Tochterblitzauslöser - Analogteil Fotodiode

Gast #1138151
Lesenswert?

Hallo Zusammen,

ich möchte einen separaten Fotoblitz drahtlos über den Kamerablitz 
auslösen. Allerdings müssen dabei (unterschiedlich viele) Vorblitze 
ignoriert werden, weshalb ich das ganze mit einen kleinen PIC machen 
wollte, der den Blitz zündet, wenn die richtige Anzahl an Blitzen in 
einem Zeitfenster detektiert wurde.

Soweit alles problemlos, allerdings bin ich mir bei der Beschaltung der 
Photodiode unsicher.

Mein Schaltplan ist im Anhang, den fraglichen Part habe ich gelb 
markiert. Es wäre nett, wenn mir jemand da drüberschauen könnte, ob das 
so passen könnte, insbesondere ob die Dimensionierung der R/C einen 
mikrocontrollertauglichen Impuls an den PIC abgibt (wird per Interrupt 
ausgewertet), und ob das auch bei mehreren Blitzen im Abstand von ein 
paar ms noch klappt.

Danke und Grüße,

Peter
Angehängte Dateien:
Gast #1138190
Lesenswert?

Also ich bin von dieser Schaltung der C't ausgegangen, die ich über den 
5k-PullUp an die Betriebsspannung gehängt habe:
http://www.heise.de/ct/00/20/224/

Die funktioniert auch prinzipiell, nur eben direkt beim ersten Vorblitz, 
und dann kommt das Blitzgerät nicht mehr nach.

Zitat aus dem Artikel:
> Zentrale Bedeutung kommt der Fotodiode BPW34 zu,
> die bei einem Lichtblitz einen kurzen Spannungsimpuls
> von einigen hundert Millivolt liefert.
Gast #1138191
Lesenswert?

Zuerst müsste man mal wissen, was für einen Strom die Photodiode beim 
auslösen deines Blitzes liefert. Dazu würde ich einen Strom 
Spannungswandler aufbauen und die Diode in Sperrichtung an den Eingang 
schalten. Über den Rückkoppelwiderstand wird die Verstärkung so 
eingestellt, das man anschließend einen Schmitt Trigger bedient. 
Nachteil ist, der I/U Wandler invertiert erstmal. Eventuell zu 
kompliziert. Vielleicht kann man auch etws mit einem UndGatter mit 
schmitt trigger eingängen machen.

Gruß
Persönliche Seite #1138202
Lesenswert?

Ok bei der CT gehen die davon aus, dass die Photodiode einen 
Spannungsimpuls gibt, das mag sein, ist aber nicht die eigentliche 
Betriebsart einer Photodiode (und auch nicht so empfindlich)
Da du eh ne spannungsversorgung für den µC hast würd ich gleich die 
Diode richtig betreiben.

Kathode an VCC, Anode über nen Widerstand an masse (Wenn du hier ein 
Poti nimmst kannst du gleich noch die Empfindlichkeit regeln).

Von dem Verbindungspunkt Photodiode <--> Widerstand einen Kondensator 
auf einen Port (evtl noch pulldown hinter den Kondensator).

Du könntest VCC der Photodiode auch an einen Port hängen um diese im 
bedarfsfall abzuschalten um Strom zu sparen.
Gast #1138255
Lesenswert?

Danke euch beiden!

@ Carsten: Ich hab noch nicht 100% verstanden, was du genau meinst, aber 
ich probier das nochmal in Ruhe durchzulesen. Allerdings lese ich raus, 
dass du da weitere Signalaufbereitung mit Standard-Logik machen würdest, 
was ich eigentlich vermeiden wollte, und nur dem µC einen kurzen Impuls 
geben wollte.

@Hauke: Ich brauche ja auch keine wirkliche Empfindlichkeit, sondern ich 
will nur starke Helligkeitsänderungen auswerten. Ich werde aber deinen 
Vorschlag trotzdem mal auf dem Steckbrett ausprobieren, wenn ich die 
Diode mit einem Stroboskop beleuchte, sollte der Impuls ja auch auf 
einen analogen Oszi "triggerbar" sein.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren