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Forum: Platinen Lötstopplack woraus? / Oberflächenenergie?


Autor: Student (Gast)
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Für eine Arbeit im Zusammenhang mit Underfill-Stoffen benötige ich die 
durchschnittliche 'Oberflächenspannung' von Lötstopplacken.
In Datenblättern zu Lacken verschiedener Hersteller finde ich diese 
Information nicht, zu Standardmaterialien gehört "Lötstopplack" nicht.

Kann mir jemand sagen wo man solche Werte finden kann, oder was in den 
Lacken hauptsächlich enthalten ist, so dass ich einen Wert annehmen 
kann?

Autor: Gast (Gast)
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Mann, Mann, Mann,

die werdenden Akademiker von heute kapieren noch nicht einmal
wie Forschung funktioniert:

1. Es gibt keinen Lötstopplack.

2. Es gibt Lacke, die als Lotstopp geeignet sind.

3. Auf Englisch nennt man das "solder-resist".

4. Suchbegriff in Kugel eingeben und Hersteller finden.

5. Hersteller nach den gewünschten Parametern befragen, worauf
   man keine Antwort erhält, weil dies sonst keinen Mensch
   interessiert.

6. Hersteller um Bemusterung bitten und gesuchte Werte selber
   messen.

Autor: Student (Gast)
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Na du bist ja ein ganz Schlauer.

Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
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Hi,


> 1. Es gibt keinen Lötstopplack.

Aus dem FED Wiki:
http://wiki.fed.de/fed-wiki/index.php/L%C3%B6tstopplack

http://www.peters.de/

Ulrich

Autor: Michael H* (Gast)
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Student wrote:
> Na du bist ja ein ganz Schlauer.
aber er hat zu 100% recht.

Ulrich Trettner wrote:
> http://wiki.fed.de/fed-wiki/index.php/L%C3%B6tstopplack
da hast du dir schön sauber ins knie geschossen, denn dort steht zu 
lesen:
[pre]
Material
?
[pre]

Autor: Ulrich Trettner (ullerich)
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Hi,


> da hast du dir schön sauber ins knie geschossen, denn dort steht zu
> lesen:

Aha. Ich halte dagegen: 
http://wiki.fed.de/fed-wiki/index.php/L%C3%B6tstop...

Ich darf ebenfalls mal für Linkmüde zitieren:

<zitat>
Der Begriff Lötstopplack bezeichnet eine Schutzschicht für 
Leiterplatten.

Historisch bedingt hat sich der Teilbegriff Lack zwar etabliert, ist 
aber aus physikalisch/chemischen Gesichtspunkten nicht immer korrekt. 
Entsprechend sind dann auch Begrifflichkeiten wie Lötstoppdruck zu 
interpretieren.

Klassischer Lötstopplack wird in der Regel im Siebdruckverfahren 
aufgebracht und thermisch ausgehärtet.

'Lötstopplack' kann aber auch als Folie laminiert oder als Flüssigfilm 
aufgebracht werden. In beiden Anwendungsfällen wird er anschließend 
fototechnisch strukturiert.
</zitat>

Ähnlich sagen wir umgangssprachlich "Wir erzeugen Energie."

Ulrich

Autor: Michael H* (Gast)
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Was ein Lötstopplack für eine Aufgabe zu erfüllen hat, ist bekannt. Nur 
nicht die exakte Art und Weise.
Die Lackzusammensetzung wird wohl von Hersteller zu Hersteller mitsamt 
den gesuchten Eigenschaften variieren.
Also einen aussuchen, bemustern lassen, messen.

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