Eingangschutz für Kleinspannung

Gast #1144334
Hallo,

ich habe eine kleine Schaltung, die einen Ventilator antreibt. Sie 
bezieht ihre Energie aus einem kleinen Schaltnetzteil, und ich würde 
gerne sicherstellen, dass sie, für den Fall, dass es ein Problem im 
Netzteil gibt, und Überspannung rauskommt, dagegen geschützt ist. 
Empfiehlt sich da eine Crowbar-Schaltung, oder lieber was anderes? Was 
ist denn ein günstiger und verbreiteter Thyristor dafür? Also in welchem 
Bereich muss der sein, wenn zB die Netzspannung durchschlagen sollte?
Persönliche Seite
Nein in deiner Anwendung! Die Diode ist niederohmiger, der Varistor kann 
mehr kurzzeitige Leistung vertragen.
Sagen wir mal: Wenn deine Schaltung inkl. Ventilator kurzzeitig die 
doppelte Spannung verträgt, dann könnte auch ein Varistor gehen. Ist 
aber eine echte Bastlerlösung. Nimm lieber ne Z-Diode.


Gute Nacht -
Abdul
Persönliche Seite
Ja und? Selbst wenn, der Zweck wäre erfüllt!

Ne ordentliche Größe und 20% über deiner Nominalspannung.


Noch ne Anmerkung:
Denke daran, das der Kurzschluß vor deiner Schaltung insbesondere beim 
Thyristor auch deine Schaltung eventuell zerstören kann. Z.B. hält ein 
78xx Regler nur ca. -5V bezogen auf den Ausgang aus!


Gruß -
Abdul
Gast
Nominalspannung: 6 V, Maximalspannung: 18 V, Strom 800 mA im 
Regelbetrieb. Absicherung gegen Netzspannungsdurchschlag. (Die Schaltung 
muss das nicht überleben, sollte nur nicht abbrennen) Wenn die Z-Diode 
durchbrennt ist die Funktion nicht zwangsläufig gegeben, nur wenn sie 
leitend bleibt.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite
> Absicherung gegen Netzspannungsdurchschlag.
Dagegen hilft keine Z-Diode. Die ist viel zu langsam...

> (Die Schaltung muss das nicht überleben, sollte nur nicht abbrennen)
Dann reicht i.A. eine Sicherung.
Was ist das für eine Schaltung, die normalerweise 6V bekommt, aber u.U. 
mit Spikes (Über- oder Durchschläge) vom Netz zu kämpfen hat?
Gast
Eine Z-Diode wird im Erstfall vermutlich zum Siliziumklumpen ehe die 
träge Sicherung durch ist. Deshalb sollte man auf eine 
servicefreundliche Anordnung der Opferteile achten.
Gast
Die Chance von Überspannung ist genauso hoch, wie dass aus einem 
käuflichen kleinen Schaltnetzteil eine solche rauskommt. Ich will nur 
ganz sicher gehen, da das Ding autonom und lange Zeit durchlaufen soll.
Gast
Wenn der Motor keine interne Elektronik verwendet und die Spannungen 
stimmen, sollte er die Schaltnetzteil üblichen Peaks locker vertragen. 
Das Problem, wenn ein Motor mit zu hoher Spannung betrieben wird, ist ja 
das dauerhaft ein zu großer Strom fliest wodurch dann die Wicklung 
durchbrennt. Ich würde eher das Netzteil vor dem Motor schützen 
(Freilaufdiode und Sicherung bzw, Polyswitch). Bei kleinen 
elektronischen Lüftern bietet  sich Vorwiederstand und Z-Diode an. Das 
dürften aber viele bereits eingebaut haben.
Gast
Naja, es gibt halt noch die Steuerung des Motors, Temperatur, Strom etc. 
Die induktiven Lasten sind mit Snubber und Freilaufdioden schon alle 
bedacht. Es geht nur um den Fall, dass eben das Netzteil durchröstet und 
statt 6 V 100 V oder mehr am Bauteil anliegen. Dann soll sichergestellt 
sein, dass die Feinsicherung fliegt.
Gast
Ist doch relativ einfach. Schaltung zweimal aufbauen und an die eine 
230V anlegen.
Wenn die Reaktion passabel ist wird die verbleibende Schaltung 
eingebaut.
Gast
Exakt so siehts aus. Wenn nichts auch nur annähernd brennt kommts ins 
Gehäuse. Der Fehlerfall ist ohnehin extrem unwahrscheinlich. Z-Diode hat 
immerhin den Vorteil, dass es keinen Latch-Up gibt.

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