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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik "Gepolte" Spule


Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Bin heute über ein Lustiges Bauteil gestolpert, eine Spule bei der die 
Polung nicht egal ist.

Im Sockel unter dem Spulenkörper ist ein starker Magnet versteckt.

Funktion ist klar, Kern wird vormagnetisiert, und geht bei 
Gleichstrombelastung später in die Sättigung...

Wird sowas heute noch gebaut? Hab sowas jedenfalls noch bei keinem der 
üblichen Elektronikhändler gesehen.

Oder gibts inzwischen (Das Teil ist sicher 20 Jahre alt) bessere 
Kernmaterialien, die diesen Trick unnötig machen?

Autor: Michael (Gast)
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Ja, wird heute noch gebaut. Ich kenn sowas von Elektromagnetventilen. Da 
ist ein paar, die ich kenne, die Polung auch nicht egal. Die haben auch 
einen Dauermagneten drinnen zur Kraftunterstützung beim Kernanzug.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Wird sowas heute noch gebaut? Hab sowas jedenfalls noch bei keinem der
>üblichen Elektronikhändler gesehen.

Damit werden Branschutztüren offengehalten, um sie dann im Brandfall 
automatisch schliessen zu können. Das fehlen von Brandschutzkeilen* 
vorrausgesetzt...



*als Brandschutzkeil bezeichnet man gerne Gegenstände, die die Türen 
aufhalten sollen, damit sie nicht zufallen, wenn man die Tür durchqueren 
möchte...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Lieblingsanwendung vor 20 Jahren war in der Zeilenablenkung von 
Monitoren und Fernsehern. Der Radius der Ablenkung in der Bildröhre 
würde eigentlich eine mehr gewölbte Bildröhre erfordern als man aus 
verständlichen Gründen baute. Die Änderung des Ablenkstroms muß also an 
den Rändern eine andere Geschwindigkeit haben als in Bildmitte. Das 
erledigten solche und ähnliche Spulen, meist war der Magnet noch 
verstellbar, um die Zeilenlinearität einzustellen (mal nach 
Linearitätsspule göögeln).

Später bei den Farbbildröhren wurde es aufwändiger und dann erledigten 
es ICs (Rasterkorrektur, Ost-West-Modulator usw.).

Gruß aus Berlin
Michael

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