Hallo Ihr Experten da draußen.
Ich habe für mich und meine Nichte für den nächsten Urlaub (es geht 4
Wochen nach Japan, Hong Kong und dann über Moskau zurück) jeweils eine
neue Digitale Spiegelreflexkamera incl. Objektiven gekauft.
Beim Kauf habe ich nicht den Testsieger gekauft, sondern das
"nächstschlechtere" Modell, weil da der Betrieb wahlweise mit AA-Akkus
oder normalen Mignonzellen geht. (Ich hasse es, wenn man keine Steckdose
zur Hand hat und diese sch*** Spezialakkus sind leer.)
Nun habe ich hier eine beachtliche Sammlung an Eneloop, GP-Akkus (2000er
und 2700er) sowie eine Hand voll 2700er Sanyo Akkus, die ich zur Zeit
immer mit dem Lader für die Akkus meiner Modellheli lade. (Graupner
Ultramat 12)
Für die Reise (Mitte Juli geht es los) suche ich nun ein Ladegerät, das
für die Ladung / Pflege der ca. 30 Akkus, die ich hier habe gut zu
gebrauchen ist, mit einem Adapter in jeder Steckdose der Welt geht
(Wandwarze mit 100 - 240 Volt Eingang und 12 V / 3 Ampere Ausgang ist
mehrfach hier vorhanden) und dafür sorgt, das die Akkus immer schön voll
sind wenn man die rausnimmt.
Nach dem Studium vieler, vieler Webseiten, Verbraucherportale und
einiger Fotoforen habe ich den Eindruck, das Ansmann oder GP ganz gut
sein sollen.
Da ich aber offen für jede Art von Vorschlägen bin, wollte ich mal Eure
Vorschläge und Erfahrungen zu dem Thema hören, bevor ich viel Geld
ausgebe und dann doch nur halb- oder viertelvolle Akkus mit mir
herumschleppe.
Der Digicam Neuling
Habe eines vom Lidl für 15 Euro.
Warum?
Schnelladefähig
Einzelschachtüberwachung
Kann bis 2 Mono 4 Baby 6 Mignon / 6 AAA (und 2 9V)
Bin eigentlich von begeistert...
Bei mir ist schon das zweite Ansmann Powerline 4 nach 1-2 Jahren Betrieb
abgeraucht. (Elko im Schaltnetzteil gestorben). Für einen Preis von
damals über 30€ nicht gerade ein gutes Zeichen - und die neuen sind
sicher nicht teurer produziert worden...
Ich bin mir auch nicht so sicher ob das mit den AA-Akkus eine weise
Entschedung war. Ich hatte mal ne Minolta-Mamera (Dimage 7) ebenfalls
mit solchen Akkus. Ich war dann im Urlaub jede freie Minute am Akkus
laden! Auf Wanderungen musste ich immer mindestens ein Ersatzset dabei
haben, besser zwei. Mit der neuen Sony (DSC-R1) mit Li-Akku kann ich
hunderte Fotos machen, bis ich wieder irgendwo laden muss. Das
mitgelieferte Ladegerät akzeptiert alles von 90-240V.
Gruss
rayelec
Ich habe ein BC-700 und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Es gibt
auch das BC-900, das kann mit höherem Strom laden.
Das Teil hat 100 - 240 Volt Eingang und 12 V Zigarettenanzünderadapter.
Von den Ansmann Akkukochern halte ich nicht viel.
Ich würde nur Eneloop (oder baugleiche) mitnehmen, da die anderen Akkus
immer dann leer sind, wenn man sie braucht.
Mit dem ELV 68-804-80 war ich bisher sehr zufrieden für AA+AAA. Das
Display zeigt den Ladestrom (200/500/700mA), geladene Kapazität oder
Spannung je Slot an. Es ist ein guter Satz Panasonic-Akkus dazu, der
wenig Selbstentladung hat. Laden/Entladen/Auffrischen ist möglich.
http://www.elv.de/Ladeger%C3%A4t-BC-700-inkl-4xPanasonic-Infinium-Mignon-/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_22135
Auf Akkus mit geringer Selbstentladung sollte der künftige Urlauber
unbedingt achten, da er sonst schon nach einigen Tagen nur noch fast
leere Akkus hat!! GP2700 war bei mir keine gute Wahl.
PS:Adapterstecker sollte man extra kaufen, damit man auch das
Handyladegerät usw. benutzen kann.
Ich habe mit Eneloops (das sind NiMh-Akkus mit extrem geringer
Selbstentladung) und dem AP2010 sehr gute Erfahrungen gemacht. Bevor es
die Eneloops gab, verwendete ich andere Sanyo-Akkus, die ich allerdings
häufiger wieder aufladen musste, wg. Selbstentladung.
Anwendung ist hier die Stromversorgung von Digitalkameras, Olympus C5050
(Kompaktknipse) und Pentax *istDS (DSLR).
Die Kombination AP2010 und Eneloop ist "so, wie man das schon immer
haben wollte".
Christoph Z. wrote:
> Bei mir ist schon das zweite Ansmann Powerline 4 nach 1-2 Jahren Betrieb> abgeraucht. (Elko im Schaltnetzteil gestorben). Für einen Preis von> damals über 30€ nicht gerade ein gutes Zeichen - und die neuen sind> sicher nicht teurer produziert worden...
Stimmt, aber meins geht nach dem Austausch des Elkos wieder astrein. Ich
habe einen mit höherer Spannungsfestigkeit eingebaut, der ist zwar
größer, ließ sich aber prima im Gehäuse unterbringen und über zwei
Schaltdrähte mit der Platine verbinden.
> Ich bin mir auch nicht so sicher ob das mit den AA-Akkus eine weise> Entschedung war. Ich hatte mal ne Minolta-Mamera (Dimage 7) ebenfalls> mit solchen Akkus. Ich war dann im Urlaub jede freie Minute am Akkus> laden!
Das ist wohl eher ein Problem miserabler Akkuqualität.
Alter was sind denn das für Probleme?
Wenn man schon so lange recherchiert hat sollte man doch einen überblick
haben.
Dann kauft man das Ladegerät was die besten Kritiken hat.
Ob es die Akkus nun in einer Stunde oder eins fuffzehn lädt ist doch
wurst und ob er zu 100% oder zu 98% geladen ist doch wohl auch.
Und wenn man schon ne Familienpackung Akkus dabei hat doch sowieso.
Wieviele Bilder sollen das werden?
Wollt ich den Japsen zeigen das ihr mehr Bilder im Urlaub macht als sie?
ich hab beim kauf einer neuen kompakten auch gedacht, bloss keine scheiß
spezialakkus.
da die auswahl aber echt dünn gesäht war bei dem was ich mir so
vorgestellt habe, isses dann doch ne panasonic lumix LX2 geworden mit li
akkus
auch noch richtig schön teure akkus, UVP 59€ damals
bei der kamera war einer dabei, und einen bekam ich vom händler für 20€
(originalakku, der allerdings 3 monate im schaufenster rumlag und
deswegen "vorführ" war, oder so)
da mit das etwas wenig war, hab ich bei ebay mit mulmigem gefühl zwei
lithium akkus geordert, die für die kamera passen sollten.
preis 2€ pro akku + 3€ versand, kann man wenig falsch machen dachte ich
und die akkus haben tatsächlich die leistungswerte der originalakkus und
sind mir noch nicht um die ohren geflogen.
ich habe zwei speicherkarten mit je 2 GB für die kamera (damals gekauft,
da war das noch recht "groß") und habe die karten schon öfters voll
gekriegt, aber nie mit leeren akkus da gestanden.
pro akku kann ich 200-400 fotos machen, je nach fotographierart. bei 4
akkus ist das mehr als ausreichend für ne kompakte..
der lader is der originale panasonic, und nach ner stunde is der akku
wieder voll.
und bei den akku preisen macht man sich wenig gedanken ob der lader jetz
wirklich so optimal is usw ....
So, dieser AV4m Lader ist mal bestellt.
Wenn der so mit den Akkus umgeht, wie der Mann das da beschreibt, wird
der wohl mein Urlaubsbegleiter. Wenn nicht ... Dafür gibt die
Rückgabeoption bei Onlinebestellungen.
Mit ELV bin ich zweimal böse auf die Nase gefallen. Defekte bzw. nicht
wie beschrieben funktionierende Ware geliefert und dann ein ewig langer
Rückabwicklungsprozess. Da bestelle ich nix mehr.
Danke schon einmal für die Info bis hierher.
Der DigiCam Neuling.
P.S.: Gut, das ich mir und der Nichte die Kamera nun schon gekauft habe
... Bei den ganzen Optionen und Einstellungen wären sonst die ersten 100
Bilder wohl alle nix geworden.
Ein Satz Eneloop reicht übrigens bei den großen Pentax AF-Objektiven nur
für 90 Aufnahmen. Dann meldet die Kamera den Akku als leer und schaltet
ab.
Bei den GP mit mehr als 2000 mAh gehen zwischen 120 und 160 Bildern.
Wenn ich den Fokus auf Hand schalte und diese Funktion für die
Live-Vorschau auf dem Display abschalte, dann gehen nochmal rund 90
Bilder mehr bei jedem Akkutyp.
Digicam Neuling wrote:
> Ein Satz Eneloop reicht übrigens bei den großen Pentax AF-Objektiven nur> für 90 Aufnahmen. Dann meldet die Kamera den Akku als leer und schaltet> ab.
Das ist krass, liegt aber auch an Faktoren wie Temperatur und
Nutzerverhalten.
Im Studio bzw auf Veranstaltungen kann ich mit meinem SB600 (ein
externer Blitz, Leitzahl knapp 50) mit 4 Mignons wohl 100 - 200 Blitze
abfeuern.
Die Kamera wird mit Li-ION gefüttert. Die muss ich nur alle paar Abende
mal aufladen. Da hält der Akku gerne mal 500 Aufnahmen.
Aber wehe, das Dingen hängt per USB am Rechner, da ist dann nach 30
Minuten Schluss...