Uhu endfest hält nicht.

Gast #1161471
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Hallo, ich versuche verzweifelt Aluminium zu kleben, dazu vewende ich so 
ziehmlich das stärkste an Klebern, die man als Privatperson in 
Haushaltsmengen bekommt, Uhu endfest 300.

Das ist ein 2-Komponentenkleber in Tuben, ich mische den auf der in der 
Packung mitgelieferten Plastikwanne zusammen.
Egal, was ich so versuche, ob ich beide Seiten schön aufrauhe, ob ich 
alles zweifach und dreifach reinige und nur noch mit Handschuhn anfasse 
oder es sogar im Backofen bei 180° aushärten lasse, damit soll er 
angeblich 3kN/cm^2 aushalten.

Stuhlwinkel lassen sich sogar mit der Hand entfernen bzw wenn ich den 
Kleber bei Zimmertemperatur aushärten lasse, sogar von alleine!

Die gebackenen sind etwas stabiler, allerdings braucht man da auch nur 
mal mit einem anderen Aluprofil draufzuhauen und schwups ist er ab.

Ich habe zwei verschiedene Packungen ausprobiert, von zwei verschiedenen 
Händlern.
Im Internet findet man niemandem mit so einem Problem, das Zeug wird 
überall als unlösbarer Kleber angepriesen.

Woran kann sowas liegen?
Gast #1161536
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Der Titel ist doch genau treffend gewählt. Nur habe ich meine Skepsis 
Alu kleben zu wollen, also ich schraube das lieber zusammen, das lässt 
sich doch wunderbar berabeiten. Feilen, bohren, geht alles prima. Aber 
vielleicht kann man es auch kleben, indem man das Alu leicht vorher 
anbeizt.
Gast #1161589
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Mit dem Epoxyd-Minutenkleber von WEICON (gibts bei Reichelt) habe ich 
schon oft Aluminium geklebt (ohne besondere Vorbehandlung, nur 
entfettet).
Ohne Dremel oder erhitzen ist das Zeug nicht mehr ab zu bekommen.
Gast #1161635
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Wir verwenden in der Firma auch Epoxy-Kleber u.a. von UHU.
Wichtigstes kriterium für gute Klebungen: Sauberkeit. Alu entfetten 
(Isopropanol), anschmirgeln, Oberfläche von Staub befreien (vielleicht 
auch noch mal mit Alkohol drüber) und dann kleben. Natürlich nicht mehr 
mit Fettfinger auf die Klebefläche fassen.

Vielleicht ist dein Kleber auch einfach nur zu alt...
#1162037
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Aeroengine wrote:
> Das Problem ist die Oxidschicht die sich auf dem Alu bildet, du klebst
> ja nur diese Schichten zusammen und nicht das Alu selbst. Und die
> Oxidschicht geht dann relativ leicht vom alu ab.

Bist du dir da sicher?

Eloxierte Oberflächen bestehen doch auch aus Aluminiumoxid und die gehen 
nun wirklich nicht leicht ab.
(Firma: TU Wien) #1162458
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Hallo

> Stuhlwinkel

Was ist denn das? Bzw. wie Dick ist das Alu und wie wird es belastet. 
Ich meine, könnte es sein, dass Du z.B. einen Winkel aus relativ dünnes 
Blech an ein sehr dickes Bleck kleben wilst? Je nach belastung wäre es 
da nämlich dann so, dass Du die Klebung quasi wie eine Klebefolie 
abziehst, das geht natürlich realtiv leich, weil immer nur ein kleiner 
Teil wer Kelbefläche Belastet wird. Wirklich stabil wirds nur, wenn die 
ganze Fläche Last bekommt und das tut sie (je nach Lastfall) nur, wenn 
die Teile ausreichend dick und steif sind.

Wenn es sich um eher dünnes Zeug handelt brauchst Du einen sehr 
elastischen Kleber, der nachgibt und so Last verteilt.

Und noch was ist wichtig, die richtige Schichtdicke. Ich kenne die die 
Optimale bei Uhu Endfest 300 nicht, aber vielleicht findet sich irgendwo 
eine Angabe dazu.

Grüße
Flo
Gast #1162476
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also ich klebe mit uhu plus (das müsste das gleich wie endfest sein!?) 
im modellbaubereich auch oft alu - hält auch immer bombig!

Die Teile werden natürlich aufgerauht, hier gilt umso feiner die 
Oberflächer dest besser, also lieber mit einem 800er Schleifpapier als 
mit einer Schruppfeile aufrauhen.

Filigrane Teile werden mit Sekundenkleber punktiert und wandern dann 
(mit Uhu plus) in den Backofen, wenn keine Kunststoffteile dabei sind 
gebe ich das ganze mit 120° vlt. eine halbe Stunde in die Röhre, 
ansonsten (wenn eben doch Kunststoff dabei ist), lege ich das ganze über 
Nacht auf die Heizung.
Gast #1162684
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>Bist du dir da sicher?

>Eloxierte Oberflächen bestehen doch auch aus Aluminiumoxid und die gehen
>nun wirklich nicht leicht ab.

Das Stimmt, allerdings könnte ich mir vorstellen das die "natürliche" 
Oxidschicht nicht so fest sitzt.
Also nein, sicher bin ich mir nicht, aber es wäre mir die logischste 
erklärung.
#1163147
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Wie oben schon bemerkt, verwende ich Alufolie als Trennmittel, wenn ich 
mit Stabilit Expreß klebe. Die läßt sich nach dem Aushärten sehr leicht 
abziehen und man kann sie z.B. verwenden, um mit dem Kleber eine 
Oberfläche an eine Form anzupassen.

Mir scheint es eher so, daß dier Epoxy-Kleber nicht gut an Al haftet, 
zumal, wenn es poliert ist.

Eine weitere Fehlerquelle bei Zweikomponentenklebern ist falsche 
Dosierung. Wenn nicht genug Härter zugegeben wird, dann hält das Zeug 
hinterher nichts.
Gast #1170521
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> .. wenn ich
> mit Stabilit Expreß klebe. ..

Hat Uhu auch sowas, kenne das Zeug nur von Pattex. Man kommt schon ganz 
durcheinander so viele Varianten gibt es allein bei den beiden bekannten 
Herstellern mittlerweile. Würde mich nicht wundern wenn die Hälfte davon 
sich bis auf die Verpackung nicht unterscheidet. Gerade die 
Kunststoffkleber scheinen mir so ein Fall zu sein ..
#1170527
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Stabilit Expreß ist von Henkel - wie Pattex. Es besteht aus einem 
flüssigen Binder und einem pulverförmigen Härter und härtet zu einer 
rotbraunen kanllharten Masse aus. Man kann damit auch in Maßen kleine 
Löcher und Unebenheiten füllen. Es wird z.B. für die Reparatur von 
Steingut und Porzellan empfohlen. Ich klebe damit FR4-Platten, wenns 
sehr stabil sein soll, auch noch mit Glasfaservlies-Einlage.
Gast #1170532
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Ja stimmt hab gerade mal nachgeschaut. Meines ist schon ein paar Jahre 
alt, Harz ist aber noch nicht eingetrocknet. Ein Nachteil hat das Zeug 
aber, es ist spröde und bricht schnell; ist auch nicht so gut chem. 
beständig, aber ansonsten OK.
#1170540
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Nein, das gibts im Baumarkt in der Farbabteilung. Ist eigentlich dafür 
gedacht, Spachtelmasse an Wänden oder so ähnlich zu stabilisieren. es 
ist ein ca. 15 cm breites Band. Das was ich habe ist ein Gewirk, das ca. 
2 mm große Löcher, umgeben von enger verwobenen Fäden hat. Man kann es 
prima auf frische Klebstellen drücken und dann einfach frischen Kleber 
drüber spachteln. Das gibt dann sehr stabile Klebungen.
Gast #1170546
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>Man kann es prima auf frische Klebstellen drücken und dann einfach frischen
>Kleber drüber spachteln.
>Das gibt dann sehr stabile Klebungen.

Aber nur, wenn man es bei Vollmond anwendet.

Oh gottohgottohgott! Hör endlich auf, hier einen solchen Stuss 
abzusondern! Wenn du keine Packungsbeilagen lesen kannst und auch sonst 
nicht verstehst, wie Füllstoffe anzuwenden sind, halte einfach die 
Klappe und überlasse das Lesen denen, die wirklich haltbare 
Klebestellen herstellen wollen.
Gast #1181802
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Ich habe es heute mal mit Natronlauge versucht, ich weiß nicht, ob es 
daran lag, aber zumindest alu auf alu hält damit sehr bombig.
Ich werde mal eine Testreihe durchführen (entfetten oder nicht, 
anschleifen oder glatt lassen, backen oder Raumtemperatur) und schauen, 
was sich wie graviernd auswirkt.

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