Gast
#1160486
Hallo Helfer, habe eine relativ simple Schaltung zusammengebaut, die per Tastendruck 8 monostabile Relais steuert. Einmal drücken für Ein bzw. Aus (Interrupt-Verfahren (nach Peter Dannegger)). Am Port B können Taster angeschlossen werden, die den Pegel auf Masse ziehen (Interner Pullup des ATmega 16 ist aktiviert). Am Port A hängt ein ULN2803 mit dem die Relais angesteuert werden. Zwischen der Schaltung und den Tastern sind ca. 3 Meter Rundkabel mit 26 Adern (Jeweils 0,14 mm², nicht abgeschirmt, nicht verdrillt). Also 8 Kabel davon hängen an PB1 bis PB8 und ein Kabel ist die Masse. Drückt man eine bzw. mehrere Tasten schalten auch tatsächlich die jeweiligen Relais… Funktionierte auch immer wunderbar. Doch nun kommt das Problem. In diesem Rundkabel waren noch Andern frei und die wurden von Kollegen für andere Zwecke missbraucht. Meist für 16V Wechselstrom (Die Schaltung des Mikrocontrollers hat eine eigene Stromversorgung). Mit diesen Wechselströmen werden Schaltartikel für Weichen, Entkuppler,… geschalten. Hab das auch einfach mal simuliert, in dem ich einfach mit den Kabelenden kurzzeitig einen Kurzschluss mache. Plötzlich schalten irgendwelche Relais auf der Schaltung, obwohl gar kein Taster gedrückt wurde. Ich als Informatik-Student kann mir nur vorstellen, dass das Einstreuungen sein könnten, wegen den Spannungsspitzen, die durch Spulenantriebe bzw. Magnetartikel fließen (Eventuell Induktion). Aber da hab ich zu wenig Ahnung um das einzuschätzen. Kann mir da jemand einen Tipp geben? Vermutlich löst man das Problem, wenn man die Wechselströme aus diesem Kabel nimmt und separat legt, oder? Gruß Thomas
