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Forum: PC Hard- und Software Fritz-Box WLAN / Überzeugungsarbeit


Autor: Siegfried (Gast)
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Für ein Jahr bin ich beruflich die Woche über in eine kleine Wohnung 
umgezogen. Dort habe ich mit dem Notebook nach einem WLAN in der 
Umgebung gesucht und bin auch fündig (Fritz-Box) geworden. Die 
Besitzerin (eine Wohnung weiter gleicher Flur) der Box habe ich 
angesprochen und gefragt, ob ich mich für 10 Euro pro Monat an die Box 
hängen kann. Sie war sofort mißtrauisch und äußerte die Ansicht, dass so 
Ihre Daten leicht auszuspähen sind. Meine Frage ist: Stimmt das? Kann 
ich ihren PC so leichter ausspionieren als über das "normale" Internet? 
Und gleich eine Frage hinterher: Wie kann ich die Dame überzeugen?

Autor: Gast (Gast)
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Jein. Du befindest mit ihr zusammen im lokalen Netz. Natürlich kannst du 
dann etwas leichter auf die Daten zugreifen.

Du gute Frau hat vermutlich nicht so die Ahnung und reagiert deswegen 
auf Medienberichte empfindlich. Ich würde es bleiben lassen.

Autor: Siegfried (Gast)
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Auf welcher Seite steht du, Gast? ;)

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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Kann man nicht auch, wenn man den WLAN-Schlüssel hat, alle übertragenen 
Daten mitschneiden und private Daten auslesen?

Autor: Gast (Gast)
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Selbst in einem kabelgebundenen LAN kann man alles Daten mitschneiden, 
wenn man weiß wie.

Allerdings sind die Einwände der Frau unberechtigt, wer ein WLAN 
betreibt funkt seine ach so privaten Daten doch sowieso schon durch den 
Häuserblock.
Einfacher kann man es einem "Interessierten" garnicht machen, die 
Verschlüsselungen halten auch kaum jemanden mehr auf.

Mein Vorschlag: Manche Boxen können die Netze LAN und WLAN trennen, 
sodass kein Datenaustausch möglich ist. Schenk der Dame für ihren PC ein 
LAN-Kabel und häng dich ins WLAN, dann erklär ihr das alles sachlich und 
gut ist. Wenn sie immernoch nicht glaubt, dass sie "sicher" ist, hol 
dein Laptop, mach die Konsole auf und versuch, ihren PC anzupingen.
Diese Vorführung wirkt meistens Wunder, denn wenn schwarze Fenster mit 
weißem Text (Hacker-Programm!!!) keinen Erfolg melden, hat der Hacker 
verloren... (irgendwie mag ich diese ahnunglosen Leute, die alles in den 
Medien glauben)

Die andere Variante, für die man meistens Rotwein, gutes Essen, Kerzen 
und wesentlich mehr Talent braucht, erklär ich besser nicht ;-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es gibt Fritz!Boxen, die als Option anbieten, daß WLAN-Geräte einander 
nicht "sehen" können (so macht es z.B. die 7170), aber Deine Nachbarin 
hätte auch in diesem Falle einen Grund für Bedenken.

Wenn nämlich Du mit diesem Internetzugang Scheiße baust, Filesharing, 
Bombenbauanleitungen etc., dann fällt diese Scheiße erst mal Deiner 
Nachbarin auf den Kopf, die dann nachweisen muss, daß nicht sie, sondern 
Du dahinter steckst.

Und wenn sie keine WLAN-Isolation beherrscht, dann ist ihre 
Rechnerinfrastruktur von Deiner aus angreifbar, d.h. der auf Deinem 
Rechner laufende Wurm, der die üblichen verletzbaren Ports von 
Windows-Rechnern angreift, kann dies ganz wunderbar mit den Rechnern der 
Nachbarin, denn beide befinden sich im selben lokalen Netz.

Gar keine gute Idee.

Schaff Dir 'nen eigenen Breitbandanschluss an; Versatel will gerade mal 
20 EUR im Monat für 2MBit-DSL-mit-Flatrate inklusive 
ISDN-Telephon-Anschluss, hinzu kommen nur noch Telephongebühren. Die mit 
7.50 als Festnetzflatrate deckelbar sind. Bis Ende des Monats bekommt 
man dann (bei Flatrate) auch 'ne FB7270 geschenkt.

> Allerdings sind die Einwände der Frau unberechtigt, wer ein
> WLAN betreibt funkt seine ach so privaten Daten doch sowieso
> schon durch den Häuserblock.

Bei geeigneter Verschlüsselung ist das kein Problem, WPA2 ist nicht in 
ausreichend kurzer Zeit knackbar. Das sieht beim veralteten WEP und 
zumindest theoretisch bei WPA anders aus.

Autor: Siegfried (Gast)
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Meine neuen Nachbarn vom Flur habe ich für Freitag zum Tee eingeladen 
(mal sehen was geht). Wenn alle Stricke reißen, muß ich mir, wie von 
Rufus vorgeschlagen, einen eigenen Anschluß zulegen.

Vielen Dank für eure Teilnahme und die technischen Erläuterungen.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Siegfried,
nun wenn du sie schon zum Tee eingeladen hast dürfte der Rest wohl auch 
kein Problem sein. Zeig ihr deinen Charme und Liebe bzw. Heirate sie. 
Dann hat sich dein und ihr Problem gelöst. Mach ihr den Hof, gib ihr 
Support und überzeuge sie mit einem Kuss oder einem Strauss Blumen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ping sie doch  mal vorsichtig an. ;-)
Am Anfang erst mal mit kleinen Paketen. ....und vor Allem:
Nicht gleich an ihre Konsole gehen!

MfG Paul

Autor: Jan (Gast)
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Auf der Fritz läuft doch Linux:

locate, date, talk, strip, look, touch, finger, more, sleep, make clean 
...

Autor: Mike J. (emjey)
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@ Siegfried
Sag ihr dass Sie sich mal eine Firewall zulegen sollte.
Die Fritzbox hat zwar eine eigene integrierte, jedoch ersetzt sie damit 
nicht die DesktopFirewall !
(und ein Antivirenprogramm ...

Du musst einfach ein kleines bisschen Vertrauen aufbauen und ihr klar 
machen dass sie jetzt ohne Firewall genau so blöd dasteht wie als wenn 
sie dich direkt bei ihr mit anstöpseln würde.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Die Fritzbox hat zwar eine eigene integrierte, jedoch ersetzt sie damit
> nicht die DesktopFirewall !

Nicht?

Autor: Gast (Gast)
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Wofür braucht man Firewalls?

Unnötige Dienste abschalten und die benötigten richtig konfigurieren.

Autor: Mike J. (emjey)
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@ Gast
Hust ... ich spreche von Windows.

@ Rufus
Bei einer Desktop-firewall geht es auch darum Anwendungen zu verbieten 
mit dem Internet zu kommunizieren.
Im Idealfall darf nur dein Browser und dein e-Mail-Client auf das 
Internet zugreifen.

Autor: hust (Gast)
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Autor: Gast (Gast)
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Hallo,
wenn sie auch am WLAN hängt, kann man die Kommunikation zwischen WLAN 
Teilnehmern verbieten. Siehe dazu das Bild.

Gruß

Autor: Gast (Gast)
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Kein Bild?
Na gut. Im WLAN Menue der FBox kann kann man die Kommunikation zwischen 
den WLAN Teilnehmern abwählen.

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