Gast
#1179180
Hallo, ich möchte eine Worst Case Berechnung eines Differenzverstärkers durchführen. Eines Skizze der Schaltung ist im Anhang zu sehen. Die Worst Case Analyse soll sich erstmal nur auf den Drift der Widerstände beziehen (darin enthalten wäre die Grundtoleranz + Temperatur + Alterung). Meine Frage richtet sich nun auf die Art und Weise der Berechnung des rel. Gesamtfehlers der Schaltung. Normalerweise würde ich jetz hingehen und die Werte der einzelnen Widerstände so "verziehen", dass sich der entsprechend positive bzw. negative Worstcase Fehler einstellt (bei einem Spannungsteiler z.b. wäre das, wenn man beide Widerstände in entgegengesetzter Richtung verändert). Hier in der Schaltung habe ich am +Eingang erstmal einen Spannungsteiler mit R1 u. R2||R3 und danach eine nichtinvertierende Verstärkung über R4 u. R5. Wenn ich damit den rel. Fehler ausrechne bekomme ich auch einen vernünftigen Wert raus. Das Schwierige für mich ist jetzt aber die Handhabung des Referenzpegels. An R3 wird über 5V am Ausgang 2.5V Offset eingestellt, damit ich auch negativen Input messen kann. Dieser Offset ist aber ebenfalls fehlerbehaftet!! Nur der Gag ist jetzt der, dass bei der Kombination für den maximalen Referenzfehler, der Fehler für das Eingangsignal quasi Null ist. Im Endeffekt habe ich ja einen Summierer, wobei die Fehler zueinander sich invertiert verhalten. Wie soll ich nun dann den Gesamtfehler der Schaltung spezifizieren ? Muss ich den Referenzpegelfehler getrennt berechnen sowie auch getrennt angeben ? Für eine kurze Erläuterung wäre ich dankbar Grüße
