Hallo Hans,
du brauchst doch gar keine negative Versorgungsspannung. Meine 4-20mA
Sender laufen alle ohne negative Versorgung. Die Ausgangsstufe hast du
schon richtig gemacht, ein OP, der einen Transistor mit Shunt ansteuert
und am Shunt eine Spannung entsprechend der Eingangsspannung einprägt.
Hier kannst du doch direkt den Sensor (0-1V) anschließen, wofür
benötigst du den ganzen Rest?
Wichtig ist nur, dass du einen rail-to-rail OPAMP einsetzt, also z.B.
einen SN10502 von Texas Instruments, der dürfte auch für die
anspruchvollsten Einsatzgebiete schnell genug sein.
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/sn10502.html
Den zweiten OP wirst du brauchen, um die 4mA Zerooffset einzuprägen. Der
sn10502 hat zwei in einem Gehäuse.
Was ist das für eine theoretische Arbeit? So ein Teil lötet man doch in
5 Minuten zusammen, wenns sein soll, ohne sich vorher einen Schaltplan
gezeichnet zu haben. Was soll man daran denn groß simulieren, da ist
doch eh alles linear dran. Im wesentlichen läuft die ganze Rechnung, die
zu machen ist auf R=U/I am Shunt raus. Mehr ist da nicht zu rechnen. Und
die Quelle hat 1V swing, damit wird die Differenz von 20mA - 4mA
erzeugt, also hat der Shunt R=1V / 16mA = 62,5 Ohm. Das war die ganze
Simulationsrechnung. Der andere OP erzeugt fest mit einem weiteren
Transistor 4 mA Offset, die immer da sind. Die Referenzspannung erzeugt
man am besten mit einem Referenzelement, wenn die 12 Volt stabil sind,
könnte man die aber auch einfach runterteilen, das ist aber bei 4-20mA
Sensoren unüblich, denn der Eingangsspannungsbereich geht meistens von 8
bis 30 Volt.
Grüße,
Peter