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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Oszillator schwingt nicht


Autor: entity (Gast)
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Hallo,

ich habe einen Colpitts-Oszillator mit JFET gebaut (Anhang S.1), leider 
schwingt er nicht. Am Ausgang (ohne SMA-Buchse) messe ich mit einer 
hochohmigen Oszispitze eine konstante Spannung. Simuliert habe ich die 
Schaltung mit ltSpice (Anhang S.2) und ADS, dort funktioniert es. Kann 
mir jemand einen Hinweis geben?

Vielen Dank,
entity

Autor: Walter (Gast)
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Mußt du den nicht kurz mal stimulieren ? In der Simulation schwingt der 
ja auch erst nach einer kleinen Ewigkeit ein. Evtl. sind deine 
Wertekombination etwas Realitätsfremd. Habe irgendwo gelesen: große 
Induktion und kleines C ergeben ein großes Q (hoffe das stimmt so).

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Vermutlich ist die Spulengüte nicht groß genug. Messe mal zumindest 
deren Gleichstromwiderstand und das in LTSPICE ausprobieren.

Es kann dann aber immernoch am Spulenmaterial liegen!


Gruß -
Abdul

Autor: Uwe Wensauer (dk1kq)
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Damit der Oszillator (in der Praxis ) sicher anschwingt, muss der 
günstigste Wert ermittelt werden ( kleines poti rein )
Wenn man den richtigen wert dann hat, kann dann das Poti durch 
festwiderstand ersetzt werden.

Gruß Uwe

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

für 10MHz gefällt mir das LC-Verhältnis und damit die Leerlaufgüte 
garnicht.

Geschätzt Kondensatoren so ca. 2x 100pF und die passende Induktivität 
dazu.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: entity (Gast)
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Vielen Dank, ich werde das morgen mit veränderten Bauteilen testen.

Autor: AC/DC (Gast)
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Müßte von der Versorgung zum Gate nicht ein Widerstand
für die Vorspannung geschaltet werden?
Warum das in der Simulation funktioniert versteh ich
auch nicht.

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Bei dieser Freuqenz sind die Werte von C viel zu groß, 100 pF sind 
realistisch.

Mit dem Wert von 2,2 nF müsste L nach überschlägiger Rechnung einen 
Verlustwiderstand unter 0,4 Ohm haben, damit die Schwingbedingung 
erfüllt ist.

Autor: Exe (Gast)
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Hi Abdul
So sehe ich das auch. Ein kapazitiver Dreipunkt bedarf eines 
"Entdämpfers" am Schwingkreis da die Güte ansonsten eher nicht 
ausreicht, siehe die nic-Schaltung. Dort wird ein Op anstatt der 
Kollektorstufe hier eingesetzt aber ohne den nic wirds es wohl nicht 
gehen.
Die Ringverstärkung sollte schon über 1 sein ohne besondere Massnahmen.
Der echte Col hat einen C runter zur source, einen C zwischen 
drain-source und die Spule rauf zur drain.
Dann schwingt es garantiert.
Rein von der Dim könnten 10Mhz drin sein wenn auch die 2.2nF etwas hoch 
erscheinen, per Güte.
Das ist aber zunächst nicht so wesentlich.
Muss man Glück haben dass das nach dem eco-Prinzip anläuft (vergleiche 
Emittergekoppelter Oszillator)
Ich wehre mich gegen diese Simulationen. Sie sind sicher nicht schlecht 
gemeint erziehen aber zur Gedankenlähmung. Gute Bücher zur Sache mit 
eigener Nachtüftlung sind da besser. Es ist zwar mühseliger aber schärft 
die brainworks.

Autor: gast (Gast)
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Der alte Spruch hat sich wieder bewährt:

Alles schwingt, nur der Oszillator nicht.

Autor: Uwe Wensauer (dk1kq)
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Spitzbübisch würde ich sagen - baue einen Verstärker, der schwingt dann 
bestimmt

Zum ECO gibt es zig Varianten

Simulation ist ja eine tolle Sache - nur warum das Rad neu erfinden

Was soll denn die Ausgangsfrequenz sein ?

Gruß Uwe

Autor: entity (Gast)
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Ich habe nun wie beschrieben eine größeres L und kleinere C verbaut und 
siehe da er schwingt! (~ 23 MHz) Eine bestimmte Ausgangsfreq. ist nicht 
so wichtig, da ich nur relative Stabilitätsmessungen machen werde.

Autor: Uwe Wensauer (dk1kq)
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Gratulation-
frage - was ist das für ein Simulationsprogramm ?
Wenn ich google, dann stoße ich auf ein Linux-programm
Bitte nähere infos
uwe

Autor: entity (Gast)
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Das ist LTspice IV, unter
   http://www.linear.com/designtools/software/
zum Download

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