Gast
#1136558
Ich baue mir eine aktive Probe für meinen Logikanalysator. Da die Eingänge sehr hochohmig werden sollen (1MOhm), bekomme ich schon bei geringen Streukapazitäten hohe Zeitkonstanten. Deshalb bekam ich hier aus dem Forum (Dank an Benedikt!) den Tipp, mit einem Abgleichkondensator die Verzögerung zu kompensieren. Im Prinzip also so, wie es bei Tastköpfen ebenfalls gemacht wird. So ganz habe ich die Thematik aber noch nicht verstanden. Mal angenommen, ich schaffe es, meinen Kondensator so einzustellen, dass er die Eingangskapazität auf 0,1pF abgleicht. Dann habe ich doch aber immernoch eine sehr hohe Zeitkonstante, nämlich tau = 1MOhm * 0,1pF = 100µs! Damit könnte ich ja nur bis in den kHz-Bereich messen. Wo ist mein Verständnisfehler? Steffen