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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Vorschaltgerät für Quecksilber kurz Bogen Lampe


Autor: paul (Gast)
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hallo,

ich benötige eine genau fokusierbare starke UV-A Lichtquelle für eine 
UV-Projektion.

folgende Quecksilber Hochdruck Kurzbogen Brenner sind glaube ich gut 
geeignet:

http://www.osram.de/_global/pdf/osram_de/produkte/...

http://www.osram.de/_global/pdf/osram_de/produkte/...

Die Frage ist, was ich für ein Zündgerät und Netzteil / EVG für diese 
Brenner brauche.

Ich will keins selber bauen, weil ich vor den hohen Spannungen und dem 
hohen Druck + giftiges Quecksilber Respekt habe.

kann ich für diese Brenner EVGs benutzen, die für KFZ-Xenon Kurzbogen 
Lampen verwendet werden?
oder muss ich doch selber bauen?

bin für jeden Tip dankbar.

gruß,

paul

Autor: Andreas H. (Gast)
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>kann ich für diese Brenner EVGs benutzen, die für KFZ-Xenon Kurzbogen
>Lampen verwendet werden?

Nein.

>oder muss ich doch selber bauen?

Nein.

Der Händler, der dir die Lampe verkauft, wird ja hoffentlich auch das 
passende Vorschaltgerät besorgen können.

Autor: paul (Gast)
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leider hab ich auch nach sehr langer suche im internet kein 
Vorschaltgerät gefunden.
den Brenner gibt es bei online-Leuchtmittel Händlern, aber leider ohne 
Vorschaltgerät.

diese uv-leuchtmittel werden leider sonst nur in medizinischen oder 
wissenschaftlichen Geräten benutzt, die nicht online dokumentiert sind.

es muss doch irgendeine Möglichkeit geben das ding zum laufen zu 
bringen...

Autor: 8421 (Gast)
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Ein vorschaltgeraet selber zu bauen kommt viel teurer als eins zu 
kaufen. Schau doch mal nach einer neuen Lamp mit vorschaltgeraet. zB 
unter "UV curing" wobei man UV haertbare Kunststoffe belichtet. Die 
Dinger sind nicht besonders teuer und haben eine recht hohe Leistung..

Autor: Wirus! (Gast)
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Moin,


schau mal unter http://www.walter-bauch.de/html/zundgerat_strom1.html

Falls da nix dabei ist, einfach mal bei den Seewasser-Auarianern 
schauen, Stichwort HQI oder HQI-Brenner.

In der Seewasserauaristik werden häufig Quecksilberdampflampen 
eingesetzt, die Vorschaltgeräte dürften auch für deine Brenner geeignet 
sein.

Autor: Dieter B. (debe)
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Hallo,

diese HG-Lampen wurden in den 60er Jahren u.a. für Lichtpunktschreiber 
verwendet. Sie benötigen ein Vorschaltgerät mit einer speziellen 
Kennlinie.
Währen des Betriebes baut sich ein Druck von ca. 60 bar auf, wobei der 
Brennfleck nur einen Durchmesser von 0,25mm hat. Wenn ich mich richtig 
erinnere war eine Leuchtdichte von 155000 stilb angegeben (heller als 
die Sonne mit 150000 stilb).

Gruß debe

Autor: paul (Gast)
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@ wirus,

vielen dank fuer den link, das ist genau das was ich gesucht habe und 
bisher nicht gefunden habe!!

@dieter b
was ist den ein Lichtpunktschreiber?
klingt interessant!

diese Kurzbogen Lampen sind anscheinend echt gut geeignet um das licht 
zu fokussieren, da sie eben diesen sehr kleinen sehr hellen bogen haben.
ich werde wohl mit Sonnenbrille und Sonnencreme arbeiten müssen

weiss von euch jemand, ab wie viel UV-Strahlung/Lampenleistung ich auch 
bei kurzeitigen test, Haut- und Augenschutz tragen muss?

Autor: Dieter B. (debe)
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Hallo Paul,

H&B fertigte Lichtpunktschreiber Lumiscript. Das waren 
Mehrkanalschreiber (bis zu rd. 50 Kanäle) zum Aufzeichnen el. Signale 
auf UV-empfindlichem Papier (max.300mm Papier breit). Das Papier mußte 
noch 'nachbelichtet' werden, in dem es unter kurz unter Leuchstofflampen 
gehalten wurde. Die Haltbarkeit der Aufzeichnung bei normaler 
Raumbeleuchtung war über Tage, in Dunkelheit über Jahre. Es konnte auch 
mit einem UV-sperrendem Lack fixiert werden.

Diese Lampen würde ich nicht offen betreiben.

Gruß debe

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Sonnenbrille ist nicht ausreichend, informier dich mal über die 
Ausrüstung bei Elektroschweißen.

Autor: Wolf (Gast)
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Beim Test niemals anstrahlen lassen, egal wie kurz und nur in eigens 
dafür geeigneten Gehäusen zu betreiben. Osram verweist bei diesen 
Lampentypen auf die Sicherheitsregeln.
Diese Regeln haben wir beim Test von solchen Vorschaltgeräten immer 
befolgt.

Autor: paul (Gast)
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danke für die informationen.

ja die Sicherheitshinweise von osram will ich erfuellen, aber ich weiss 
nicht wie.
dazu kommt, dass die die gleichen Hinnweise haben bei 5000 watt und bei 
50 watt.

ich denke, dass die uv-strahlung, die ein 50w uv-brenner emittiert 
weniger ist als der UV Anteil, einer 5KW HMI oder der Sonne...


das mit dem Lampengeheuse ist auch noch so eine Sache.
woher soll ich so ein geeignetes Lampengehäuse bekommen. da ich den 
Projektor sowiso selber baue, hatte ich eigentlich auch vor das 
Lampengehäuse selber zu bauen. was muss ich dabei sicherheitsrelevantes 
beachten???

Autor: oszi40 (Gast)
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Frag mal bei Deiner Stadtbeleuchtung / Schrott

Autor: Wolf (Gast)
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Auf Anfrage hilft Osram weiter, denke an die 60bar, das Quecksilber, die 
Temperatur, Manipulation an Produkten, UV-Strahlung...

Unter www.osram.de oder www.osram.com wird nicht alles zu finden sein, 
deshalbwende Dich an -->

Hauptverwaltung München: 089-6213-0
Kunden-Service-Center: 01803-677 200 (9 Cent/Min).

Autor: teslamanufakturer (Gast)
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Soweit ich mich erinnern kann, funktioniert die HBO 50 auch mit etwas 
einfacheren Zündgeräten. Muß ich mal nachschauen.
Lampenhäuser für HBO bis 200 W gab es vor ca. 30-40 Jahren in sehr guter 
Qualität von Carl Zeiss Jena z.B. als Mikroskopbeleuchtung. Falls Du bei 
ebay nichts Passendes findest, kann Du mich ja nochmal ansprechen ;-)

Autor: gast (Gast)
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Falls jemand Speziallampen dieser Art braucht, hab da aus Narva Nachlass 
bißchen was rumliegen, zB HBO 500 ...
Spectral-Lampen u. Kurzbogenlampen u. diverses.
Muß mal nachschauen, wenn Interesse, stell ich mal ne Liste in den Markt

Autor: paul (Gast)
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danke für die weiteren Informationen!



das mit Zeiss war ein guter Tip.
leider ist die Fluoreszenz Mikroskopie die einzige Anwendung die ich für 
diese Brenner gefunden habe. Da es sich um wissenschaftliche Geräte 
handelt sind die Preise entsprechend sehr hoch.

ich bin also sehr dankbar wenn noch jemand ein altes Lampenhaus oder 
Zündgerät anzubieten hette.

gruß,

paul

Autor: Wolf (Gast)
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Leider habe ich damals keine Unterlagen über Geräte abgezwackt die wir 
für diesen Kunden gebaut haben, kannst aber mal schauen bei:

Original Hanau

Autor: teslamanufakturer (Gast)
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Habe noch Einzelteile und auch noch ein komplettes Lampenhaus für HBO 
200 Original CZ Jena.
Anbei die damals (1965) gängigen Schaltungen.
Für die HBO 50 und keinen großen Forderungen an die Flimmerfreiheit und 
zum Experimentieren reicht Wechselstrombetrieb mit einer Drossel, die 
den Strom auf den Nennstrom begrenzt und ein Kondensator mit Taster als 
Zündgerät.
Für stabilen Lichtbogen Gleichstrombetrieb über Widerstand und ein 
spezielles Zündgerät. Zündgeräte müßten auch noch ein paar rumliegen ;-)

Autor: eProfi (Gast)
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Hi, ich habe die XBO früher (vor 25 Jahren) zum Eprom-Löschen verwendet:
Regeltrafo - Heizlüfter - Gleichrichter - 50W-Lampe im 
500W-Strahlergehäuse (mit einer mechanischen Verlängerung) und ein 
Lüfter daneben.

Zündung über Zeilentrafo oder OBIT (Ölheizungs-Zündtrafo) (meist reicht 
in die Nähe der Lampe - Halten der HV-Leitung).

Dazu Volt- und Amperemeter.
Ich musste immer am Trafo nachregeln, um die 50W konstant zu halten. Die 
Brennbedingungen hängen stark von der Temperatur (je nach Leuchtdauer 
und Lüfterstärke) ab.

Vorsicht: vergisst man das Nachregeln, kann die Lampe durchgehen = 
hochgehen!

Einmal ging mir beim Zünden eine Diode des Gleichrichters kaputt (wegen 
HV). Evtl. Cs parallel zu den Dioden schalten.

Mit Wechselstrom (=ohne Gleichrichter) würde ich sie nicht (oder nur mit 
verringerter Leistung) betreiben, da die dünnere Kathode überlastet 
wird.

Habe mich nicht um ein richtiges VG gekümmert, für die paar Eproms 
reichte es mir aus.

Die UV-Strahlung ist nicht zu unterschätzen, damals hatte ich auch mal 
eine Bindehautentzündung. Das Problem ist: die kommt erst Stunden 
danach, und du meinst, du hast Schmirgelpapier auf den Augen.

Viel Erfolg

Autor: teslamanufakturer (Gast)
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Bitte Nichts durcheinanderbringen :
XBO = Xenon = tageslichtähnlich mit geringem UV-Anteil
HBO = Quecksilber = hoher UV-Anteil
Außerdem löscht man EPROM einfacher mit einer kleinen ( 
Leuchtstoff-Lampen-ähnlichen ) Quecksilber-Niederdrucklampe, wie sie 
jetzt zum Teil-Entkeimen angeboten wird.

Hier noch ein paar Gehäuse-Maße zur den Bastler, wenn er sich das 
wirklich antun will ;-)

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