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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kerko: 100N +100N =200N?/ Kondensator-frage


Autor: Kai (Gast)
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hallo leute, ich brauche für eine schaltung einen 200N Kerko für einen
tiefpass. ich habe aber nur 100N-Teile, kann ich die an einanderketten
(in reihe also) und hab dann 200N? kanns mir zwar nicht vorstellen,
will aber auf nummer sicher gehen.

was ist eigentlich der unterschied zwischen keramik-kondensator,
elektrolyt-kondensator und folien-kondensator?

oder kann ich für den tiefpass-filter auch einen 0,22µ/20V-
elektrolyt-kondensator nehmen?

besten dank

Autor: Sascha (Gast)
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Wenn du Kapazitäten addieren willst, musst du die Kondensatoren parallel
schalten.

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Die Kondensatoren unterscheiden sich im Aufbau und damit in den
Eigenschaften.
Eins besonderer Fall ist ein Elektrolyt-Kondensator (Elko) weil der
gepolt ist und der + Pol nicht negativ gegenüber den - Pol werden darf.
Ausnahme: sog. bipolare Elkos.

Also 2x100nF parallelschalten, wenn du dir nicht sicher bist, ob der
Elko nicht umgepolt wird.

Autor: slaby (Gast)
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Hallo
Unterschied zwieschen den Kondensatoren , liegt in verwendetem Material
für den Bau.
Da du für Filter möglichst grosse Güte brauchst , solltest du Keramik
Kondensatoren nehmen.
Also 2 mal parallel 100 n.
edi

Autor: Tobias A. (Gast)
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Hi

Tiefpass mit Elko?
Weiß ja nicht. Da drehen sich jedem Audioliebhaber
die Eingeweide rum. (Ich vermute mal das es eine Audio-
anwendung werden soll) Also lieber Kerko als Elko
benutzen.

Gruß
  Tobi

Autor: Steffen (Gast)
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Soweit ich weiß verwendet man bei OP Filtern Folienkondensatoren, oder
am besten Glimmerkondensatoren ($$$).
Von Keramikkondensatoren ist mir immer abgeraten worden.

Gruss

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Vielleicht sollte man ja neben dem AVR-Tutorial und den anderen
interessanten redaktionellen Beiträgen auch ein Hauptmenüpunkt
"Basiswissen Elektrotechnik/Elektronik" (oder ähnlich) hinzufügen, wo
grundlegende Dinge zu elektronischen Bauelementen und deren Verwendung
dargelegt werden.

Gruß
Ingo

Autor: Tobias A. (Gast)
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Hi

ich weiß nicht was das für ein Tiefpass werden soll...
Vielleicht könnte der OP sich dazu nochmal äußern.

Gruß
  Tobi

Autor: OldBug (Gast)
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@Ingo:
Gibt doch so'n schönes Wiki :-)

Gruß,
Patrick...

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Jaja, das scheint nur niemand richtig wahrzunehmen (mich eingeschlossen
:-).

Gruß
Ingo

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Oder meintest Du etwa, ich soll da ein paar diesbezügliche Artikel ins
Wiki stellen... grübel

Autor: OldBug (Gast)
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Bingo! :)

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

in Filtern sollte man wenn möglich keine keramischen Kondensatoren
verwenden. Die ändern ihre Kapazität sowohl über die Spannung als auch
über die Frequenz doch recht heftig. Die bereits gennanten Folien oder
Polyester-C's sind da besser.

Matthias

Autor: Kai (Gast)
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@ingo meistens sind aber derartige texte von leuten geschrieben, die
ahnung von der materie haben und sich nicht die rolle derer versetzen,
die absolut keinen schimmer haben...es sei denn, du hast einen direkten
link zu der thematik, der mich vom gegenteil überzeugt...

@all es ist ein tiefpass-filter für eine signalaufbereitung, so das
geordnete high/low am pin anliegen.. völlig trivial und nichts mit
audio oder opv etc.

@matthias also zum blocken von schwingungen werden doch immer 100N
Kerko
bei den mc-schaltungen verwendet. habe ich dich richtig verstanden, daß
die folie-pedants besser sein sollen -aber warum kommen die denn in
keiner schaltung vor die ich bisher hier gesehen habe?

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

Als Block-C sind Keramik-C's hervorrangend geeignet da sie sehr kleine
parasitäre Induktivitäten und Widerstände besitzen.

Als C's in Filtern, wo es darauf ankommt das sich ein Kondensator auch
wirklich linear über Frequenz und Spannung verhält, sind sie weniger
geeignet da sich ihr Kapazitätswert über Spannung und Frequenz doch
recht stark ändert. In diesem Punkt ist Folie besser.

Matthias

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