz des Eingangssignals. Der Zähler muss
daher gar nicht bis 10 zählen, sondern nur bis 5. Und dafür reichen 3
Bits des Zählers.
Helmut -dc3yc wrote:
> Huch, hab ich vor 30 Jahren in Digitaltechnik nicht aufgepasst? Wenn ich> durch 10 teilen will, brauche ich immer noch 4 Flipflops.
Du brauchst 4 Flipflops wenn du bis 10 zählen willst. Du brauchst sie
aber nicht, wenn du durch 10 teilen willst.
> Schau dir doch mal das Innenleben eines 7490 an. Das ist ein asynchroner> Dezimalzähler.
Überleg dir nochmal wie der Zusammenhang zwischen der Frequenz des
Eingangssignals und der ersten Zählstufe ist. Für jeweils 2 steigende
Flanken des Eingangssignals wechselt Bit 0 einmal seine Polarität. was
gleichbedeutend mit einer DIvision der Frequenz des Signals durch 2 ist.
>Oder hab ich mich da jetzt irgendwo total verrant?
Naja, unter Beachtung dieser Aufgabe:
>>Ich muß einen Frequenzteiler der die Frequenz durch 10 teilt ... bauen.
^^^^^^^^^^^^
Würde ich sagen:
Ja, es werden vier FF gebraucht.
Ein Teiler durch 10 benötigt ungefähr 3,322 FlipFlops ;-)
Was solls' denn für ein Zähler sein ??? da fallen mir erst mal auf die
Schnelle folgende Typen ein :
-ein als Johnson-Zähler geschaltetes Schieberegister
-ein asynchron arbeitender Zähler mit Nullsetzung bei der 1010
-ein synchron arbeitender Zähler mit Verküpfungen an den
Vorbereitungseingängen der FF's
-ein synchron arbeitender Zähler mit asynchron arbeitendem
parallel-loading
bei der Zahl ...
-ein in BCD-Folge arbeitender Zähler oder in anderer Folge?
-ein aus einem FF und mod5-Zähler zusammengeschalteter Zähler, wie der
7490 ?
-solls ein aufwärts oder abwärts oder umschaltbar zählender Zähler sein
?
-soll er Borrow oder Carry oder beides abgeben ?
rück mal raus, welchen Typ Du haben willst
Ich will ja nicht unken, aber
Alle diese Typen sollte man bei einer Prüfung beherrschen, oder nicht ?
Entschuldige den Ausbruch,
aber, am einfachsten, schau Dir mal den Aufbau eines 7490 an.
Der hat erstmal ein FF, das durch zwei teilt.
Dann folgt , aus drei FF's eine aufwärts zählende Kette, die beim Stand
von 101, durch ein Verknüpfungsgatter wieder auf Null gesetzt wird.
Bei deinem Entwurf fehlt noch die Verknüpfung, die die "5" erkennt und
die drei (oder alle vier ) FF's auf Null setzt.
Ob der Simulator diese Arbeitweise wirklich nachbilden kann, ist
garnicht so sicher, aber probiers mal.
>>Was solls' denn für ein Zähler sein ??? da fallen mir erst mal auf die>>Schnelle folgende Typen ein :
Es soll nur indrirekt ein Zähler sein.-->Es soll ein Frequenzteiler
durch 10 sein !Verwenden darf ich nur d-FFs und zusätzliche Gatter!
(Siehe ersten Beitrag:-)
>>Ich will ja nicht unken, aber>>Alle diese Typen sollte man bei einer Prüfung beherrschen, oder nicht ?
Die Prüfung beinhaltet auch noch Analogtechnik!Man muß ja Prioritäten
setzen!:-)
Zudem weißt du ja gar nicht wann Prüfung ist!
Aber wenn du ne Lösung hast kannst natürlich gerne helfen!
Gruß Jo
Dann hat die ganze Sache wohl mit der Laufzeit zu tun.
Denkbar wäre eine Lösung: Q-nicht wird ja normalerweise zum toggeln auf
D geführt.
Wenn in dieser Rückführung nun eine Laufzeit von 5 Tein liegt, bekommt
der D- Eingang erst nach fünf Takten das umgekehrte Signal und kippt
erst dann .
Versuchs mal damit .
Mich hat irgendwie genervt, dass die Antworten sich immer weiter von der
Frage entfernten, am Ende hab ich selbst nicht mehr die Frage vor Augen
gehabt, deswegen war ich weit off-topic.
Eine weitere Lösung wäre ein Ringzähler, der Johnson-Zähler. Diese
Struktur hat der CMOS- Baustein 4017.
fünf FF's gemeinsam am Takt. vier FF's hintereinandergeschaltet mit Q
auf das nächste D. Das letzte Q-nicht wird auf das D des ersten FF's
gelegt.
Wenn nicht gerade die Folge 10101 in den FF's weitergeschoben wird,
teilt dieser Zähler mod 10. Das erreicht man durch Starten mit dem
Zählerstand 0000, beim Einschalten.
Bekomme bei deiner Schaltung keine Ausgangssignaländerung. (B/ hast du
gar nicht angechlossen)
Kannst ja nochmals überptüfen ob mir ein Fehler unterlaufen ist.
Gruß Jo
PS Ich hoffe die Simulation kann das Frequenz-teilerproblem überhaupt
richtig berechnen! Hab ja keine Ahnung wie die Simulation programmiert
ist!
Hallo,
ganz früher (TM) hat das bei mir mit D-FF so ausgesehen.
Bei Stand 1010 sind beide Eingänge des NAND H und damit der Ausgang L ->
Reset auf 0000.
In der Praxis klappt das nicht 100% zuverlässig, weil durch
unterschiedliche Laufzeiten evtl. nicht alle FF zurücksetzen und damit L
am Reset zu früf wieder auf H wechselt. Der Kondensator verlängert den
L-Impuls passend...
Das Ausgangssignal ist nicht symmetrisch, wenn es das sein soll, muß man
aus den ersten 3 FF einen 5:1 teiler basteln (NAND wird bei 110 aktiv
und setzt zurück) und dahinter den 4. FF als normalen Teiler hängen.
Gruß aus Berlin
Michael
Anhang: Frequenzteiler der durch 10 teilt!
Der dargestellte Schaltplan müsste nach meiner Meinung nach stimmen.
Leider stimmt das Ergebnis des Peglschreibers nicht.
Liegt der Fehler in der Schaltung oder im Simulationsprogramm?
Gruß Jo
peter-neu-ulm schrieb gestern schon:
>... aber, am einfachsten, schau Dir mal den Aufbau eines 7490 an.
Hatte ich auch zuerst gedacht - der verwendet aber JK-FF.
Karl heinz Buchegger schrieb:
>Scroll mal nach oben. Ich hab noch in der Nacht eine Lösung gebastelt.
Ist das nicht eine gefährliche Variante - asynchrones Design, verknüpft
auf die Resets? Ohne es mir diese Variante durchüberlegt zu haben - das
geht doch bestimmt wegen irgendwelcher Spikes an den Gattern schief ...