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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Zeiger + by reference + Array + Structur??


Autor: Gast (Gast)
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Hi, ich habe 2 Fehler jeweils bei einer Übergabe von Werten mit 
By-reference. Hier mal Fehler eins:
void SPI_get_measured(uint8_t *measured_length, uint32_t *measurement_mask_low, uint32_t *measurement_mask_high, uint32_t *measured[40])
{
  measured_length = 0;

  // Werte von Register Page 0 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x00UL);          // Stelle Register Page 0 ein
  for(uint8_t i = 0; i <= 31; i++)
  {
    if(measurement_mask_low && (0x01UL << i))
    {
      *measured[i] = SPI_read_register(i);
      measured_length++;
    }
  }

  // Werte von Register Page 1 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x01UL);          // Stelle Register Page 1 ein
  
  for(uint8_t i = 32; i <= 35; i++)
  {
    if(measurement_mask_high && (0x01UL << (i-32)))   // -32 weil bei i=32 es Bit 0 in High Maske ist
    {
      *measured[i] = SPI_read_register(i-32);      // -32 weil bei i=32 es Addresse 0 hat
      measured_length++;
    }
  }

  // Werte von Register Page 3 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x03UL);          // Stelle Register Page 3 ein
  for(uint8_t i = 36; i <= 39; i++)
  {
    if(measurement_mask_high && (0x01UL << (i-32)))    // -32 weil bei i=36 es Bit 4(start bei 0) in High Mask ist
    {
      *measured[i] = SPI_read_register(i-30);      // -30 weil bei i=36 es die Addresse 6 hat
      measured_length++;
    }
  }
}

Der Aufruf funktioniert so:
SPI_get_measured(&measured_length, &measurement_mask_low, &measurement_mask_high, &measured[40]);

Fehlermeldung ist in der Aufrufezeile:
../Main.c:180: warning: passing argument 4 of 'SPI_get_measured' from 
incompatible pointer type

Funktionskopf ist in der Header Datei gleich wie der Funktionskopf hier 
(nur halt mit ; am ende)

Kann mir jemand sagen, was hier der Fehler ist und ob der Code überhaupt 
so funktioniert?? (Ich möchte, dass nach dem Abarbeiten der Funktion in 
der Hauptfunktion sich measured_length usw. verändert hat.)



Und hier habe ich noch den 2ten Fehler:
uint8_t USART_parameters(struct time *start2, struct time end2,uint32_t *sampling_rate2, uint32_t *measurement_mask1,uint32_t *measurement_mask2)
{
  if(right_values == 1)
  {
    struct time temp;
    temp.year       = start.year;
    temp.month       = start.month;
    temp.date       = start.date;
    temp.hours      = start.hours;
    temp.minutes    = start.minutes;
    temp.seconds     = start.seconds;
    *start2 = temp;

    temp.year       = end.year;
    temp.month       = end.month;
    temp.date       = end.date;
    temp.hours       = end.hours;
    temp.minutes     = end.minutes;
    temp.seconds     = end.seconds;
    *end2 = temp;

    *sampling_rate2   = sampling_rate,
    
    *measurement_mask1   = measurement_mask_low;
    *measurement_mask2   = measurement_mask_high;

    return 1;        // Werte stimmen
  }
  else
  {
    return 0;        // Es gab Fehler bei Prüfsumme
  }
}

Aufruf:
if(USART_parameters(&start, &end, &sampling_rate, &measurement_mask_low, &measurement_mask_high ))
          {

            USART_send_ACK();    // Sende ein ACK

            // Setze Command_nr zurück, da Befehl fertig
            command_nr = 0x00;
          }

Hier noch struct time:
struct time
{
  uint8_t seconds,minutes,hours,date,month,year;
};

Fehlermeldung:

../Main.c:141: error: incompatible type for argument 2 of 
'USART_parameters'



Im Prinzip verstehe ich nicht ganz wie ich genau damit arbeiten muss, 
wenn ich z.b. ein Array über Pointer übergebe bzw. wenn ich ein von mir 
definiertes struct time übergebe.

Autor: Gast (Gast)
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Öhm, habe gerade gemerkt, dass mans auch so schreiben kann:
uint8_t USART_parameters(struct time *start2, struct time end2,uint32_t *sampling_rate2, uint32_t *measurement_mask1,uint32_t *measurement_mask2)
{
  if(right_values == 1)
  {
    *start2 = start;

    *end2 = end;

    *sampling_rate2   = sampling_rate,
    
    *measurement_mask1   = measurement_mask_low;
    *measurement_mask2   = measurement_mask_high;

    return 1;        // Werte stimmen
  }
  else
  {
    return 0;        // Es gab Fehler bei Prüfsumme
  }
}

Der komische Code kommt von einer Änderung (hab dann struct time 
eingeführt....)
Sorry wegen Doppelpost

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast wrote:
> Öhm, habe gerade gemerkt, dass mans auch so schreiben kann:
>

Yep. Strukturen sind vollwertige Datentypen.
Mann kann ein Strukturobjekt einem andern zuweisen.

Mit Arrays geht das nicht.

Sind deine Probleme mit der Übergabe von Arrays bereits ausgeräumt, oder 
brauchst du noch Hilfe?

> wenn ich z.b. ein Array über Pointer übergebe

Im Prinzip ist es sehr einfach.
Bei jeder Verwendung des Array-Namens ohne einen Index (also das Zeugs 
in den eckigen Klammern) wird dieser Ausdruck umgeformt und bildet die 
Startadresse des Arrays.
int main()
{
  int Werte[20];

  foo( Werte );
}

In der Parameterliste beim Aufruf von foo wird das Arrays Werte ohne 
einen Index benutzt. Das Array degeneriert' daher in seine Startadresse 
und diese wird an die Funktion foo übergeben.

Folgerichtig muss foo daher einen Pointer auf int annehmen um Zugang zum 
Array zu erhalten. Dank der Definition, wie Indexzugriffe in ein Array 
abgebildet werden, kann man innerhalb der Funktion ganz normale 
Index-Syntax benutzen
void foo( int* Werte )
{
  Werte[0] = 10;
  Werte[1] = 20;
}

Autor: Gast (Gast)
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Beide Fehler existieren immer noch!
Aber danke schonmal.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> wenn ich ein von mir
> definiertes struct time übergebe.

Du übergibst die einfach.

Hier ist deine Funktion
uint8_t USART_parameters( struct time *start2,
                          struct time end2,
                          uint32_t *sampling_rate2,
                          uint32_t *measurement_mask1,
                          uint32_t *measurement_mask2)
{
   ...
}

Beachte: Das erste Argument ist ein Pointer zu einer struct time.
Das zweite Argument ist aber eine struct time selber, also kein Pointer.
Steht genau so da.

Hier der Aufruf
  if(USART_parameters(&start, &end, &sampling_rate, &measurement_mask_low, &measurement_mask_high ))

Warum übergibst du daher im 2-ten Argument eine Adresse, also einen 
Pointer?
Das 2-te Argument deiner Funktion ist kein Pointer, sondern eine struct 
time!

Und genau das sagt dir auch der Compiler

../Main.c:141: error: incompatible type for argument 2 of
'USART_parameters'

Mit den Datentypen für das 2-te Argument stimmt was nicht.
Der Aufrufer will eine Adresse übergeben, die Funktion will aber ein 
struct time Objekt.

Autor: Gast (Gast)
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OK danke, damit habe ich das schonmal gelöst, aber Problem 1 ist immer 
noch da. Wie mache ich das mit Arrays???

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Scroll nach oben. Hab meine erste Antwort editiert.

Autor: P. S. (Gast)
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Und lege dir dringend ein C-Buch zu, Pointerarithmetik lernt man nicht 
per trial and error! In Fall 1 bist du kurz davor, an den voellig 
falschen Platz im Speicher zu schreiben...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Du solltest dir auch solche Dinge gleich wieder abgewöhnen

>  for(uint8_t i = 0; i <= 31; i++)

In C wird bei 0 angefangen zu zählen und das hat ein paar Implikationen.
Zb. den, das die Sichtweise der Dinge in so einer Schleife darin 
besteht, dass beim Vergleich auf 'die Anzahl' der abzuarbeitenden 
Elemente geprüft wird. Eine Zählschleife, die über ein Array arbeitet, 
hat praktisch immer die Form

  for( i = 0; i < Anzahl_Elemente; ++i )

Jeder C-Programmierer der sowas sieht, erkennt das in 2/10 Sekunden und 
denkt nicht mehr gross darüber nach, welchen Zweck so eine Schleife 
erfüllt und welches die Grenzen für i sind.
Erst wenn die Schleife nicht mehr diese Form hat, wird darüber 
nachgedacht, warum sie anders als gewohnt aussieht und analysiert warum 
das so ist.

Autor: Gast (Gast)
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Ok Ok mal langsam,

warum hast du ++i geschrieben anstatt i++? Das "i++" wird doch erst nach 
dem ersten Schleifendurchlauf ausgeführt, was zu folge hätte, dass man 
zuerst bei Index 0 beginnt usw.

Ich habe mehrere C-Bücher zu Hause, allerdings sitze ich gerade in der 
Schule und bin unter ziemlichen Zeitdruck mit meinem Projekt, ich habe 
leider keine Zeit, ein C Buch zu lesen. Ich habe vor ein paar Jahren 
einige gelesen, ich arbeite zur Zeit nur mit dem, was ich noch weiß.

So eine Frage hätte ich noch, hierzu 2 Codestücke:

Code 1:
uint8_t USART_parameters(struct time *start2, struct time *end2, uint32_t *sampling_rate2, uint32_t *measurement_mask1,uint32_t *measurement_mask2)
{
  if(right_values == 1)
  {
    *start2 = start;

    *end2 = end;

    *sampling_rate2   = sampling_rate,
    
    *measurement_mask1   = measurement_mask_low;
    *measurement_mask2   = measurement_mask_high;

    return 1;        // Werte stimmen
  }
  else
  {
    return 0;        // Es gab Fehler bei Prüfsumme
  }
}

und hier Code2:

[c]
oid SPI_get_measured(uint8_t *measured_length, uint32_t 
*measurement_mask_low, uint32_t *measurement_mask_high, uint32_t 
*measured)
{
  measured_length = 0;

  // Werte von Register Page 0 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x00UL);          // Stelle Register 
Page 0 ein
  for(uint8_t i = 0; i <= 31; i++)
  {
    if(measurement_mask_low && (0x01UL << i))
    {
      measured[i] = SPI_read_register(i);
      measured_length++;
    }
  }

  // Werte von Register Page 1 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x01UL);          // Stelle Register 
Page 1 ein

  for(uint8_t i = 32; i <= 35; i++)
  {
    if(measurement_mask_high && (0x01UL << (i-32)))   // -32 weil bei 
i=32 es Bit 0 in High Maske ist
    {
      measured[i] = SPI_read_register(i-32);      // -32 weil bei i=32 
es Addresse 0 hat
      measured_length++;
    }
  }

  // Werte von Register Page 3 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x03UL);          // Stelle Register 
Page 3 ein
  for(uint8_t i = 36; i <= 39; i++)
  {
    if(measurement_mask_high && (0x01UL << (i-32)))    // -32 weil bei 
i=36 es Bit 4(start bei 0) in High Mask ist
    {
      measured[i] = SPI_read_register(i-30);      // -30 weil bei i=36 
es die Addresse 6 hat
      measured_length++;
    }
  }
}
[c]

In beiden Varianten übergebe ich ja die Addresse und die wird in einem 
Pointer abgespeichert.
Warum muss ich dann bei Variante 1 später schreiben:

*start2 = start;

und bei Variante 2:

measured_length = 0;

Also einmal mit * und einmal ohne. Wenn ich beim 1ten Beispiel ohne * 
mache gibt es einen Fehler und wenn ich bei Variante 2 mit * mache auch! 
Kann mir das jemand bitte noch erklären?
Funktionieren überhaupt beide Programmstücke so, dass nach beendigung 
der Funktion die Werte sich auch geändert haben?
Danke schonmal an alle hier, die geantwortet haben. Ihr habt mir 
wirklich weiter geholfen!

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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was soll denn
"measured_length = 0" bringen? measured_length ist ein pointer und zeigt 
somit auf 0. (Wobei die implizite Konvertierung von int nach uint8_t* 
eine Warnung erzeugen sollte).

EDIT: Ups, sehe gerade das steht schon über mir :D

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast wrote:
> Ok Ok mal langsam,
>
> warum hast du ++i geschrieben anstatt i++? Das "i++" wird doch erst nach
> dem ersten Schleifendurchlauf ausgeführt, was zu folge hätte, dass man
> zuerst bei Index 0 beginnt usw.

An dieser Stelle und mit diesem Datentyp ist es völlig Wurscht, ob du 
++i oder i++ schreibst. Der Effekt ist in beiden Fällen der gleiche: i 
wird um 1 erhöht, und nur darauf kommt es an.

C++ programmierer haben sich aber angewöhnt ++i zu nehmen, wenn beide 
Varianten möglich sind. Bei nicht eingebauten Datentypen (zb. bei 
eigenen Iteratorklassen) kann dann nämlich der Optimierer besser 
arbeiten, weil ein temporäres Objekt von Haus aus wegfällt.

> Ich habe mehrere C-Bücher zu Hause, allerdings sitze ich gerade in der
> Schule und bin unter ziemlichen Zeitdruck mit meinem Projekt,

Lass mich raten: Zu spät angefangen? Komplexität unterschätzt?

> ich habe
> leider keine Zeit, ein C Buch zu lesen. Ich habe vor ein paar Jahren
> einige gelesen,

Zumindest etwas.

> ich arbeite zur Zeit nur mit dem, was ich noch weiß.

Keine gute Idee.
Array Übergabe in C ist eigentlich ziemlich Basic-Knowledge. Wenn du das 
schon vergessen hast, wage ich nicht daran zu denken, welche Lücken sich 
sonst noch auftun :-)

Also: Abends nochmal ein C-Buch deiner Wahl reinziehen. Die ersten paar 
Kapitel über Variablen und +-*/ Operatoren kannst du ja überspringen :-)


> In beiden Varianten übergebe ich ja die Addresse und die wird in einem
> Pointer abgespeichert.
> Warum muss ich dann bei Variante 1 später schreiben:
>
> *start2 = start;

Weil start2 ein Pointer ist. Mit dem * wird der Pointer dereferenziert 
und die Struktur auf die der Pointer zeigt als ganzes angesprochen.

> und bei Variante 2:
>
> measured_length = 0;

must du nicht.
Nur macht das was ganz anderes als du erwartest :-)

Das setzt einfach nur den Pointer auf 0. Der Pointer zeigt also auf 
nichts mehr. Wenn du den Pointer in weiterer Folge benutzen willst um 
auf die Daten zuzugreifen, wirds einen schönen Absturz geben :-)

> mache gibt es einen Fehler und wenn ich bei Variante 2 mit * mache auch!

Das kann nicht sein. Zumindest keinen Compilerfehler.
Zur Laufzeit könnte es abstürzen, weil der Aufrufer keine gültige 
Adresse in measured_length übergeben hat.

Autor: Gast (Gast)
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Naja Komplexität unterschätzt triffts schon. µC programmierung einlesen, 
sämtliche Datenblätter lesen UART,SPI,SD-Karten programmierung und FAT32 
implementierung einlesen und sämtliche RFCs für sonstiges lesen hats 
schon in sich.

Natürlich kann ich noch andere Programmiersprachen, wie z.b. C# wodurch 
ich mich auch bei komplexeren Sachen auskenne, allerdings gibt es dort 
ja keine Pointer und daher ist die übergabe von Arrays auch anders.
Das mit measured_length = 0; die Addresse umgeschrieben wird habe ich 
mir auch schon gedacht, allerdings bekomme ich bei folgendem Code die 
folgende Meldung:
void SPI_get_measured(uint8_t *measured_length, uint32_t *measurement_mask_low, uint32_t *measurement_mask_high, uint32_t *measured)
{
  *measured_length = 0;

  // Werte von Register Page 0 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x00UL);          // Stelle Register Page 0 ein
  for(uint8_t i = 0; i < 32; ++i)
  {
    if(*measurement_mask_low && (0x01UL << i))
    {
      measured[i] = SPI_read_register(i);
      *++measured_length;
    }
  }

  // Werte von Register Page 1 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x01UL);          // Stelle Register Page 1 ein
  
  for(uint8_t i = 32; i < 36; ++i)
  {
    if(*measurement_mask_high && (0x01UL << (i-32)))   // -32 weil bei i=32 es Bit 0 in High Maske ist
    {
      measured[i] = SPI_read_register(i-32);      // -32 weil bei i=32 es Addresse 0 hat
      *++measured_length;
    }
  }

  // Werte von Register Page 3 holen
  SPI_write_register(0b01111110,0x03UL);          // Stelle Register Page 3 ein
  for(uint8_t i = 36; i < 40; ++i)
  {
    if(*measurement_mask_high && (0x01UL << (i-32)))    // -32 weil bei i=36 es Bit 4(start bei 0) in High Mask ist
    {
      measured[i] = SPI_read_register(i-30);      // -30 weil bei i=36 es die Addresse 6 hat
      *++measured_length;
    }
  }
}

Diese 3 Warnungen bekomme ich:

../SPI.c:207: warning: value computed is not used
../SPI.c:219: warning: value computed is not used
../SPI.c:230: warning: value computed is not used

Was mache ich dagegen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast wrote:

> Diese 3 Warnungen bekomme ich:
>
> ../SPI.c:207: warning: value computed is not used
> ../SPI.c:219: warning: value computed is not used
> ../SPI.c:230: warning: value computed is not used
>
> Was mache ich dagegen?

Des Englischen bist du aber schon mächtig, oder?

Da steht

   Wert ausgerechnet wird nicht benutzt

Oder in etwas besserem Deutsch: Hier wird zwar was ausgerechnet, aber 
niemand verwendet das Ergebnis weiter. Willst du dir das mal genauer 
ansehen oder bist du damit einverstanden, dass ich die Berechnung 
zumindest zum Teil rausschmeisse. Den wenn eine Berechnung ein Ergebnis 
liefert, welches eh keinen interessiert, braucht man auch die Berechnung 
meistens nicht (von Seiteneffekten mal abgesehen, aber darum kümmere ich 
mich als Compiler schon)

Da ich mit deinen Zeilennummern nichts anfangen kann, kann ich nur raten 
waroauf sich der Compiler bezieht

     *++measured_length;

was macht das?

    measured_length              da ist mal ein Zeiger
    ++measured_length            dieser Zeiger wird um 1 erhöht
    *++measured_length           und anschliessend wird der Wert von der
                                 Speicherstelle geholt, auf die der
                                 erhöhte Zeiger zeigt

   und weiter ...  niemand macht was mit dem Wert :-)

Was du aber wahrscheinlich wolltest: Den int, auf den der Zeiger zeigt, 
um 1 erhöhen.


     measured_length                du hast einen Zeiger
     * measured_length              der zeigt auf einen Wert, diesen
                                    Wert brauchen wir mal ...
     ++ * measured_length           ... um ihn um 1 zu erhöhen.

Autor: Gast (Gast)
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Ja schon, aber es geht doch darum, dass diese Werte über einen Pointer 
übergeben werden und dann später nachdem diese Funktion aufgerufen 
wurde, weiter benutzt werden!
also Aufruf:

SPI_get_measured(&measured_length, &measurement_mask_low, 
&measurement_mask_high, measured);

und ca. 6 codezeilen darunter steht:
USART_send(measured_length);

Also wird die Variable benutzt.... aber naja ist ja egal, ist nur eine 
Warnung. Danke an alle, die mir geholfen haben!

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast wrote:
> Ja schon, aber es geht doch darum, dass diese Werte über einen Pointer
> übergeben werden und dann später nachdem diese Funktion aufgerufen
> wurde, weiter benutzt werden!

Scroll nochmal zurück. Ich hab noch eine Ergänzung angebracht, die deine 
Frage beantworten wird.

Autor: Gast (Gast)
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Ok danke, jetzt funktioniert es.

++(*measured_length);

So hats gehört. Danke, den Fehler hätte ich übersehen....

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast wrote:

> Also wird die Variable benutzt.... aber naja ist ja egal, ist nur eine
> Warnung.

Falsche Einstellung.
Du solltest Warnungen immer ernst nehmen.
In der professionellen Entwicklung werden die Compiler oft auf die 
höchste Warnstufe eingestellt und Warnungen wie Fehler behandelt.

Und das aus gutem Grund!

Wenn der Compiler eine Warnung gibt, hat er meistens damit recht, dass 
da irgendwas faul ist.

Autor: Gast (Gast)
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Hmmm ok, ist mir eigentlich auch schon aufgefallen, dass es da meistens 
irgendetwas hat. Aber was mir auch aufgefallen ist ist, dass AVR Studio 
manchmal 0 Warnings angibt und wenn ich dann irgendetwas am Code ändere 
(z.b. ; lösche und wieder hinzugebe) dann 2 Warnings z.b. auftauchen...

Wenn wir gleich dabei sind, vielleicht kannst du mir bei noch etwas 
helfen. Ich benutze für die SD-Karte eine Bibliothek und dort gibt es 
auch 2 Warnings:
unsigned char mmc_read_csd(char *buffer)
{
  cmd[0]=0x40 + MMC_SEND_CSD;
  send_cmd();
  
  if (wait_start_byte())
  {
    MMC_PORT |= 1<<MMC_CS; //MMC Chip Select -> High (deactivate);
    return MMC_NOSTARTBYTE;
  }
  
  mmc_read_buffer(buffer, 16);
  mmc_stop_read_block();
  return(MMC_OK);
}

Hier gibt es beim Aufruf von mmc_read_buffer(buffer,16); einen Fehler:

../mmc_lib.c:218: warning: pointer targets in passing argument 1 of 
'mmc_read_buffer' differ in signedness

Der 2te Fehler ist das gleiche, nur etwas später.

mmc_read_buffer sieht so aus:
void mmc_read_buffer(unsigned char *buf, unsigned short len)
{
  while (len--)
  {
    spi_send_byte(0xFF);
    *(buf++) = SPDR;
  }
}

Muss ich etwas gegen die Warnung machen oder sollte es auch so 
funktionieren?

Autor: Gast (Gast)
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Sorry wegen Doppelpost, habe gerade den Fehler selbst gefunden.
Einmal char und einmal unsigned char...
Tut mir leid, ich werde das nächste mal selbst etwas länger über so ein 
Problem nachdenken, bevor ich poste. Sorry.

Trotzdem noch einmal ein großes Danke an alle hier!

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Gast wrote:
> Hmmm ok, ist mir eigentlich auch schon aufgefallen, dass es da meistens
> irgendetwas hat. Aber was mir auch aufgefallen ist ist, dass AVR Studio
> manchmal 0 Warnings angibt und wenn ich dann irgendetwas am Code ändere
> (z.b. ; lösche und wieder hinzugebe) dann 2 Warnings z.b. auftauchen...

Das liegt daran, dass der Compiler erkennt, dass sich nichts geändert 
hat und deswegen das File nicht nochmal kompiliert. Also gibt er auch 
nicht die Fehler aus diesem File aus.

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