Da Du die Frage hier auf mikrocontroller.net stellst, nehme ich mal an,
dass Dir ein Mikrocontroller zur Signalverarbeitung vorschwebt. Damit
hast Du exzellente Möglichkeiten, das Prinzip des "Lock-In-Verstärkers"
anzuwenden.
Dazu muss im Baustein eine Sinusschwingung (sagen wir mal 600 Hz)
erzeugt werden. Mit dieser Schwingung wird die Laserintensität
gesteuert. Wenn die Lichtintensität nicht sinusförmig wird, macht das
nichts. Dann wird das schwingende Signal der Photodiode (am besten deren
Kurzschlussstrom) in jedem Zeitpunkt mit der Sinusschwingung
multipliziert. Das Ergebnis muss dann nur noch durch einen Tiefpass
laufen (Zeitkonstante z. B. 10 Millisekunden). Diesen Tiefpass kann man
rechnerisch im µC machen (Multiplikation mit exp(-t/tau) und
anschließend Integration über eine Zeitspanne von -10*tau bis jetzt).
Mit der nun frei wählbaren Zeitkonstante kann man das Signal beliebig
unempfindlich gegen Störungen und Rauschen machen. Große Zeitkonstanten
führen zu einer entsprechend trägeren Reaktion und kleinere zu einer
schlechteren Rauschunterdrückung.