Afghanistan fast vergessen

Gast #1149913
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Nicht so bei Kriegskanzlerin Merkel. Sie schickt weiter 600 deutsche 
Soldaten an die Front.

http://www.welt.de/politik/article3215316/600-zusaetzliche-deutsche-Soldaten-fuer-Afghanistan.html

Da die US-Armee Personalprobleme hat, und jetzt schon daran denkt 
Personen mit Migrationshintergrund in die Truppe aufzunehmen, kann 
Merkel nicht abseits stehen.

Deutsche Söldner ins Ausland, eine alte Tradition:

http://de.wikipedia.org/wiki/Soldatenhandel_unter_Landgraf_Friedrich_II._von_Hessen-Kassel
Gast #1149969
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Als unser Bundeskanzler a.D. Schröder damals die "uneingeschränkte 
Solidarität" mit den USA erklärte, hat er uns nunmal in diese Sache 
hineingezogen. Retrospektiv nehme ich ihm das auch nicht übel. Also: 600 
Soldaten um während der Wahlen Anschläge auf Wahlbüros etc. zu 
verhindern.. wo ist das Problem? Wir sind in Afghanistan Besatzer, also 
müssen wir auch für Ordnung sorgen.
Gast #1150297
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... Nicht so bei Kriegskanzlerin Merkel. ...
... Sie schickt weiter 600 deutsche Soldaten an die Front. ...

Du bist ein sehr kluger und vor allen Dingen ein auf höchstem Niveau 
denkender Mensch. Meine tiefe Ehrerbietung vor deinen tiefen 
intellektuellen Einsichten.

Weiter so!
#1150528
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Nein, der Rüdiger meldet sich erst jetzt zu Wort.
Das ist ja auch ein nettes Feature der Obama-Puppe: da man nicht mehr 
mit dem aufgebrauchten moralischen Kredit der Bush-Puppe rechnen muß 
kann man jetzt den neuen Kredit erst einmal nutzen, um "die europäischen 
Partner" (intern, z.B. in Brzinskis Bücher offen als Vasallen 
bezeichnet) um Soldaten anzupumpen, die für die J.P. Morgans von heute 
die Ölpipelines und die Verbreitung der "universiellen Gesetze" 
(Noahiden-Sklavenreligion) wachen sollen.
Dies wird das zentrale Anliegen beim nächsten Obama-Besuch werden.

Zur US-Armee: man ist schon seit längerem in der verzweifelten Situation 
das sich alle, die es sich leisten können und auch genügend Grips haben, 
nicht mehr in der Army mitspielen wollen. Da helfen auch 
Gratis-Werbespiele wie "American Army" nicht mehr.
Allerdings kann man bei den Verzweifelten und dem Bodensatz der 
Gesellschaft abschöpfen. Die einen mit Stipendien und Green-Cards, die 
anderen mit Hafterleichterungen.
Was man gerade mit letzterem für Personal bekommt kann sich jeder 
ausmalen. Oder sich die Foltervideos ansehen.
So ist auch das Intelligenzniveau der US-Armee schon seit langem 
dramatisch abgesunken. Die Apache-Helikopter, die noch im ersten 
Golfkrieg akzeptable Leistungen lieferten, mußten in Jugoslawien 
zurückgezogen werden - die Piloten verursachten zu viele Abstürze bei 
Übungsflügen.

Die amerikanische Oligarchie scheint ein König-Midas-Problem zu 
entwickeln. Viele Projekte verwandeln zwar angefaßte Sachen in Gold, 
dafür verdorrt ihnen aber auch alles unter den Händen.

@Jörg S.: Unsere "Verfassung" und vielmehr unsere moralische Verfassung 
verbieten uns die Teilnahme an Angriffskriegen. Womit eine Teilnahme am 
Afghanistankrieg außerhalb des Akzeptablen liegt.

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