Gast
#1145929
Bin nun schon seit ner guten Ewigkeit an meinem RFID-Projekt -.- Folgender Aufbau: Antennenschwingkreis aus einem selbstgewickelten Kupferdraht (Rechteckform, 4.7cm x 3.5cm, 240uH) und einem Polystyrolkondensator (6,2nF). Spule geht leider nicht grösser, da das Gehäuse bereits vorgegeben ist. Das Highlight ist natürlich noch der Abstand zu einem Blech: ~3mm. Geht leider auch nicht anders, Kunde sei Dank. Nun, nach langem umherprobieren hab ich es nun zum Laufen gebracht, zumindest bis ungefähr 3cm Reichweite. Als Tag verwende ich ein EM4450 (125kHz). Die Daten des HTRC werden an einen ATMega16 Prozessor weitergegeben und dort (provisorisch) via SPI-Bus ans HyperTerminal ausgegeben. Der Schwingkreis ist einigermassen gut eingestellt, die "Schaltspitzen" liegen jedenfalls exakt auf dem Maximum der Amplitude (auch wenn diese mit ~120Vpp relativ gering ist). Desweiteren soll man ja bei der Messung der Phasenverschiebung eine Konstante festlegen, welche auf verschiedene Wege bestimmt werden kann. Da die Methode via MODE-Pin bei mir nicht richtig funktioniert, lese ich die Daten nun normal aus und messe jeweils mit dem Tag die erreichbare Lesereichweite. Interessanterweise krieg ich es im Moment nicht weiter als 3cm, d.h. die "Kurvenform" der Distanzmesswerte sehen ungefähr aus wie ein gleichgerichteter Sinus mit abgeschnittener Spitze. Ich erhalte jeweils für mehrere Messwerte in einem Bereich (bspw. 0x54...0x64) genau die gleiche Distanz, obwohl ich doch eigentlich irgendwo ein absolutes Maximum erreichen sollte. Ich weiss, dass ich mit einer etwas grösseren selbstgewickelten Spule bis zu 5cm Reichweite erhalten habe.. Weiss jemand, woran das liegen könnte? Müsste man da Hardwaretechnisch noch etwas beifügen/korrigieren/ändern? Anbei wäre noch das Schema meines HTRC-Teils..
