Gast
#1141795
Hallo zusammen! Erstmal vorne weg: ich bin mehr oder weniger Anfänger auf dem Gebiet der Signalanalyse. Die mathematischen Grundlagen der Fourieranalyse (kontinuierlich und diskret) sind mir zwar gut bekannt, ebenso die FFT und ähnliche, allerdings musste ich diese bisher nie konkret anwenden. Auch die Terminologie der Signalanalyse ist mir nicht 100%ig geläufig. Folgende Aufgabe: ich erzeuge zunächst selbst ein periodisches Signal, das dem Sinus von 0 bis pi gleicht (also ein "Wellenberg"). Beispielsweise mal 4 Wellenberge pro 10 Sekunden. Dieses Signal möchte ich nun an anderer Stelle wieder nachweisen. Wichtig dabei ist, dass das Signal beim Messen dann stark überlagert von anderen Signalen ist. Nun meine Frage, wie ich das Ursprungssignal sowie Sampling-Raten und Zeitfenster am besten wähle, um dennoch den Frequenzanteil im neuen Signal sauber erkennen zu können. * Gibt es ein Problem, weil mein Signal nur betragsmäßig einem Sinus gleicht (also keine "negativen Wellentäler")? * Wie sollte das Verhältnis der Sample-Rate zur Frequenz des ausgesandten Signals sein? Shannon ist mir ein Begriff, aber kann ich pro Periode auch 50 oder mehr Samples nehmen? Das Problem ist nämlich, dass die Sample-Werte stark zufällige Werte annehmen können, und ich gefühlsmäßig das Signal nur bei einer sehr hohen Sample-Rate überhaupt erkennen könnte. * Oder macht es mehr Sinn, die Zahl der Perioden drastisch zu erhöhen, und das ganze mit weniger Samples über einen längeren Zeitraum zu messen? Für ein paar Anregungen wäre ich sehr dankbar!