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Forum: Offtopic Haartrockner im Wasser


Autor: Fragesteller (Gast)
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Ja, wie ist das möglich ohne Sicherung rauszufilegen???????

http://www.youtube.com/watch?v=YH7QBU-GCl0

Autor: Michael (Gast)
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Sicherung einfach überbrücken? oO

Autor: Fraller S (Gast)
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Wahrscheinlich, weil nur Wasser eigentich keinen Strom leitet und wenn 
dann sinds aufgelöste Ionen.

Autor: Flo (Gast)
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- Destiliertes Wasser
- Bremsenreiniger
- irgendeine andere nicht leitende Flüssigkeit
- Vorwiderstand in der Zuleitung
da es aussieht wie ein "E-Labor" - Strombegergrenzer.....
tricks dafür gibt es genug.....

Autor: Michael (Gast)
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Wasser leitet keinen Strom?

Es gibt doch den versuch, dass man ein Wasserbecken macht und dort dann 
2 Metalle hineingibt und darüber Strom isn Wasser leitet. (also eine 
Kathode und eine Anode) => Wenn man Finger in das Wasser hält spürt man 
ja mehr oder weniger den Strom oder da man sich selbst parallel zum 
Wasserwiderstand schaltet.
Irre ich mich da oder ist das eh so?

Autor: Gast Posti (Gast)
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Wasser leitet nicht so gut, wie man allgemein meint.
Ein Fön kann in der Badewanne (ohne FI) weiterlaufen - den Finger (oder 
mehr) würde ich trotzdem nicht 'baden' wollen.
Selbst mit FI in der Zuleitung würde ich sowas nicht austesten (also in 
der Wanne drin).
Zum Auslösen eines B16er Automat sind schon etwas größere Ströme nötig.

Ach ja, wenn der Fön wieder 'ins Trockene' kommt - besser den Stecker 
ziehen als am Schalter abschalten zu wollen ... ruck zuck schaltet man 
ganz andere Dinge ab, die man vll. noch gebrauchen kann (z.B. das eigene 
Leben)

MfG

Autor: Flo (Gast)
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Meißt spürt man nichts, entweder weil die Sicherung/FI fällt, oder weil 
man tot ist.....

Autor: Fraller S (Gast)
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Es würde kein tödlicher Strom fließen

Autor: Ich, ein Gast (Gast)
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@ Michael

Mutige Antwort, du hättest aber besser noch vor dem Eigenversuch 
gewarnt.

Wasser an sich ist ein schlechter Leiter (wenn man an normales 
Leitungswasser denkt) Also kommt es hier eher nicht zu einem wesentlich 
höheren Strom im vergleich zum normalen Betrieb, der so bei geschätzt 
2-4 A liegt. Die Vorsicherung liegt normalerweise bei 16A hat also noch 
reichlich "Luft" nach oben.

Wenn man aber bedenkt das es bei 50mA für einen Menschen schon 
hochgefährlich wird solltest du von deinem Versuchsvorschlag Abstand 
nehmen.

Autor: Michael (Gast)
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Öh, wenn man da hineingreift macht man doch eine Verbindung zur Erde.
=> Erdschluss wird doch über den FI festgestellt, da ja nicht mehr genau 
so viel hereausfließt wie hinein fließt. (weil ja über die Erde der 
Strom weitergeht). Sprich der FI würde ja eh auslösen, die Sicherung nur 
halt nicht.

Autor: Mike J. (emjey)
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@ Michael
> Wasser leitet keinen Strom?

Wenn du Leitungswasser oder Wasser aus dem See nimmst wirst du 
feststellen dass dieses Wasser viele andere Bestandteile enthält so dass 
es den Strom recht gut leitet.

Wenn du dir jetzt aber einen Kanister destiliertes Wasser besorgst und 
versuchst durch dieses fast reine Wasser Strom zu leiten wirst du 
scheitern.

Also H2O leitet den Strom nicht, es sind die anderen Bestandteile die 
sich im Wasser befinden.


.. destiliertes Wasser ist recht billig (~2 Euro) probier es mal aus, 
einfach zwei Kabel rein halten und 12V rüber fließen lassen.

Dann mal ein kleinen wenig Leitungswasser hinzugeben (verunreinigen), 
jetzt wirst du Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen (es bilden sich 
Bläschen)

Autor: FloriJ (Gast)
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Wobei man beachten sollte, das die "verschnutzung" handelsüblicher 
Haushaltsgeräte (z.B. Staub) ausreicht, auch dest. Wasser zum leiten zu 
bringen. Mit zwei Kabeln warscheinlich noch nicht, aber bei einem 
Fön.....
Testen würd ich es nicht mit dem Finger....

MfG Flori

Autor: Termite (Gast)
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bzw sind die beiden kabel enden schon so verunreinigt, das sich davon 
mit der zeit genut Ionen lösen um das H2O zum leiten zu bewegen.

alternativ kann man auch mal nen löffel salz rein schmiessen. der sollte 
die leitfähigkeit auch erhöhen.

Autor: Ulrich (Gast)
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An der Dunkelverfärbung des Wassers sieht man, das sich der Fön so 
langsam auflöst, weil halt doch ein kleiner Strom fließt. So wie es 
aussieht hat der Fön wenigstes einigermaßen große Abstände zwischen den 
Leitern.


Auch reines Wasser leitet noch etwas, denn auch da zerfällt ein Teil des 
Wassers in H3O+ und OH- Ionen. Durch Verunreinigungen steigt die 
Leitfähigkeit dann in der Regel.

Durch den Plastikeimer würde in diesem Fall auch nicht mal der FI 
Schalter rausgehen. Die gemessenen 150 V zeigen auch, das man da besser 
nicht reinfaßt.

Autor: FloriJ (Gast)
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> Die gemessenen 150 V zeigen auch, das man da besser nicht reinfaßt.

Spannung != Strom...

150V allein sind nicht tötlich

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Mike J. wrote:

> Also H2O leitet den Strom nicht, es sind die anderen Bestandteile die
> sich im Wasser befinden.

Nicht ganz richtig. Es gibt einen Moment, ab dem sich das Wasser in 
Sauerstoff/Wasserstoff spaltet. Und dann fließt doch wieder Strom.

> .. destiliertes Wasser ist recht billig (~2 Euro) probier es mal aus,
> einfach zwei Kabel rein halten und 12V rüber fließen lassen.

Geh mal auf 300 V.


> Dann mal ein kleinen wenig Leitungswasser hinzugeben (verunreinigen),
> jetzt wirst du Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen (es bilden sich
> Bläschen)

Nein, du spaltest bei 12 V vorwiegend die Salze, z.B. NaCL. Dabei 
reagiert das Natrium mit dem Wasser direkt zu NaOH. D.h. H2 und Cl2 
bleiben über und steigen als Blasen auf.


Bitte trotzdem nicht reinfassen. Nachher hat man doch noch einen 
500mA-FI. Und da ist man schon vorher tot, wenns doof läuft.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wir haben im Geschäft zwei Hilfsdampfkessel (jeder ca. 10m³ Ihnalt), der 
arbeitet nach diesem Prinzip.
Befüllt wird er mit De-ionat (Vollentsalztes Wasser), drei regelbare 
Elektroden mit 10kV erhitzen das Wasser, der Strom wird mittels der 
Leitfähigkeit (zudosieren von Schwefelsäure oder Kalilauge) geregelt.
Funktioniert prima. ;)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wie sieht es denn da mit der Elektrochemie aus?

Autor: FloriJ (Gast)
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>Funktioniert prima. ;)

Und umweltschonend und Gesund dazu   :-)

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu wrote:
> Wie sieht es denn da mit der Elektrochemie aus?

Kann ich nicht sagen, müsste ich bei der Chemie nachfragen. Ist 
jedenfalls 50Hz AC.
Jedenfalls ist der Durchsatz recht hoch und Säure und Lauge lassen sich 
prima neutralisieren.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Thilo M. wrote:
> müsste ich bei der Chemie nachfragen.

Mach mal, würde mich interessieren.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Uhu Uhuhu wrote:
> Thilo M. wrote:
>> müsste ich bei der Chemie nachfragen.
>
> Mach mal, würde mich interessieren.

Ich kuck' mal am MO ob ich eine erwische, habe morgen frei. :)

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Warum die Meerjungfrauen ausgestorben sind
> Haartrockner im Wasser
äh... Salzwasser

Autor: Aeroengine (Gast)
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LOL

Autor: jacksparrow (Gast)
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Hi !
Da ich ein Meerwasseraquarium besitze, lege ich auch bevor ich ins 
Becken fasse immer den Hauptschalter meiner 10er Steckdose um ;) Gab 
schon viele Berichte von Aquarianern, wo der Heizstab von Fischen 
"geknackt" wurde oder ein Motor einer Pumpe einen Kurzen verursacht hat. 
Ebenfalls kann ja auch beim Handtieren mit Steinen im AQuarium mal einer 
entgleiten und dabei ausversehen die Heizung zerbröseln ;) Das ganze in 
Kombination mit Salz(Meerwasser) und das wars dann ;) Auch führe ich 
seitdem monatlich den FI-Schalter Selbsttest durch, man weiss ja nie.

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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jacksparrow wrote:
> Auch führe ich
> seitdem monatlich den FI-Schalter Selbsttest durch, man weiss ja nie.

Du könntest noch einen 10 mA-FI zwischenschalten und das Wasser mit 
Schutzerde verbinden.(Durch irgendein Metallisches Teil).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Karl-heinz Strunk wrote:

> Du könntest noch einen 10 mA-FI zwischenschalten und das Wasser mit
> Schutzerde verbinden.(Durch irgendein Metallisches Teil).

Dann brauchst du keinen 10 mA FI. Wenn ein Isolationsdefekt auftritt, 
zeigen die Fische das an: sie schwimmen dann bauchoben

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Uhu Uhuhu wrote:
> Karl-heinz Strunk wrote:
>
>> Du könntest noch einen 10 mA-FI zwischenschalten und das Wasser mit
>> Schutzerde verbinden.(Durch irgendein Metallisches Teil).
>
> Dann brauchst du keinen 10 mA FI. Wenn ein Isolationsdefekt auftritt,
> zeigen die Fische das an: sie schwimmen dann bauchoben

Jein: Ich ging von der Sache mit dem Stein auf der Heizung aus. Da 
können die Fische sich gar nicht so schnell umdrehen wie du tot bist.

Ansonsten: Den Fischen ist es doch egal, welches Potential das Wasser 
hat.
Die fangen doch erst an, komisch zu blubbern, wenn auch Strom fließ.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Karl-heinz Strunk wrote:
> Ansonsten: Den Fischen ist es doch egal, welches Potential das Wasser
> hat.
> Die fangen doch erst an, komisch zu blubbern, wenn auch Strom fließ.

Eben. Wenn du das Wasser erdest, dann fließt der Strom.

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Uhu Uhuhu wrote:

>> Die fangen doch erst an, komisch zu blubbern, wenn auch Strom fließ.
>
> Eben. Wenn du das Wasser erdest, dann fließt der Strom.

Achso, ok, das stimmt ;-)

Aber dann macht der 10 mA doch wieder Sinn: Mit ein bisschen Glück 
fliegt das Dingen dann schon, bevor die Fische tot sind. (Weil das 
Wasser in die Heizung langsam eindringt.

Autor: *.* (Gast)
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Die Fische sind evtl. gar nicht lang genug um ein sofort tödliches 
Potential einzufangen.

Ich wollte mal Stechmückenlarven in der Regentonne mit Strom 
(Trenntrafo, zwei Gitter im Wasser) töten, Pustekuchen...

Autor: jacksparrow (Gast)
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UHU wrote:
>Dann brauchst du keinen 10 mA FI. Wenn ein Isolationsdefekt auftritt,
>zeigen die Fische das an: sie schwimmen dann bauchoben

Uhu hör auf zu nerven ! ;)

Denke mal eine Steckerleiste mit 10mA FI-Schalter werd ich mir zulegen. 
Nicht grade billig die Steckdosen, naja billig ist das Hobby eh nicht , 
von daher ;) Zusätzlich dann halt eine Schutzelektrode gegen Schutzerde.
Ich weiss nur von einem der eine defekte Gartenteichpumpe hatte, ein 
Nachbar eine Freundes meiner Eltern. Der hat sich mit dem Ding gnadenlos 
gebrutzelt. Keine Ahnung was der damit gemacht hat, ob die defekt war 
oder er einfach die Leitung mit ner Schaufel bearbeitet hat ;) Tot ist 
er nicht, aber war wohl kurz davor. Kurze Zeit später hat der wohl seine 
Hauselektrik überarbeiten lassen und den Gartenteich mit nem Bagger 
zuschmeisßn lassen ;) Von seinem Bachlauf hatte er die Schnauze voll ;) 
Seitdem gehe ich auch noch respektvoller mit Elektrizität + Wasser um.

Grüße

Cpt. Jack ;)

Autor: Thilo M. (Gast)
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*.* wrote:
> Die Fische sind evtl. gar nicht lang genug um ein sofort tödliches
> Potential einzufangen.
>
> Ich wollte mal Stechmückenlarven in der Regentonne mit Strom
> (Trenntrafo, zwei Gitter im Wasser) töten, Pustekuchen...

[OT]
Nimm lieber Eiweißgranulat gegen die Viecher. In den Rheinauen wird das 
erfolgreich eingesetzt.
[/OT]

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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> Ich wollte mal Stechmückenlarven in der Regentonne mit Strom
> (Trenntrafo, zwei Gitter im Wasser) töten, Pustekuchen...

Es gibt Foren im Netz, in denen die teilweise Netzspannung gegen Marder 
einsetzen...

> Ich weiss nur von einem der eine defekte Gartenteichpumpe hatte, ein
> Nachbar eine Freundes meiner Eltern. Der hat sich mit dem Ding gnadenlos
> gebrutzelt.

Hat im Nachbarort einen Jugendlichen umgebracht, der vom Vater seiner 
Freundin gebeten wurde, eben kurz mitzuhelfen, die Pumpe hochzuheben...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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jacksparrow wrote:
> UHU wrote:
>>Dann brauchst du keinen 10 mA FI. Wenn ein Isolationsdefekt auftritt,
>>zeigen die Fische das an: sie schwimmen dann bauchoben
>
> Uhu hör auf zu nerven ! ;)

Geh in die Apotheke und kauf dir Baldriantropfen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Thilo M. wrote:

> [OT]
> Nimm lieber Eiweißgranulat gegen die Viecher. In den Rheinauen wird das
> erfolgreich eingesetzt.
> [/OT]

Na ja, der Begriff Eiweißgranulat ist etwas weit gefaßt. Rinderalbumin, 
z.B. ist auch als Eiweißgranulat käuflich, das wird den Mückenlarven 
aber nicht viel antun.

Zur Schnakenbekämpfung benutzt man ein Präparat, das aus dem Bacillus 
thuringiensis israelensis gewonnen wird.

Für die Regentonne genügt es, ein paar Tropfen dünnflüssiges Öl auf die 
Wasseroberfläche zu geben. Das verhindert, daß die Larven an der 
Wasseroberfläche atmen können.

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