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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Atmega32 durch einen Atmaga 64 ersetzen


Autor: Peter Gast (mashpeak)
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Hallo,

ich möchte einen Atmega 32 durch einen Atmega 64 ersetzen. Gleiche 
Hardware Belegung - LCD - Taster - LED`s etc. Wie gross ist der Aufwand 
in der Software? Was ist zu beachten. Über eine Antwort würde ich mich 
freuen.

Gruss Peter

Autor: A. K. (prx)
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Der Mega64 sieht als kleiner Bruder des Mega128 ziemlich anders aus. 
meinst du evtl. den Mega644?

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Da solltest du besser einen Atmega 644 nehmen, der ist pinkompatibel zum 
Atmega32 lieferbar. Die notwendigen Softwareänderungen sind nur minimal, 
er ist eben größer, deswegen ist die Bootsection wo anders, das ist aber 
nur wichtig, wenn dein Programm den Flashspeicher beschreiben soll. Ich 
glaube, ein paar Register heißen auch etwas anders, ist aber wirklich 
nicht viel.

Grüße,

Peter

Autor: Al Bundee (Gast)
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Die Antwort nach dem Aufwand, ein nicht näher spezifiziertes Programm in 
einer nicht näher spezifizierten Programmiersprache von einem nicht 
näher spezifizierten Prozessor der Type Atmega 32 in einen nicht näher 
spezifizierten Prozessor der Type Atmega 64 zu portieren lautet:

42 oder 'Joah .... könt scho aufwendig wern'

Autor: Peter Gast (mashpeak)
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Hallo  A. K.,
ich will für eine bestehende Schaltung mit einem Atmega32, bei gleichem 
Hardware Aufbau, durch eine größere CPU - mit mehr Pin und mehr Speicher 
ersetzen. Welcher Prozessor macht da Sinn, ohne zu großen Aufwand?
Gruss Peter

Autor: A. K. (prx)
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In bestehender aber noch nicht implementierter Schaltung oder in schon 
bestehender Platine? In letzterem Fall ist ein anderes Gehäuse 
unpraktisch. Wenn die Platine erst noch entsteht, dann ist der Mega64 
natürlich ok.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Peter Gast wrote:

> Hardware Aufbau, durch eine größere CPU - mit mehr Pin und mehr Speicher
> ersetzen. Welcher Prozessor macht da Sinn, ohne zu großen Aufwand?

Kann man immer noch nicht beantworten.
Wieviel mehr Pin?
Gibt es eine Abschätzung wieviel mehr Speicher?

Ev. kann man ja auch die mehr Pins durch eine I/O Erweiterung mit 
Schieberegistern und den Mehrspeicher durch Veränderungen im Programm 
erreichen.

Autor: Peter Diener (pdiener) Benutzerseite
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Wofür müssen es denn mehr Pins sein? Vielleicht kannst du ja I2C 
Portextender oder Ähnliches nutzen (mit dem alten Prozessor). Ein Umbau 
auf einen Mega64 ist schon eine größere Aktion, das is eben gleich ein 
Redesign der Leiterkarte mit allen Konsequenzen in der Software. Da 
werden wohl nur noch die wenigsten Portpins stimmen, weil sich das 
einfach nicht layouten lässt und dann ist der Ärger in der Software 
groß, wenn man nicht alle an einer Stelle per define ändern kann.

Grüße,

Peter

Autor: Peter Gast (mashpeak)
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Hallo und Danke erst einmal für die schnellen Antworten. Ich habe eine 
bestehende Schaltung und mache ein neues Layout. Wobei der 
Hardwareaufwand nicht das grosse Problem sein wird. Mehr geht es mir 
darum, dass die Software  ohne zu große Änderungen laufen sollte. 
Nochmals vielen Dank, werde mir mal die Vorschläge durch den Kopf gehen 
lassen.

MFG Peter

Autor: Bensch (Gast)
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Atmel bietet tonnenweise "migration notes" an. Da werden alle 
Unterschiede ausführlich beschrieben.

Autor: A. K. (prx)
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Da der Mega64 kein Nachfolger des Mega32 ist, wird sich wohl wenig 
finden.

Autor: Peter Gast (mashpeak)
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Hallo,
das mit dem Atmega64 war wohl ein Schuss in den besagten Ofen. Habe Eure 
Antworten gelesen. Vielen Dank. Das einfache wird wohl sein den Atmega32 
durch den Atmega 644 zu ersetzen. Die Software kann ich in der jetzigen 
Platine testen. Der Speicher reicht dann auch aus und wie oben 
geschrieben,
kann ich dann fehlende Portpins durch ext. Erweiterung hinzufügen.

MFG Peter

Autor: Bensch (Gast)
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> Das einfache wird wohl sein den Atmega32
durch den Atmega 644 zu ersetzen.

Nimm den moderneren 644P, dann passt das. Siehe auch die migration note.

Autor: Peter Gast (mashpeak)
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Hallo Bensch,
ohne das ich alles nachschlagen muss, wo ist der Unterschied zu der P 
Version? Kannte vorher die Migrations Datenblätter nicht. Super vielen 
Dank an alle die geholfen haben.
Gruss Peter

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Sind das nicht die Pico Power? Also quasi Stromerzeuger während der 
Arbeit?

MW

Autor: Gast (Gast)
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Signifikant ist bei der 644P-Version
neben dem pico-power-Schema die zweite
serielle Schnittstelle.
Die fehlt beim 644.

Autor: Bensch (Gast)
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> Signifikant ist bei der 644P-Version
neben dem pico-power-Schema die zweite
serielle Schnittstelle.
Die fehlt beim 644.

Richtig. Der 644 war eigentlich als Starter einer neuen Baureihe 
gedacht. Kurz nach seinem Erscheinen hat man aber alles umgeworfen und 
auf die PicoPower-Technologie umgestellt. Damit ist er ein Einzelkind 
und wird möglicherweise (?)) bald eingestampft.

Autor: A. K. (prx)
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Und die 2.UART hatte er gerüchteweise auch schon, nur nicht so recht 
funktionierend.

Autor: Rik (Gast)
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> Damit ist er ein Einzelkind und wird möglicherweise (?)) bald eingestampft.

Zwischenzeitlich stand beim ATmega644 im Datenblatt "Not recommanded for 
new designs". Der Hinweis wurde aber nach einer Zeit wieder entfernt.

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