Die Schaltungstechnik an sich ist einfach. Bau dir einfach kleine
Lampenüberwachungsmodule, die du in die Leitung zur Glühbirne
reinschleifst. Die können einen oder auch mehrere Kanäle haben, je
nachdem, wie man das platz- und kabelbaummäßig am besten aufteilen kann.
Mit den BTS... High-Side-Switches kannst du die Last über einen µC
schalten und einen Kurzschluß erkennen. Mit einem Shunt, einem
Instrumentenverstärker (gibt spezielle für "High Side Shunts") kannst du
den Strom in eine Spannung 0..5V umwandeln, die du über den A/D-Wandler
eines AVR auswerten kannst. Der µC kriegt die Originalleitung vom
Originalschalter als "Sollwert", ob die Lampe ein oder aus sein soll.
Diesen Befehl leitet er brav weiter und übernimmt nur zusätzliche
Überwachungsfunktionen. Damit hast du ein kompaktes Modul, das du in die
Leitung zu der Lampe klemmen kannst. Es braucht dann zusätzlich noch
+12V Dauerplus und Masse. Es kann dann erkennen, ob am Ausgang der
korrekte Strom fließt oder die Leitung zur Lampe sogar kurzgeschlossen
ist. Du würdest auch erkennen können, ob eine Glühlampe falscher
Leistung montiert ist. Mittels kurzer Impulse mit langen Pausen
dazwischen könnte man periodisch feststellen, ob die Lampe "noch da"
ist. Wobei das allerdings für die Lampe lebensdauermäßig nicht so toll
ist. Vielleicht reicht eine Überprüfung, wenn man die Zündung
einschaltet.
Da eh ein µC in deinen Modulen verbaut ist, kannst du dann eine
Schnittstelle wählen, mit der du die Information an deine zentrale
Auswerte- und Anzeigeeinheit weiterleitest.