Der Defragmentierer in W2K arbeitet nur halbwegs vernünftig, wenn er
genügend freien Platz auf der Platte hat (ca. 15-20%). Wenn man sehr
große fragmentierte Dateien hat (z.B. Videos oder Datenbanken), kann
auch das noch zu wenig sein.
Außerdem optimiert die Software grundsätzlich eher mäßig. Ist halt nur
eine Light-Version zum Appetit anregen. Wesentlich bessere Ergebnisse
bringt z.B. PerfectDisk von Raxco. Die hatten auch mal eine 30 Tage
Demoversion im Netz stehen, ich weiß aber nicht, ob das immer noch so
ist.
Die Geschwindigkeit des Defragmentiervorgangs ist abhängig von
Plattengröße, mittlerer Zugriffsgeschwindigkeit, belegter Kapazität,
Fragmentierung und Defragmentierungsverfahren. Eine Aussage, wie "mein
Defragmentierer braucht nur 2 Stunden" ist für die Beurteilung deshalb
etwa so nützlich, wie die Aussage "in Hannover scheint heute die
Sonne".
Gruß, Frank