ATmega8l 8AU wie viel kb passen rein

Gast #1145861
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Guten morgen

Hoffe bin hier richtig, Habe mich nicht richtig mit mikrocontr.. 
flashbausteine ect.. beschäftigt . Auf jeden fall ich will was nachbauen 
was ich im internet gefunden habe. Auf der bauteil liste steht ein 
Atmega8l 8Au , die Hex datei hat aber eine größe von 294 kb.
Passt das , hab versucht mich im internet durch zu lesen und hab das so 
verstanden das der besagte atmega aber nur 8 Kb hat oder bringe ich da 
was durch einnander ?
Welchen atmega müßte ich den nehmen für das hex file?
Danke schon mal im vorraus.
#1145869
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Christian wrote:
> was ich im internet gefunden habe. Auf der bauteil liste steht ein
> Atmega8l 8Au , die Hex datei hat aber eine größe von 294 kb.

Dann kann es nicht für den ATmega8 sein.
Ein Hexfile ist etwa 2,8 * BIN groß, also max 22kB darf es sein.


> Welchen atmega müßte ich den nehmen für das hex file?

Genau den, der als Target beim Generieren des Hexfile spezifiziert 
wurde.
Die Größe des Hexfiles ist schnurz, das Target muß stimmen.


Peter
Gast #1145871
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Hex-Files sind immer grösser als das darin enthaltene Programm.
Zum einen werden für jedes Datenbyte im Controller 2 Bytes in der .hex 
benötigt (Darstellung als lesbarer Hex-Wert); zum anderen sind da noch 
Adressangaben und Prüfsummen dabei, die auch noch mal ihren Senf 
dazuwerfen.

Wobei mir der Grössenunterschied von 8 <-> 294 kB auch etwas gross 
vorkommt.
#1146112
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Peter wrote:
>> Nö. Es sind 8 KB
> Warum ein grossen K, kilo ist ist doch eine kleines
Auweia, da hat wieder jemand in der Schule nicht aufgepasst... Speicher 
werden praktisch immer binär adressiert und ihre Größe ist deshalb auch 
i.d.R. eine Potenz von 2. Der Speicher eines ATMega8 hat 8192 Bytes, das 
sind nicht 8*10^3 (8000) sondern 8*2^10 Bytes. Und 2^10 ist entweder ein 
großes K oder (nach IEC60027) ein Ki (für KiBi, Kilo Binary).
Gast #1146139
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> Ich dachte es macht jeder so wie er denkt.

Das Denken sollte man den Pferden überlassen, die haben den grosseren 
Kopf....

Das geht zu oft in die Hose, wenn man bei solchen Definitionen nicht 
sich exakt an die Standards hält. Versuch mal ne Marslandung zu 
berechnen und verwechsle dann 1000 und 1024. Sowas ähnliches hat die 
NASA ja schon geschafft.
#1146248
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Peter wrote:
> Ich bin davon ausgegangen wenn es schon eine Definition von k(1000) und
> K(1024) gibt, das man ja gar nicht Ki hätte einführen müssen.
Doch. Früher, als Speicher noch klein und niedlich waren, brauchte man 
nur ein "kilo" um alles verfügbare zu beschreiben. Deshalb hat man zur 
Unterscheidung das K groß geschrieben, um darauf hinzuweisen, dass es 
eben kein dekadisches kilo, sondern ein binäres sein soll. Aber dann 
wurden die Speicher größer und es gab erhebliche Diskussionen wegen den 
Präfixen Mega (M) und Giga (G), die nunmal schon in der dekadischen 
Schreibweise Großbuchstaben sind. Und genau auf dieser Problematik setzt 
die IEC60027-2 auf, die ein einheitliches Präfix-System für alle 
Größenordnungen vorschlägt.

> Bei die SI-Prefixen habe ich das grosse K auch noch nicht gefunden.
Es ist auch afaik nie genormt gewesen, sondern war immer ein 
inoffizieller Standard, der sich aber weitgehend durchgesetzt hatte. Die 
IEC60027-2 enthält auch keine verbindlichen Festlegungen, sondern ist 
auch im Prinzip nur ein Vorschlag.

SI-Standards beziehen sich auch im Großen und Ganzen auf physikalische 
Größen, und afaik sind weder Bit noch Byte (also praktisch die einzigen 
Anwendungsfälle für die binären Präfixe) genormt, weshalb logischerweise 
auch die Präfixe nicht durch entsprechende Standards festgelegt sind...

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