TFT Monitor öffnen

Gast #1152716
Hallo zusammen,
ich versuche mein LG TFT Gehäuse zu öffenen, ich hab leider 
festgestellt, dass es keine Schrauben hat. Hinten am Gehäuse ist ein 
kleines Loch mit Schloßzeichen.

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Wie kann man so etwas öffnen? Für jede Hilfe wäre ich dankbar!
Danke.
Persönliche Seite
Das kleine Loch ist für ein Seilschloss - ein sogenanntes Kensington 
Lock. Das ist ein Standard, viele Notebooks haben ebenfalls solche 
Löcher.

Für das Öffnen des Gehäuses ist es nicht zuständig.

Wenn da tatsächlich keine Schrauben sind, dann wird das Gehäuse mit 
irgendwelchen Rastnasen zusammengeklemmt sein - sowas aufzumachen ist 
eklig.
Gast
> Wenn da tatsächlich keine Schrauben sind, dann wird das Gehäuse mit
> irgendwelchen Rastnasen zusammengeklemmt sein - sowas aufzumachen ist
> eklig.

Ja, und in den meisten Fällen bleiben vom aufmachen sichtbare Spuren im 
Plastik. Da kann man noch so vorsichtig sein. Manchmal hilft es, über 
die Ecke oder auf der Seite etwas kräftiger zu drücken, da rasten die 
Haltenasen manchmal aus.
Gast
Monitor spannungsfrei schalten (Netzstecker ziehen) Halteschrauben für 
den Fuß entfernen. Mit einem breiten Schlitzschraubendreher vorsichtig 
in die umlaufende Vertiefung des Gehäuses einführen und durch drehen des 
Schraubendrehers den Spalt vergrößern. Einen zweiten Schraubendreher in 
den geöffneten Spalt stecken, so dass der Spalt offen bleibt. Mit dem 
ersten Schraubendreher ein Stück weiter in der umlaufenden Vertiefung 
eingreifen und durch drehen den Spalt erweitern usw. Irgendwann werden 
die Rastnasen des Gehäuses ausklinken.
Achtung! Sicherheitsvorschriften beachten.! Schaltnetzteil und 
Hochspannung im Gerät vorhanden.

btw. warum willst du den Monitor öffnen?
Gast
> Mit einem breiten Schlitzschraubendreher vorsichtig
> in die umlaufende Vertiefung des Gehäuses einführen und durch drehen des
> Schraubendrehers den Spalt vergrößern. Einen zweiten Schraubendreher in
> den geöffneten Spalt stecken, so dass der Spalt offen bleibt

neenee... das gibt nur eklige prökelig ausgebrochene Kanten
bei mir liegen in der Kiste immern paar Abbrechklingenmesser (am besten 
schon stumpf aber noch heil in einem Stück)
Die kann man fast völlig spurenlos zwischen die Gehäusehälften schieben 
und die Klicknasen auf bis zu 10cm Länge auf einmal aushebeln.
Funktioniert sogar beim Gigaset4000 :-)
Gast
Man sollte mit dem Plastikmist sowieso vorsichtig sein. Es passiert 
schnell genug, dass so ein paar Halterungen abbrechen und das Ding dann 
nicht mehr zusammen hält. Dann heißt es Kleber oder Tesastreifen :-(
(Firma: Promaxx.net)
Für so große Teile habe ich mir mal einen "Rakel" beiseitegelegt, mit 
dem man normalerweise große Aufkleber auf Flächen aufbringt. Die sind so 
weich, daß sie Plastikteile nicht verletzen beim Öffnen.
Bei kleineren Sachen habe ich mir ein paar Plektren (für Gitarren) 
besorgt.

Such mal nach Plastikrasten in den Lüftungsschlitzen - oder besser - 
mach uns mal ein Foto!
Irgendwo müssen doch die ganzen Millionen Digitalkameras geblieben sein, 
die die letzten Jahre verkloppt wurden.
Mit einem harten Gegenstand (Metall) an einem weichen (Kunststoff) zu 
hantieren, birgt immer die Gefahr von Kratzern.

Ich nehme immer Plastikkarten (zum Beispiel irgendwelche "Gold" Karten, 
die einem Mietwagenunternehmen ungefragt zuschicken), um Gehäuse von 
Telefonen o.ä. aufzuhebeln. Das funktioniert ganz ohne Spuren. Die 
Original-Werkzeuge, die vom Hersteller an die Service-Center verteilt 
werden, sind auch aus Plastik.
Persönliche Seite
Humbold wrote:

> dank an alle Shon passiert Elektronik war defekt(Elkos ausgetauscht und
> es Funzt) und ohne Kratzer!

Hast du an den Elkos direkt einen Fehler gesehen oder wie bist du auf 
die Problemursache gekommen? Ich habe hier auch noch einen Dell-TFT, der 
sich überhaupt gar nicht zu irgendwas überreden lässt.
Gast
> Hab den gleichen vor  mir liegen
Das bedeutet leider nichts.
Ich habe einen Berg Samsungs SyncMaster 940T mit den verblüffendsten 
konstruktiven Ver_Änderungen.
Schrauben des Fußes: mal 4 Schrauben, mal nur 2 (dafür 2 Widerhaken).
2 Gehäuse-Schrauben unten in den Ecken, mal keine.
Der Frontrahmen auch mal mit 1 Schraube am Innenblech befestigt.
Im Innern das gleiche.
Die Hochspannungsplatine in X-Ausführungen.

Gemeinsam haben sie alle diese >ekligen Rastverbinder, mit dem Rakel 
oder Ähnlichem dazwischen und bei bei Druckausübung leicht abkippen (ins 
Innere).
Wenn es die vom Entwickler gewollte Öffnungsmethode ist, bricht auch 
nichts ab.
Gast
Es handelt sich um den LG Premium Artistic LX40,
auch bezeichnet als Flatron L1740PQ. Der hat hinten ne
weiße Vollverkleidung. Mit rakeln geht da nicht allzuviel.

Gibt es einen "hint" ??
Gast
Pech, daß
 @Hombold sich darüber nicht äußerte.

Inzwischen gelingt es mir bei meinen Samsungs nur mit den Händen, ohne 
Hilfs-Werkzeug. Knackt zwar rund herum mächtig, aber nichts reisst ab.
Ein Lob dem Kunststoff-Mixer.
Nachdem ich gerade in der gleichen Situation stecke und
meinen TFT mittlerweile offen habe:
Mein TFT: LG Flatron L246WH
Mein Monitor enthält ein Power Supply Board mit der Bezeichnung:
LGP0024-110B
Wenn man nach dieser Bezeichnung auf Youtube sucht, kommt man auf dieses 
Video:
http://www.youtube.com/watch?v=qJhkLiMR12g

Der Autor zeigt, wie man den Monitor Schritt für Schritt zerlegt.
Ich hatte statt dem Schraubenzieher Erfolg mit 3 alten Plastikkarten
(alten (!) EC-Karten, Kreditkarten o.ä.).

Das Gehäuse hat außen keinerlei Schrauben, dafür rund herum
Plastiknasen, die beim Schliessen einrasten. Mistige Arbeit
dies wieder aufzubekommen...

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