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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 89c51cc03 anschlüsse


Autor: Max Thierbach (cartman91)
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Ich hab vor einiger Zeit schonmal einen Beitrag geschrieben das ich für 
die Schule ein Versuchsboard bauen soll.
Ich habe jetzt auch schon ne ungefähre Ahnung wie es werden soll nur 
habe ich jetzt wieder nen paar fragen und da ich eh zuhause rumsitze mit 
kaputtem Fuß wollte ich daran mal weiter machen.
Ich habe einen 89c51cc03 µcontroller.
Dieser hat 4 Ports die wir auch alle brauchen.Aber für die 
Datenleitungen vom Max 202 gehen an einem Port schon 2 pins verloren.
Erste frage:kann ich da trotzdem ne steckleiste dranmachen und mit 
meinem Programm später die pins benutzen?
Dann muss man den Controller auch für das Programmieren iwie in einen 
Programmier Modus setzten.Welchen Pin mit was für ner Anschaltung muss 
ich dafür verwenden?
Mein Schaltplan basiert auf dem 8051 entwicklungsboard aus einem anderen 
Thread nur der Pin mit der bezeichnung existiert an dem cc03 nicht.
So schonmal Vielen Dank im Vorraus und wenn mir damit geholfen wird dann 
kommen die nächsten Fragen^^

Max Thierbach

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Max Thierbach wrote:

> Dieser hat 4 Ports die wir auch alle brauchen.

Nein, er hat noch 2 IO-Pins mehr, also 34.


> Mein Schaltplan basiert auf dem 8051 entwicklungsboard aus einem anderen
> Thread nur der Pin mit der bezeichnung existiert an dem cc03 nicht.

Doch, der hat den PSEN-Pin.
Nur entspricht das Pinout nicht den Standard 8051 im PLCC-44.


Peter

Autor: Max Thierbach (cartman91)
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Ok das it dem PSEN hab ich auch grade gefunden.Hab die Datenblätter nen 
bisschen durcheinander geworfen.
Aber die 2 Pins sind die Datenleitungen für den Can Bus.Aber der Max202 
wird doch an TxD und RxD angeschlossen die wiederrum an p3.0 und p3.1 
liegen und keinen eigenen 2Pin Port haben.

Max

Autor: Ralf (Gast)
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Entweder Schnittstelle oder GPIO, beides gleichzeitig geht zwar, 
erfordert aber Zusatzbeschaltung, wenn z.B. der Rx-Pin des Controllers 
als Ausgang genutzt wird -> er liegt ja auf dem Ausgang des MAX202, das 
würde dann funken. Da brauchts mindestens ne Diode.

Aber andersrum gefragt, beschreib doch einfach mal, was da alles so an 
die Ports dran soll, vielleicht kann man noch n bisschen aufräumen und 
Ports sparen, ich glaub nicht, dass ihr wirklich alle braucht bzw. unter 
Port-Knappheit leidet.

Ralf

Autor: Max Thierbach (cartman91)
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Der Lehrer hat gesagt das wir so viele Ports wie möglich haben sollten.
Meine nächste Idee wäre aber das ich den Rs232 kram auf ne andere kleine 
platine mit steckerleiste mache das ich die dann einfach an den port 
anschliesse zum proggen und dann wieder abmachen kann und nur der 
controller alleine auf der platine is und arbeitet.Oder einfach nen 
dreipoligen schalter wo ich dann auch den programmier jumper mit dran 
mache das man den max 202 nur mit den pins verbindet wenn man eh flashen 
will.


Max

Autor: Klaus K. (keili)
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Hallo, hier eine Beschaltung eines 89C51cc03.
Gruß

Autor: Ralf (Gast)
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Aha, jetzt wirds ein bisschen klarer... Hm...
Nur den µC allein ist n bisschen wenig (wenn du wirklich nur den 
meinst), also Quarz, Spannungsregler etc. kommt sicher auch mit drauf, 
oder?

Ob du jetzt RS232 oder USB über einen FT232R verwendest, ist ja mal 
egal, aber du könntest das schon mit aufs Board bringen (braucht beides 
nicht viel Platz), und einfach Rx/Tx sowie den /PSEN für den Bootloader 
über Jumper abtrennen. Der /PSEN sollte fürs Programmieren über einen 
1k-4k7 Widerstand und nicht direkt nach GND gezogen werden, da dieser 
normalerweise ein Ausgang ist, und nur während dem Reset als Eingang 
dient.

Ich glaube, die FLIP-Software von Atmel (die verwendest du doch, oder?) 
bietet eine Funktion, mit der man für den Bootloaderstart einen Pin der 
RS232 aktivieren kann, somit könntest du den Bootloader evtl. auch 
automatisch starten, wenn du das mit dem /PSEN verknubbelst, müsste man 
aber prüfen.

Wenn du den FT232R verwendest, könntest du dir den Spannungsregler 
sparen, wenn du dich an die USB-Spec hältst, d.h. während dem 
Anstecken/Enumeration nicht mehr als 100mA über USB, nach erfolgreicher 
Anmeldung bis zu 500mA. Der FT232R bietet dafür entsprechende 
Steuerpins, du brauchst nur einen FET und ein paar 
Widerstände/Kondensatoren mehr. Dann hättest du schon mal die 5V.
Das mit dem /PSEN zum Steuern gilt hier natürlich auch.

Ich würde mir generell Gedanken machen, was an das Board immer dran 
soll, z.B. Display oder Matrix-Tastatur, beides kannst du in den 
Datenbus, also über externes Memory-Interface integrieren, spart Aufwand 
in der Software, da der Chip die Steuerung des Busses übernimmt, braucht 
geringfügig mehr Logik auf der Platine wegen Adressdekodierung etc. Wenn 
man es richtig macht, spart man Portpins, verglichen mit den 
angeschlossenen Funktionen wie Display oder Tastatur. Du brauchst dafür 
P0, P2 und zwei Leitungen von P3.
Allerdings kannst du in den Datenbus quasi beliebig viele weitere Ports 
anschliessen.

Die Alternative wäre, sich ein System auszudenken, welches die 
Ansteuerung über Software macht. Beispielsweise P0 als Datenport, vier 
Bits von P2 als Chip-Select-Signale, und zwei von P2 als /RD bzw. /WR. 
Kommt ohne externe Logik aus, man muss aber die Ansteuerung zu Fuß in 
Software machen.

Ralf

Autor: Ralf (Gast)
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argl Das Bild kam hoch, nachdem ich begonnen hatte zu schreiben :)
Kann es sein, dass ich das heut schonmal in einem anderen Beitrag 
gesehen hab?

Dann hast du den Vorschlag mit dem Widerstand an /PSEN ja immer noch 
nicht umgesetzt :)

Die 3 Volt kann dir der FT232R auch generieren, bis zu 50mA glaub ich, 
allerdings sind es dort 3.3V, wenn ich mich recht erinnere.

Was soll der 12V-Regler unten links machen?

Was wollt ihr denn mit dem Board machen? (Ich hab mir die Beitrage 
weiter oben noch nicht durchgelesen duck)

Ralf

Autor: Max Thierbach (cartman91)
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Also vlt schreib ich einfach mal das auf wie mein Lehrer versucht hat 
mir die Aufgabe zu geben.
Wir haben in der Schule nur solche Riesen Kästen mit den Controllern.und 
er meinte das man das ja mal aufgreifen könnte das am ende ne 
Bastelanleitung bei raus kommt das jeder Schüler sich für wenig geld 
sowas bauen kann im Werkstattunterricht.
Es soll nur eine Platine mit dem Controller, und alles was er zum laufen 
braucht, sein. Und alles andere soll auf externen anderen Karten mit nem 
Flachbandkabel an diese Platine angeschlossen werden.
also gibt es eig keine genauen einsatzgebiete sondern nur die grundlage 
das jeder zuhause dann selber basteln kann.
Also bräuchte ich jetzt nur die Schaltung um den Controller iwie über 
com oder usb anschluss zu programmeiren das man den dann iwo hinstellen 
kann und er das macht was er machen soll.Und das man nach dem 
Programmieren alle Ports frei zur verfügung hat.
Es soll also einfach nen Board werden wo man einzelne Versuche auf 
externen Karten baut und die daran anschliesst.Oder das meine mitschüler 
zuhause einfach zum üben was schreiben können um dann mit eigenen augen 
zu sehen das es geht.Das ist zum lernen echt einfacher als iwelche 
simulationen.
So und jetzt seid ihr gefragt^^

Danke

Max

Autor: Ralf (Gast)
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Hm, dann muss es wohl lowcost sein... Dann kommt der FT232R nicht in 
Frage...

Also gut, dann mach folgende Sachen aufs Board:

- MAX202 + Grundschaltung und SUB-D Buchse
- Controller + Grundschaltung (Quarz, Reset, Bootloader-Jumper)
- Stiftleisten zum Anklemmen der Ports (Die Stiftleisten sollten auch 5V 
und GND beinhalten)
- Spannungsregler mit Gleichrichtung (alternativ nur eine Diode, schützt 
vor Verpolung)
- Port 0 braucht Pull-Ups, wenn er nicht mit MOVX- bzw. MOVC-Befehlen 
angesteuert wird

Das wär mal das absolute Minimum, denke ich. Du kannst auch den 
Spannungsregler weglassen, aber dann muss man halt wirklich aufpassen, 
wieviel Dampf man draufgibt.

Für die Stiftleisten würde ich die passenden Gegenstücke mit Tastern und 
LEDs machen, damit deine Kollegen gleich was zum spielen haben. Ebenso 
eine Display- und Relaisplatine. Wenn du die Stiftleisten passend 
auswählst, bekommst du ein schönes Steckkartensystem, was für die Schule 
evtl. sinnvoll ist.

Nur dass ich's richtig verstanden hab, dein oben gezeigter Schaltplan 
hat nichts mit deinem Projekt zu tun? Es geht dir nur um ein 
Grundsystem?

Ralf

Autor: Max Thierbach (cartman91)
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Der Schaltplan is nicht von mir^^
und da steig ich auch nich ganz durch was das alles für Sachen sind die 
da angeschlossen sind.

Max

Autor: Max Thierbach (cartman91)
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So hier der aktuelle Stand.
Ich bitte noch um verbesserungsvorschläge und ist ein usb schnittstellen 
baustein pin kompatibel zu dem max 202?

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