Try.Catch bei ARM9

Persönliche Seite #1158677
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Ich sehe eigentlich keinen Grund, einen Try-Catch-Block zu verwenden, 
bis auf die Tatsache, dass ein möglicher Fehler, den man vorher nicht 
abgesehen hat oder wegen "kein Bock" nicht absehen will, abgefangen 
wird.
Warum wird nicht sauber der Rückgabeparameter einer Fkt. geprüft, wie 
das z.B. bei fp = fopen(...) gemacht wird?
Wenn man sich im Vorfeld Gedanken über die möglichen Fehlerquellen 
macht, wird das Gesamterbebnis umso stabiler. Try-Catch verleitet dazu, 
Fehlerfälle zu ignorieren, ev. sogar die Fehler "nach oben 
durchzureichen". Das führt nur zu einem Kollaps des Programms, und die 
Fehlersuche wird im nachinein erschwert.

Besser, einem fliegt das Programm gleich an Ort und Stelle um die Ohren, 
dann weiss man wenigstens, wo man suchen muss. Folgefehler sind da eher 
schwiriger.

Mein Statement ist nicht gegen C++/# auf µCs, sondern soll nur die 
Abgehobenen wieder etwas auf den Boden zurückbringen. Je komplexer ein 
Programm ist, desto komplexer gestaltet sich auch meist die Fehlersuche.
Und Try-Catch-Anweisungen gehe für mich da eher in Richtung "goto".

Wer mehr weiss, möge mich eines Besseren belehren. Ich muss zugeben, 
Try-Catch bisher nur bei der Java-Programmierung ausprobiert zu haben.


VG,
/th. <-- der mit spitzen Pointern auf arme Variablen schiesst :-)

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