mikrocontroller.net

Forum: Offtopic RGB-LED in Glasfaserbündel einkoppeln


Autor: Alec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich möchte hier mal gerne bzgl. Erfahrungen anfragen, da ich die nötigen 
Komponenten noch nicht da habe und nicht völlig umsonst bestellen will.

Und zwar möchte ich die gemischte Farbe einer High-Power RGB-LED mit 
120° Abstrahwinkel in ein Glasfaserbündel noch nicht bestimmter Größe 
möglichst effektiv einkoppeln.

Zunächst dachte ich natürlich an Linseneinsatz, um einen angepassten, 
parallelen Strahlengang zu erhalten. Allerdings ist wohl zu befürchten, 
dass ein solcher Aufbau die einzelnen LED-Chips sehr deutlich abbilden 
wird und verschiedene Farben in die Glasfasern eingekoppelt werden.

Zusätzlicher Einsatz von Diffusionsfolie zwischen LED und Linse löst das 
Problem aber auch nicht völlig und macht zudem den definierten 
Abstrahlwinkel kaputt - richtig ?

Oder ist es sowieso sinnvoller, Diffusionsfolie zu verwenden und das 
Ganze einfach durch ein innen gut reflektierendes (silber, weiß ?) Rohr 
zu leiten, dabei denn auf die Linse zu verzichten.

Wäre es im Vergleich zur Lösung mit dem kurzen Rohr verlustbehafteter 
das Rohr für eine saubere Farbmischung länger zu wählen und dafür auf 
den Diffusor zu verzichten oder trifft das Gegenteil zu ?

Autor: Alec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mhh, wenn man dem einen Thread hier nach geht mag so mancher zwar keine 
LED-Basteleien. Würde eine Frage bezüglich einer 12 Bit 15 Kanal 
Software PWM auf mehr Interesse stoßen ?

Spaß beiseite, hoffe nochmals auf Tipps wegen der Farbmischung und dem 
Einkoppeln.

THX

Autor: Moinzel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also verlustarm geht das schon mal nicht. Ich würde versuchen mit 
ausreichend dicken Fasern direkt ab Chip einzukoppeln, die Oberfläche 
der LED ist doch glatt, oder? Dann hast Du 3 Fasern und die kannste dann 
in eine einzelne einkoppeln. Was solls denn werden? Wie dick sollen die 
Fasern sein?

Autor: Alec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es wird für die liebe Verwandschaft nach einer riesen Sanierung ein 
Sternenhimmel für das Bad. Nun ja, sozusagen als "Beauftragter für 
technische Dinge" gebe ich mich mit den Standardlösungen nicht ab.
Ziel sind also mehrere hundert Glasfasern, die zu 5 (vielleicht auch 
mehr) Gruppen gebündelt werden. Dabei soll jede Gruppe (insofern die 
Leistung ausreicht) von einer High Power RGB-LED gespeist werden.
Wenn die RGB-LED z.B. auf türkis eingestellt ist, soll natürlich auch an 
jeder Glasfaser türkis rauskommen.
Soft PWM, Ablaufsteuerung etc. kommen dann aus einem kleinen AVR.

Die Glasfaserbündel sollen übrigens über diese Kabelverschraubungen vor 
die LED geklemmt werden

Nun ist es aber so, dass RGB-LEDs ohne weitere Maßnahmen im Nahbereich 
eigentlich nie (zumindest nicht die, die ich kenne) sauber mischen, 
vergrößert man den Abstand, geht zuviel Lichtstrom dahin, wo man ihn 
nicht gebrauchen kann.

Bin zwischenzeitlich auf diesen preiswerten LED-Typ nebst Optik 
gekommen: 
http://www.led-tech.de/de/High-Power-LEDs-Edison/E...

Stellt sich die Frage, ob unmittelbar hinter der Linse die Farbmischung 
schon OK ist.

Autor: Gast der x-te (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dein Projekt klingt sehr interessant und würde mir in meinem Bad auch 
noch gefallen, wenn Du fertig bist und das ganze funktioniert darfst Du 
gerne hier bei mir weiter machen ;)

Die LEDs aud Deinem Link kenne ich nicht, ich kenne aber "gewöhnliche" 
RGB-LEDs die wirklich enorme Probleme damit haben, die richtige 
Farbmischung im Nahbereich hin zu bekommen!

Wie dick sind Deine Fasern, bzw. weiß Du schon welche Stäkr Du Dir 
kaufen möchtest? - Ich würde versuchen zwischen LWL und LED eine Art 
"Tunnel" zu setzen, ein Alu-röhrchen oder ähnliches!

Idealer Weise ist dieses Teil verchromt damit Du einen spiegeleffekt 
hast!

Autor: Moinzel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tja, kaufen und testen. Aber eher nicht. Homogen wird es nur auf 
größeren Flächen und damit großen Abständen. Wirklich homogen wird es 
nie. Muss es aber vermutlich auch nicht, die Farbwiedergabe des Auges 
ist bei so kleinen hellen Punkten eh beschissen. Dass die Lösung aber so 
ziemlich komplett bescheuert ist, muss man Dir nicht sagen, oder? Du 
ziehst ein riesiges Projekt für Deine Verwandten durch? Wer soll das 
Rumprobieren bezahlen? Was ist wenn es nix wird? Oder schlecht aussieht? 
Dass die bessere Lösung viele kleine 5 mm RGB LEDs sind, sag ich Dir 
sicher auch nicht als Erster...

Autor: Moinzel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Problem ist nur, dass die Fasern für den Tunnel nicht dick genug 
sind. Da ist der Verlust gigantisch. Und jeweils nur 1 LED (5 mm) in 
eine Faser koppeln? Wenn Du Dich mit Standardlösungen eh nicht abgibst? 
Da kannste ein Loch mit Faserdurchmesser von vorn reinbohren und da 
kommt die Faser dann rein. Mischt 100% ideal.

Autor: Alec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Dein Projekt klingt sehr interessant und würde mir in meinem Bad auch
>noch gefallen, wenn Du fertig bist und das ganze funktioniert darfst Du
>gerne hier bei mir weiter machen ;)

Ja sicher doch. Mal sehen, was der Bohr- und Faserverlegetrupp dazu 
sagt, nachdem sie das einmal hinter sich gebracht haben :D

>Wie dick sind Deine Fasern, bzw. weiß Du schon welche Stäkr Du Dir
>kaufen möchtest?

Stärke steht noch nicht fest. Eventuell werden es auch Fasern 
unterschiedlicher Stärke, da ich denke, dass das optisch den besseren 
Eindruck macht. Andere nehmen oftmals eine einheitliche Stärke und 
bündeln dann hier und da mehrere Fasern am Lichtaustritt. Da aber ein 
Wunsch bzgl. Acrylendstücken , die es fertig zu kaufen gibt, geäußert 
wurde, denke ich, unterschiedliche Stärken wären die bessere Wahl.

>Ich würde versuchen zwischen LWL und LED eine Art
>"Tunnel" zu setzen, ein Alu-röhrchen oder ähnliches!
>Idealer Weise ist dieses Teil verchromt damit Du einen spiegeleffekt
>hast!

Wäre wohl eine durchaus denkbare Möglichkeit. Chromspray dürfte der 
Einfachheit halber ausreichen, stand eh bis dato sinnlos im Keller rum.

Denke, wenn keine echten Erfahrungswerte mehr kommen wird´s wohl mit ein 
paar Versuchen enden.

Sicher ist lediglich, dass eine Sammellinse direkt hinter der LED ohne 
alles Andere die einzelnen Chips eher sauber abbildet und somit nicht 
geeignet ist.

Autor: Moinzel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ebay-Artikel Nr. 400032123210

Autor: Alec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Dass die Lösung aber so ziemlich komplett bescheuert ist, muss man Dir >nicht 
sagen, oder?

Doch, und bitte mit Begründung. Habe schon komerzielle Lösungen gesehen, 
die auch so arbeiten, allerdings kein RGB anzubieten haben.

>Du ziehst ein riesiges Projekt für Deine Verwandten durch?
Für meinen Vater genau genommen - ja, das ist es mir wert. Zudem kann 
ich mich da voll austoben und noch was dazulernen. Es soll ja nicht bei 
Soft-PWM und festen Programmen bleiben, eigene kleine 
Darstellungssprache nebst "Compiler" und Programmübertragung via 
Bluetooth wäre schön.
Ich weiss ja nicht, was daran so bescheuert ist, aber als Student komme 
ich mit Bafög, Nebenjob und voll verdienender Freundin, mit der ich 
zusammenlebe, gut klar und kann es mir leisten auch mal was ohne 
finanzielle Interessen zu machen.

>Wer soll das Rumprobieren bezahlen? Was ist wenn es nix wird? Oder >schlecht 
aussieht?

Nun, völlig in die Hose kann es nicht gehen, den das Konzept mit den 
Faserbündeln gibt es so schon, funktioniert und sieht gut aus. Und wenn 
man jetzt für 2 ungeeignete RGB-LEDs sowie 1 oder 2 billige 
Kunststofflinsen + Kleinteile 30,- Euro in den Sand setzt macht den Bock 
auch nicht fett.

>Dass die bessere Lösung viele kleine 5 mm RGB LEDs sind, sag ich Dir
>sicher auch nicht als Erster...

Doch. Beim Gedanken an den Verkabelungsaufwand komme ich schon in´s 
Schwitzen :)
Außerdem wird´s da erst richtig teuer. Diese Bastelfaser (wir reden ja 
genau genommen nicht von echter Glasfaser) kostet nicht die Welt, 5 High 
Power RGB LEDs auch nicht.

Autor: Alec (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>http://cgi.ebay.de/100-Stueck-5mm-LEDs-RGB-STEUERB...

Mhh gut, das ist nicht so teuer, auch nicht bei mehreren 100 Stück. 
Macht trotzdem noch einen irrsinnigen Verkabelungsaufwand, dazu ein 
bescheidener Abstrahlwinkel und wieviele davon nach eingen Stunden 
funktionieren ist auch ungewiss.
Selektiert, klar, wer´s glaubt ...

Autor: Moinzel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tja gut, dann musst Du eben mit schlechter Einkopplung leben. Nimm ein 
Rohr, stopf es voll mit Kabeln und pack ne LED an die andere Seite. 
Verkabelungsaufwand ist bei 100 LEDs nicht so groß, Du ätzt Dir ne 
Platine mit 10x10 und steckst dann die individuellen GF-Kabel an die 
LEDs.
Selbst wenn Du die LEDs einzeln verkabelst. Einfach je 10 parallel an 
einen Kabelstrang aus 3 Farben und 1 mal Masse/Vcc.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Yahoo-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.