Viel zu kompliziert gedacht, Christoph ;)
Zunächst stimmt es schon, was Chrstoph gesagt hat: Die Frage ist nicht
ganz klar gestellt. Ich gehe deshalb hier davon aus, dass eine zufällige
Impulslänge gemeint ist. Soll heißen: Lange Impulse kommen seltener
vor als kurze, und die Impulslängen sind Exponentiell abnehmend
verteilt.
Dazu brauchst du:
- Einen Zufallsgenerator (z.B. LFSR), ausreichende Breite sowohl für die
Kettenlänge der Zufallswerte als auch für die Genauigkeit des Exponenten
-> einfach "lang genug"
- Einen Vergleicher, der besagt, ob der aktuelle Zufallswert größer als
eine vorgegebene Konstante ist
- eine trivial-einfache State Machine: Zwei Zustände. Zustand 0 ist
Ruhe, Zustand 1 ist aktiver Impuls (d.h. dieser Zustandswert ist auch
gleich das Ausgangssignal).
Zunächst löst ein bestimmtes Ereignis einen Impuls aus (aus unserer
Sicht ein Eingangssignal). Der Zustand wechselt zu 1. Danach wird in
jedem Takt eine neue Zufallszahl erwürfelt und durch den Vergleicher
geschickt. Ist die Zahl zu groß, wechselt der Zustand zu 0. Das wars.
Der Trick: Bei N möglichen Zufallszahlen und Vergleicherkonstante K
besteht in jedem Takt eine Wahrscheinlichkeit von K/N, dass der Puls
weitergeht. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Puls mindestens i Takte
lang geht, ist also (K/N)^i -> exponentielle Abnahme. Etwas Rechnerei
sollte dann auch die gewünschten K, N für die gewollte Exponentialkurve
liefern.