Ich kann mich Ratber nicht direkt so anschließen.
Die Fourier Analyse ist eine der mathematische Grundlagen für die
Anwendungsfälle die Ratber beschreibt. Allerdings wird dann im
praktischen garnich die Fourier Transformation benutzt sondern man
benutzt normale Bandpass Filter. Diese sind weitaus effizienter als die
FA. Um aber deren Parameter zu berechnen oder die Filter zu testen
nimmt man auch die FA. Die FA als solches ist immer dann sinnvoll wenn
man einen breiten und gesammten Überblick über ein weites
Frequenzspektrum bekommmen will. In den meisten Fällen werden dann aber
im praktischen normale Bandpässe ausreichen. Zb. bei
Frequenzspektrum-Analyser wie in viele Soundanlagen könnte man mit der
FFT aufbauen. Allerdings wenn man nur 3 oder 5 Frequenzbereiche
anzeigen will dann sind Bandpassfilter viel einfacher und billiger.
Es gibt aber im Softwaretechnischen einige Bereiche die ohne FFT
garnicht anders gehen. Es gibt Komprimierungsverfahren die die FFT
benutzen, Bildbearbeitungen, Spracherkennungssysteme die Neuronale
Netzwerke benutzen nutzen meistens ebenfalls eine FFT im Preprocessing.
Desweiteren kann ich aus eigener Erfahrung sagen das die FFT zur
Berechnung super großer Zahlen benutzt wird. Also, will man zB.
Millionen Stellen von der Zahl Pi oder e usw. berechnen so werden für
die Multiplikation ebenfalls FFT Algorithmen benutzt. Mit der FFT,
genauergesagt mit der Modularen Fermat Fast Fourier Transformation von
A. Schönhage und S. Strassen kann man asympthotisch am schnellsten zwei
große Zahlen multiplizieren. Es gibt zZ. kein schnelleres Verfahren
dafür. Naja, und eben in der Medizin oder Technischen Physik, eg.
Astronomie und Meßtechnik gibt es enorm viele Anwendungen für die
FFT/FA. In all diesen Bereichen will man das Spektrum von verschiednen
Frequenzen beobachten, egal ob Schall, Infraschall, Ultraschall oder
Licht.
Gruß Hagen