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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Vorkenntnisse nötig zum studieren??


Autor: Schulkind (Gast)
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Hallo, Forum.
Ich bin zurzeit noch in der Schule, aber ich weis nicht,
ob ich - als unwissender Schüler - genügend Vorkenntnisse zum Studium 
mitbringe. Ich überlege noch, was ich studieren soll, aber es wird wohl 
in Richtung Informatik/Elektrotechnik gehen.
Brauche ich überhaupt (weitergehende) Vorkenntnisse, oder kann man sich 
da auch als "unbeschriebenes Blatt" reinsetzen und dennoch was 
verstehen.

Zuletzt waren bei uns an der Schule sog. "Studientage", wo wir zur 
Uni/FH Konstanz kamen, um uns von Profs einen "Überblick" über einige 
Studiengänge geben zu lassen. (1,5 Stunden Zugelabere beim einen Prof, 
lustige Beispielexperimente beim nächsten)
Ich hab mich eben in Informatik/Wirtschaftsinformatik und 
Elektrotechnik/Nachrichtentechnik gesetzt.

Muss man zB. als angehender Informatikstudent schon eine 
Programmiersprache beherrschen, wenn ja, wie gut?
("Hallo Welt" <-> Eigenbau-OS)

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Rayk (Gast)
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Zuallererst solltest Du Interesse an dem Studium haben. Wenn Du noch nie 
programmiert hast, wird Informatik wahrscheinlich nicht das Richtige für 
dich sein. Hast Du Interesse an dem Gebiet, bringst Du mit Sicherheit 
auch "Vorkenntnisse" mit.
Also: überleg Dir genau, was Dir Spaß macht und richte Deine Berufswahl 
danach aus. Du mußt die nächsten 40 Jahre mit Deiner Entscheidung 
leben..... Informatik ist im übrigen ein sehr theoretisches Studium mit 
sehr viel höherer Mathematik. Das dürfte bei den meisten 
Studienabbrechenr auf dem Gebiet auch die Ursache für den Studienabbruch 
sein..

Gruß,
Rayk

Autor: Schulkind (Gast)
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Nunja, ich habe durch aus schon ein bisschen programmiert, aber eben nie 
was besonders umfangreiches. Vielleicht kann ich nächstens mal ein 
Beispiel posten. Spaß macht es mir auf jeden Fall, sonst hätte ich wohl 
nicht damit angefangen.
Wenn du von "höherer Mathematik" sprichst, was meinst du damit (Bsp. 
wäre praktisch)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Morgen!

Konkret braucht man -außer den einschlägigen Schulfächern- eigentlich 
keine Vorkenntnisse.

Was man braucht ist:
- bei technischen Studiengängen eine ordentliche Basis von 
Schul-Mathematik, Physik etc.
- massives Interesse am Fach
- die richtige Denkweise (die sich nur bedingt trainieren lässt)
- Ehrgeiz, Fleiß etc.

Aber auch wenn man keine bestimmte Programmiersprache oder andere 
fachlichen unbedingt haben muß, frage ich mich, warum du keine hast.
Hat dich das, was du studierst, bisher so wenig interessiert? Dann ist 
es vielleicht nicht das Richtige für dich.

Ich hatte ursprünglich Maschinenbau studiert. Da musste man auch vorher 
keine besonderen Kenntnisse von Motoren etc. haben, aber: die "wahren" 
Maschinenbauer (die auch weitgehend das Studium mit einem sinnvollen 
Abschluß überstanden hatten) waren diejenigen, die vorher auch ihr Moped 
auseinandergenommen und repariert hatten, Modellflugzeuge in die Luft 
gebracht hatten, und daheim mit Säge, Feile und einem Schweißgerät 
umgehen konnten.

Hauptvoraussetzung ist eine Begeisterung für die Materie; dann hat man 
üblicherweise einen ordentlichen Schlag Vorkenntnisse automatisch.

mfgkw

Autor: Jacek (Gast)
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Ich stecke grad im ersten Semester des Bachelor-Studiengangs 
"Elektrotechnik  Informationstechnik  Technische Informatik" an der 
RWTH Aachen.

"Höhere Mathematik" ist hier eins von fünf Fächern. Aber es macht 
irgendwie mehr Arbeit, als zwei der anderen Fächer zusammen. Dafür 
bringt es enorm viel, was das Training der analytischen Fähigkeiten 
betrifft.

In der Vorlesung wird der krankste Scheiß an Formel-Wirrwarr über die 
Folien auf dem Overheadprojektor geschrieben und dann direkt 
weitergemacht. Alles läuft ab von Wegen "Die Studis haben ja zuhause 
noch Zeit, das zu verstehen". Oder: "Friss, Vogel, oder stirb!"

Das Niveau ist ganz klar auf Aussieben angelegt. Aber wer fleißig alles 
durcharbeitet und gegen seine Frustrationstoleranz ankämpft, schafft 
das. Zuerst neigt man dazu, zu denken, dass das "diese abgef...en 
Mathefreaks ohne Leben" sind, die Einsernoten in den Klausuren 
schreiben. Aber man kann sich ganz einfach selbst zum Mathefreak machen, 
wenn man sein Studium als 40-Stunden-Job betrachtet und es einfach 
MACHT.

Wenn Du faul bist, dann wird es für Dich immer ein Formel-Wirrwarr sein 
- aber wenn Du arbeitest wie bekloppt, dann ist es einfach nur eine 
weitere Art von Muster in der Du dann flüssig denken kannst - Was 
sicherlich eine der Eigenschaften ist, die einen guten Ingenieur 
ausmacht.

Das Problem an der Sache mit der Arbeit ist der innere Schweinehund. 
Wenn Dich das Fach nicht so wirklich interessiert, dann hast Du in ihm 
einen harten Gegner, was das Studium nicht wirklich erleichtert.

Autor: Rayk (Gast)
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>Brauche ich überhaupt (weitergehende) Vorkenntnisse, oder kann man sich
>da auch als "unbeschriebenes Blatt" reinsetzen und dennoch was
>verstehen.
Das Studium baut natürlich auf Deinen im Abi erworbenen Kenntnissen auf. 
Alles weitere soll Dir ja durchs Studium vermittelt werden. Wenn Du also 
im Abi auf dem Gebiet nicht schlecht warst, sollte Dir das Studium 
leichter fallen; hattest Du allerdings im Abi schon Probleme mit dem 
Fachgebiet deines Studiums, wirst Du erfahrungsgemäß ziemliche Probleme 
bekommen.

>Spaß macht es mir auf jeden Fall, sonst hätte ich wohl nicht damit
>angefangen.
Das ist nach meiner Meinung das wichtigste....

>Wenn du von "höherer Mathematik" sprichst, was meinst du damit (Bsp.
>wäre praktisch)
Fourier-Transformation, Laplace-Transformation, .... google doch einfach 
mal!

Autor: Christian Aurich (cau) Flattr this
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Rayk wrote:
>>Brauche ich überhaupt (weitergehende) Vorkenntnisse, oder kann man sich
>>da auch als "unbeschriebenes Blatt" reinsetzen und dennoch was
>>verstehen.
> Das Studium baut natürlich auf Deinen im Abi erworbenen Kenntnissen auf.
> Alles weitere soll Dir ja durchs Studium vermittelt werden. Wenn Du also
> im Abi auf dem Gebiet nicht schlecht warst, sollte Dir das Studium
> leichter fallen; hattest Du allerdings im Abi schon Probleme mit dem
> Fachgebiet deines Studiums, wirst Du erfahrungsgemäß ziemliche Probleme
> bekommen.

hab grad die Prüfungen des 1. Semesters in E-Technik hinter mich 
gebracht. Die Prüfungen sind richtig heftig im Vergleich zu dem, was im 
Abi dran ist...
ABER:
In den Mathe-Vorlesungen wurde so ziemlich ALLES, was ich an der FOS 
hatte nochmal kurz angerissen um darauf aufzubauen... wenn man sich noch 
ein klein wenig an den Abi-Stoff erinnert, und in den Vorlesungen 
aufpasst, reicht das voll und ganz.
In Physik ist es bei uns ne Nummer heftiger... unser Prof setzt viel 
Wissen voraus - vor allem, was die Grundlagen angeht - man sollte die 
Mathematik bis zu einem gewissen Punkt im Schalf beherrschen - Formeln 
für Flächeninhalte, Volumen usw. bis hin zu einfacher Integral- und 
Differentialrechnung.
Alle anderen Fächer bauen auf einem sehr niedrigen Niveau auf - da kommt 
imho selbst ein Realschüler vom Wissen her mit... also mach dir keine 
Sorgen, dass du schon der perfekte Programmierer sein musst um zurecht 
zu kommen - dein Einsatz während des Studiums entscheidet über den 
Erfolg.

>>Spaß macht es mir auf jeden Fall, sonst hätte ich wohl nicht damit
>>angefangen.
> Das ist nach meiner Meinung das wichtigste....
>
>>Wenn du von "höherer Mathematik" sprichst, was meinst du damit (Bsp.
>>wäre praktisch)
> Fourier-Transformation, Laplace-Transformation, .... google doch einfach
> mal!

ja, das kommt alles dran - du lernst aber vorher alle benötigten 
Grundlagen. Wenn du über das Semester schon genug lernst, sind die 
Prüfungen dann auch machbar...

Autor: Nicolas S. (Gast)
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Zuersteinmal sehen alle Konstrukte, die einem in den ersten Wochen 
begegnen -vor allem in der Mathematik-, fremd und wirr vor. Das gibt 
sich mit der Zeit, wenn man sich reinkniet, wie oben schon richtig 
geschrieben wurde.

Prinzipiell reichen als Vorkenntnisse die Sachen aus, die Du mit einem 
Abi sammeln kannst, selbst wenn Du nur Grundkurse hättest. Aber: Die 
richtige Wahl der Leistungskurse spiegelt meist das Interesse wieder, 
deshalb sind die Leute, die die mathematisch-naturwissenschaftlichen 
Studiengänge hatten meist auch die, denen ein solches Studium leichter 
fällt. Diese Leute beschäftigen sich auch in der Freizeit mit ähnlichen 
Dingen (Modellbau, Elektronik, Amateurfunk, Programmieren ...).

Aaaaaaaber: Nimm aus der Schule auch alles andere mit! Vielleicht wirst 
Du momentan noch über Sachen wie Biologie, Erdkunde, Deutsch(!!) und 
Sozialwissenschaften lachen. Das haben wir alle getan. Letztendlich wird 
das aber die Teile sein, in denen Du Dich nach der Schule (=während des 
Studiums) am wenigen weiterentwickeln wirst, also auf dem Stand der 
Schule stehenbleibst (+vergessen). Und wofür man's gebrauchen kann weiß 
man nie!

Und wenn es nur darum geht abschätzen zu können, womit sich die Menschen 
um Dich herum beschäftigen.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Wird der ABI-Stoff nicht im ersten Semester noch mal durchgehechelt? Im 
letzten Jahrtausend war es noch so ;-)
Egal, für E-Technik braucht es etwas Inspiration, etwas Interesse und 
sehr viel Sitzfleisch. Und einige Kombattanten die mit dir zusammen den 
Stoff durchackern.

Autor: Gast (Gast)
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Bei uns wurde der Abi-Stoff in Mathe schon nochmal durchgehechelt, aber 
in einer Woche, sprich 6 Stunden Vorlesung :-)

Vorkenntnisse für ein Studium brauchst du nicht, es ist ja so gedacht 
dass man auf dem Abi aufbaut. Naturlich, wenn du in Mathe schon immer 
schlecht warst, in Physik ne 4 hast und die Programmier-AG abgebrochen 
hast weil du das nicht verstehst, dann darfst nix technisches oder 
naturwissenschaftliches Studieren. Aber im Normalfall ist das kein 
Problem. Viel wichtiger ist der Wille zu studieren, und wie schon 
angemerkt, die Fähigkeit den Schweinehund zu überwinden und sich 
durchzubeissen auch wenn man mal kein Land mehr sieht. Das zeichnet 
meiner Meinung nach einen guten Studenten aus.
Ich kenne persönlich einen Informatik-Studenten, der am Anfang des 
Studiums nur wusste wo der Einschaltknopf am PC ist. Mittlerweile ist er 
einer der Besten seines Semesters.

Also: Wenn du es studieren willst und keine Angst vor Mathe und Physik 
hast, dann tu es.

Autor: Trafowickler (Gast)
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" ... keine Angst vor Mathe und Physik ... "

Reicht nicht aus, man sollte besser sogar Spass dran haben.

Mathe / Physik sollten die ersten beiden Abi-Fächer und MINDESTENS "gut" 
sein.

Autor: Cheffe (Gast)
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Na ich war auch nie gut in Mathe hab an der Uni aber dennoch alle Mathe 
Sachen hinbekommen - 4 gewinnt im Grundstudium...

Jetzt mit Bachelor wird das allerdings kritischer, weil man da ja auch 
noch z.T. gute Noten haben MUSS um zum Master zugelassen zu werden oder 
nicht?

Autor: hans (Gast)
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In jedem Semester gibt es "Profis" für die einzelnen Fächer.
Gemischte Lerngruppen (nicht abschreiben) helfen dann.
Oft ist auch die Erklärung vom Prof zu kurz oder unverständlich.
Dann evtl. Skript von einem anderen Prof besorgen oder Tutoren
mit Fragen löchern.
Ich kenne ordentliche Dipl.Ing. E-Tech. die im Labor zum ersten
mal einen Lötkolben in der Hand hatten.

gruß hans

Autor: A. K. (prx)
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Schulkind wrote:

> Muss man zB. als angehender Informatikstudent schon eine
> Programmiersprache beherrschen, wenn ja, wie gut?

Je nach Schwerpunkt kannst du als fertiger Informatiker hinten wieder 
rauskommen ohne mehr programmiert zu haben als ein Physiker oder Ing.

Was die Inhalte angeht: Es gibt bei Unis Vorlesungsverzeichnisse und 
andere Materialen, die dir einen groben Überblick darüber verschaffen 
können, was darunter zu verstehen ist.

Es gibt Unterschiede zwischen Unis (und FHs) was die Schwerpunkte 
angeht. Grad bei eher kleinen wie Konstanz ist naturgemäss nicht alles 
vertreten.

Autor: es geht auch ohne (Gast)
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ich studier auch an der rwth, allerdings maschinenbau, jetzt im 
4.semester. ich bin damals vorallem in physik ohne wirkliche 
vorkenntnisse gewesen (nach 10. schuljahr abgewählt) und mathe hatte ich 
auch nur als Gk und nicht mal als abifach. mein interesse an technik hat 
sich halt erst relativ spät gezeigt. naja trotz der fehlenden 
vorkenntnisse durch die schule läuft es ganz gut, aber es steckt schon 
viel arbeit dahinter.
besonders in den ersten zwei semestern hab ich gemerkt, das mir viele 
tricks und kenntnisse fehlen, die meine kollegen meistens schon wussten 
durch mathe und physik lk. das bedeutet einfach das man an einigen 
aufgaben halt was länger dransitzt, aber spätestens bis zur klausur ist 
man dann fit genug.

mfg

sorry fürs kleinschreiben ;)

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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Also viele "Tricks und Kniffe" scheinen mir Studienanfänger nicht zu 
kennen. Ich habs selbst erlebt, dass viele Studenten für /10000 den 
Taschenrechner rausholen. Kopfrechnen ist auf jeden Fall keine Stärke 
mehr heutiger Studienanfänger. Innerhalb der ersten zwei Wochen wurden 
bei uns an der Uni 13 Jahre Schulmathematik durchgenommen. Und dann fing 
die richtige Mathematik an. Und das ist ebenfalls nicht grad wenig. Was 
jedoch wieder relativ toll ist, wenn mans erstmal verstanden hat ist 
Mathe einfach. Das Problem ist halt das Ganze zu verstehen.

Autor: Bierbaron (Gast)
Datum:

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Bei mir war Mathe ziemlich hart, aber mit etwas Aufwand gut zu bestehen. 
Dank des Bachelors wurden gegenüber dem Diplom 2 SWS gekürzt, der Stoff 
ist der gleiche. Der Prof hatte kaum Hallo gesagt, schon war die 
komplette Tafel vollgeschrieben. Aber man kanns überleben. Die Klausur 
wurde ohne jegliche Hilfsmittel geschrieben, also nur mit dem Kopf und 
Kuli.

Physik war nix besonderes meiner Meinung nach. Hab nur auf die Klausur 
gelernt und ne gute Note geschrieben. War also OK.

Autor: Chef (Gast)
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"Vorkenntnisse nötig zum studieren?? "

Nennt sich Allgemeine Hochschulreife!

Autor: Schulkind (Gast)
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Man muss also für ein Informatikstudium kein besonderer Klischee-Hacker 
sein, der den ganzen Tag vorm PC sitzt, sich mit Chips (die 
essbaren!;-)) vollstopft und nur Cola trinkt.
Man kann also auch ein ganz normaler Durchschnittsschüler sein.

Meine Programmierkenntnisse reichen etwa so weit, als dass ich das 
angehängte Programm in etwa drei Tagen geschrieben hab.(Ich hoffe, ihr 
kennt das Spiel Pipe Mania???) Ich hab allerdings erst die ersten drei 
Levels gebaut :(

PC-Hardwaretechnisch schätze ich mich selbst eigentlich ziemlich gut 
ein, ich habe zuhause ~13PCs, an denen ich nach belieben schon 
rumgebastelt habe.
(Bitte nicht falsch verstehen, das sind alles Geräte aus der Steinzeit 
um etwa 1997-2001 und ich hab sie für lau bekommen...)

Ich hab auch schon mit einem Lötkolben hantiert und weis, wo das heiße 
Ende ist.

Sonst bin ich in Mathe zurzeit relativ solides Mittelfeld.

Ich habe eigentlich folgende Fächer gewählt:
Grundkurse:GK,Ge,Bio,BK
Leistungskurs:Chemie,Erdkunde
sonst 4-stündig:D,E,M
abgewählt:Ph,L

Chemie macht mir eigentlich auch Spaß, aber ich wüsste jetzt nicht 
(auswendig), was man dazu großartiges studieren könnte.

Physik hab ich nach der 11. mit einer 2 abgewählt, einfach weil ich es 
nicht brauchte. Ich hatte eigentlich nie große Probleme darin, es kommt 
bei mir aber leider stark auf den Lehrer an...
(Ich hatte schon alles von anschaulich erklärend bis stur das Ph-Buch 
durcharbeitend, der auf Fragen erstmal das Buch durchforstet und dann 
doch einen anderen Schüler erklären lässt, wenn er nix gefunden hat.)

Autor: Gast (Gast)
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habe auf der RWTH Maschinenbau studiert...

es kommt natürlich darauf an mit wievielen Leuten man im Erstsemester
steckt... denn es ist ein gewaltiger Unterschied ob es 300 - also das
eignetlich max vertretbare in Aachen oder über 1000 sind.

Generell kann man das LK Niveau auch vergessen - weil in der Schule
das wichtigste ,nämlich richtg zu lernen, selten beigebracht wird.

So kenne bzw kannt ich welche die trotz 15 (!) Punkt in Mathe u. Physik 
LK
genau in diesem Fächern exmatrikuliert wurden... das ist kein Sonderfall
sondern kommt recht häufig vor.

Hinzu kommt ,daß fachübergreifendes Denken, schon gar nicht gelehrt 
wird,
solche Paradefächer wie Thermodynamik sind ein Beispiel und dort es
"nebenbei" zu lernen ist eigentlich zu spät.

Auch kannte ich genügend ,die Ihre Industriepraktika net zusammenbekamen
und allein deswegen im 8 Sem immer noch nicht ihr Vordiplom bestätigt
bekamen

Somit erklärt sich  ,daß das Studium eben nicht 8 sondern eher
14-15 Sem. dauert und das hat mit Rumbummeln usw wenig zu tun.

Und dann stellt sich die "Wirtschaft " hin , die Leutz seien zu alt...

Anbetracht des kommenden Totalcrashs in der Wirtschaft , kann man
sich leicht ausrechnen, daß die Wirtschaft den Nachwuchs kaum stützen
wird von Übernahme ganz zu schweigen .
Solche Hypes wie jetzt diese Abwracksache gehen nur einmal - damit sind
im Zuge der kommenden Massenentlassungen und real 15 Mio ALOs keine
Gelder frei typische Produkte zu kaufen

Als nächstes sei zu bedenken , ob man in dem Berufbild Ingenieur 
nachhaltig
überhaupt eine Arbeitschance hat - zumindest hierzulande im KKW Sektor?

Wer sich informiert ,merkt schnell das man mit 40 Methusalem ist ,aber
die typischen Ing-gehälter eben nicht auf Investmentbankerniveau sind.
Also man sich offenkundig nicht in den Ruhestand begeben kann,.

Der Ingenieursberuf ist faktisch interessant , aber unter Beachtung 
aller
Kosten dorthin usw eine effektive Fehlinvestition an Geld und vorallem
Zeit. Er ist zum Absagevieh mutiert. Es gibt viel zu viele auf dem 
Markt.

Diese Wahrheit will halt keiner wissen und hören - es ist aber Fakt.

Der Ingenieur als Hobby nebenher - ok , aber hauptberuflich sollte man
wirklich was anderes machen

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
Datum:

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Laß dir nix erzählen, Gejammer gibt es überall.
Wenn es dich interessiert, dann mach das!

(Wer ist dieser "Gast" eigentlich? Gast, kommt mir bekannt vor, habe ich 
schon mal gehört)


Apropos Gast: was soll man denn besser anderes machen als ein 
technisches Studium angesichts des angeblich drohenden Totalcrashs?

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Hi,

auf den Punkt gebracht:

> aber es wird wohl in Richtung Informatik/Elektrotechnik gehen.

Vorkenntnisse brauchst du nur in drei Fächern:
Mathe, Mathe und Mathe.

Alles andere ist egal und wird dir im Studium beigebracht.

Grundlagen E1, E2 (statische und dynamische Felder, Maxwell) = Mathe 
(Integralrechnung, Differentialrechnung)
E3: starkstrom, maschinen: etwas theorie und Mathe. (grundlagen Mathe)
Physik: Bewegung -> Mathe (Vektorrechnung, Integralrechnung, 
Differentialrechnung).
Mathe: sowieso Mathe. quer durch, lin. Algebra bis stochastik.
Mechanik: mathe. (Vektorrechnung)

usw...

Dazwischen gibtz ein paar Fächer zur Erholung wie Programmieren, 
Energietechnik use.


VG,
/th. <- der an der FH Emden Elektrotechnik - Techn. Informatik auf 
Dipl.Ing.(FH) studiert hat.

Autor: P. S. (Gast)
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Schulkind wrote:

> Man muss also für ein Informatikstudium kein besonderer Klischee-Hacker
> sein, der den ganzen Tag vorm PC sitzt, sich mit Chips (die
> essbaren!;-)) vollstopft und nur Cola trinkt.

Ich habe nur einmal so einen getroffen, der hat das Studium nach 6 
Wochen geschmissen.

> PC-Hardwaretechnisch schätze ich mich selbst eigentlich ziemlich gut
> ein, ich habe zuhause ~13PCs, an denen ich nach belieben schon
> rumgebastelt habe.

Das zeugt von Interesse, wird aber hoffentlich nicht dein Beruf - dafuer 
brauchst du kein Studium ;-)

> Chemie macht mir eigentlich auch Spaß, aber ich wüsste jetzt nicht
> (auswendig), was man dazu großartiges studieren könnte.

Da gibt es unheimlich viele Moeglichkeiten.

> Physik hab ich nach der 11. mit einer 2 abgewählt, einfach weil ich es
> nicht brauchte. Ich hatte eigentlich nie große Probleme darin, es kommt
> bei mir aber leider stark auf den Lehrer an...

Fuer das Studium eine schlechte Eigenschaft, denn studieren heisst in 
erster Linie selbst lernen, unabhaengig davon, was die Lehrkraft 
erzaehlt. Man darf nicht vergessen, dass man nach dem Studium vom 
Abschluss her vielen Professoren ebenbuerdig ist. Es wird also im 
Studium langsam Zeit, seine Lehrer zu ueberfluegeln.

Mit Physik ging es mir genauso und mit Mathe fast auch so - Physik habe 
ich nicht mehr gebraucht, aber die Luecke in Mathe habe ich im Studium 
bitter bereut. Leider hat man als Schueler mitunter noch nicht die 
Erkenntnis, dass man schlechte Lehrer zum eigenen Wohl mit 
entsprechendem Einsatz selbst ausgleichen muss.

Falls du Informatik studieren willst, solltest du dir gut ueberlegen, ob 
du das an einer FH oder an einer Uni tun willst. Ich habe mich gezielt 
fuer die FH entschieden, nachdem ich mir beides angesehen habe. 
Schliessliche wollte ich Software entwickeln und nicht erforschen. Das 
mag sich nach einem Vorurteil anhoeren, aber sowohl was ich vorab an 
Informationen gesammelt habe, als auch was ich spaeter durch 
Kollegen/Bewerber/etc. bezueglich dieser beiden Hochschulformen erfahren 
habe, hat das bestaetigt.

Um Mathe, vor allem Analysis, wirst du nicht herumkommen, auch wenn das 
fuer Informatik herzlich ueberfluessig ist. Die Hochschulen und vor 
allem die Professoren, die in der Informatik sehr oft noch Mathe, Physik 
oder wenigstens Informatik an der Uni studiert haben, stehen eben extrem 
darauf.

In anderen Fachbereichen kann das wieder ganz anders aussehen.

Autor: Klaus2 (Gast)
Datum:

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Mal die andere Seite: Physik habe ich abgewählt, weil ich keinen Bock 
auf Wärmelehre hatte, Mathe ganze 3 Punkte im Abi. Dann musste ich mir 
im Grundstudium aber natürlich so RICHTIG, RICHTIG den Ar*** aufreissen, 
hab es aber dann auch geschafft. Und wieso? Weil ich mein Hobby zum 
Beruf gemacht habe (hohe Motivation, die Selbstmordgedanken in Mathe3 
wegzutransformieren) und mich immer wieder freue, wenn ich mit meinem 
seit früher Jugend erworbenen PRAXISwissen den anderen 
"Regelstudienzeitlern" um Längen voraus bin. Und ganz wichtig ist: 
Allgemeinwissen & Soziale Kontakte - je weniger du im Studium zum Nerd 
wirst, desto mehr Chancen hast du im Anschluss auf die guten Jobs MIT 
Perspektive.

Klaus.

Autor: Berader (Gast)
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>Apropos Gast: was soll man denn besser anderes machen als ein
>technisches Studium angesichts des angeblich drohenden Totalcrashs?
Also wenn es ein Totalcrash geben sollte für längere Zeit gibt's eh ein 
Riesenproblem.
Aber ein techisches Studium sollte man wirklich nur einschlagen, wenn es 
einen interessiert und man nach dem Beenden zum oberen Drittel gehört. 
Gerade aktuell geht der Rest, der schlechter als das obere Drittel ist 
unter. Bekommt natürlich das obere Drittel nicht mit, wenn sie die 
gutbezahlten Jobs in Empfang nehmen und der Rest nach 
Diplomurkundenüberreichung auf der Strecke bleibt und mit Absagen 
eingedeckt wird.
Und da in Zukunft es höchstwahrscheinlich noch weniger Abgänger 
technischer Berufe braucht (langsame Ausreizung des technisch und 
finanziell Machbaren und immer mehr Menschen, die nur Geld für das 
Nötigste im Leben haben), werden bald vielleicht noch weniger als das 
obere Drittel in der Industrie gebraucht. Sieht man z. B. in der 
Autoindustrie. Da geht es zum Billigheimer nit bewährten Komponenten 
ohne SchnickSchack. Da braucht man natürlich weniger Ingenieure dafür 
als für einen neuentwickelten mit Elektronik vollgestopften 5er BMW.

Autor: nemon (Gast)
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wichtig sind die 2 B: Begeisterung und Begabung.
wenn dich das fach nicht interessiert, du aber mit dem stoff zurecht 
kommst, schaffst du zwar das studium, der beruf wird dir aber keinen 
spaß machen.
wenn du dich ewig quälst und die zusammenhänge nicht entdeckst, hilft es 
dir auch nicht weiter, das fach interessant zu finden.

irrtümer:
-ich kann mit dem pc umgehen, also kann ich ingenieur werden
-als ingenieur entwickelt man nur
-soft-skills braucht man nicht
-man kommt auch ohne mathe durch
-man hat später einen lockeren job

Autor: Gast (Gast)
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Der Gast nochmal;

sicherlich kommen einem manch Gejammer bekannt vor - nur es sind
halt leider Fakten und die anderen Probleme nach erfolgreichem
Studium mit Abschluß 1,x sind noch lange kein Grund, sich überhaupt und
dauerhaft in der Wirtschaft etablieren zu können .
Es ist was dran , daß gerade die guten Leute in/mit DEM System hier
besondere Schwierigkeiten haben : Solche Sprüche wie ,das machen wir
schon immer so dürften bekannt sein .
Also die gerne verwendete Aussage: Gute Note == guter ( gutdotierter) 
Job
ist nur ein Anreizer - ein Zyniker würde sagen Dummenfänger

Die Frage was man machen soll ist korrekt und bietet sich geradezu an.

Ich habe gelesen daß sich die Anzahl der Studienanfänger sich seit 10
Jahren glatt verdoppelt haben - wie korreliert das mit dem 
Fachkräftemangel
oder gehen die großteils gelich ins Ausland ?!?

Also irgendwas ist faul im Gesamtsystem . Insofern kann es sinnvoller 
sein
relativ direkt per Arbeit Liquidität aufzubauen - denn Studien sind 
mitnichten ein Garant fürs bessere Leben. Ich sehe hierzulande nicht
eine effektive besserstellung eines INg oder gar , daß der wegen
der Ausbildung leichter nen Job und einen sicheren Job angeln kann

Das sind halt solche Dinge , die man auch wenns "lästig" ist
revue passieren lassen sollte - und nicht nur : hey das ist geil...

bzgl der Aussage Billigheimer statt BMW:
Sicherlich braucht ein TATA weniger Ingpower als ein zB BMW/Audi/Benz
Aber wozu wird die Ekeltronic in letzteren verwendet ? Solche Autos
sind mitnichtem "sicherer" im Sinne Ausfallsicherheit - Schon mal so ein
Auto länger gefahren und praktische Erfahrung gesammelt ..

Gerade die Autoindustrie ist doch ein Paradebeispiel, wie zumindest 
derzeit
am Kunden vorbeiproduziert wird .  Man darf nicht vergessen ,daß diese
Premiumautos kaum von Privatkunden gekauft wurden auch 2008 / 2007
Insofern dürfte gerade dort die Elektronic durchstandardisiert werden, 
um
überhaupt im Kleinwagen damit Geld zu verdienen.

btw sollte bemerkt werden ,das Autos, die bestenfalls ne Jettronic drin
haben von der Pannenstatistik her gesehen am besten dastehen - insofern
sollte ein Billigrumäne weiter kommen als ein BringMichWerkstatt

Bzgl Totalcrash - heute ware schon wieder bei SPON zu lesen ,daß der
Finanzminister mehr weis als dem Volk "zugemutet" werden soll .
Wie auch die ALO-Zahlen in den USA zeigen laufen noch nie in der 
Vehemenz
dagewesene Prozesse erst an . Den Chinesen geht der Allerwerteste auf
Grundeis - die haben Angst vor massiven Volksaufständen ...
Und hier rudert die nordostdeutsche Hausfrau im Kreis mit den Armen.

Natürlich kann nicht vorhergesagt werden was in 4-5 Jahren fact ist
Fact ist, daß keine Firma stur vor sich hinproduzieren kann und die
Banken vorschießen

Natürlich kann man in 4-5 Jahren genau paasend fertigsttudiert haben ,um
wie 2007 geradeso passend dem Arbeitsmarkt als neue billige und willige
Arbeitskraft zu dienen .

Soviel Vorhersage sei aber erlaubt , wenn derart die Konjunktur 
anspringt
dürfte diese genausoschnell wieder vorbei sein , weil die Energiepreise
wegen der schlechten Ressourcenplanung sofort weggaloppieren.

Die Wahrscheinlichkeit ist dann hoch daß man 5 Jahre Studiert 1 Jahr
gearbeitet  und dann ...

Autor: ahem (Gast)
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Vergiss Vorkenntnisse. Die sind nach spaetestens 4 monaten weg.

Autor: Andreas Lang (Gast)
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Moinsen,

ich kann jetzt nur für Karlsruhe und Elektrotechnik sprechen, aber 
andernorts wirds nicht soo viel anders sein:
Vorkenntnisse sind schön, die helfen einem im ersten Semester in Mathe 
genau 4-8 Vorlesungen lang, dann geht es steil aufwärts - da muss man 
durch.
In Physik wird man in Elektrotechnik üblicherweise irgendwo auf 
Schulniveau abgeholt und in den ersten 1-2 Semestern auf Abi-LK-Niveau 
gebracht (allgemeine Physik). In Mathe geht es dann hurtig weiter über 
Integraltransformationen, Systemtheorie (die dann schon wieder 
technischer wird) bis hin zu n-dimensionalen Räumen, Wurzelortskurven, 
Vektroranalysis und Differentialgleichungen der widerwärtigsten Abarten.
Technisch geht es losmit dingen wie Netzwerktheorie, Schaltungstechnik, 
Elektrodynamik, Halbleiterei und Co.
Programmieren "lernt" man auch irgendwo nebenher, anwenden lernen tut 
mans dann später, wenn man es braucht, wie das so oft an der uni der 
fall ist - theory first, praxis, wenn man es braucht.
Dann ist man auch schon mittem im Bachelor und hat seine ersten zwei 
Semester rum, dan geht es je nach Vertiefungsrichtung weiter mit zB 
Elektrischen Maschinen, Hochfrequenztechnik und Tralala.

Wenn du Dich näher über die Elektrotechnik in Karlsruhe informieren 
willst, so sei dir die Seite der dortigen Fachschaft 
http://fachschaft.etec.uni-karlsruhe.de ans Herz gelegt, die ist recht 
umfangreich und Informativ.
Bei konkreten Fragen hilft man dir dort auch gerne telefonisch oder per 
Mail weiter, auch einen "normalen" Uni-Tag kann man sich anschaun, dazu 
muss man dann allerdings schon vorbeikommen.

MfG
Andreas Lang

Autor: Trafowickler (Gast)
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Rein statistisch gesehen:

Wenn ohnehin 2/3 bei Maschinenbau/E-Technik abbrechen, sind 
Vorkenntnisse auch nicht weiter schädlich ...

Autor: Kyb (Gast)
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Vorkenntnisse machen einem das Leben anfangs in den Grundlagenfächern 
schon leichter. Allerdings hält dieser Zustand nicht allzu lange an und 
man muss viel Arbeit investieren. Manch einer, der an der Schule ohne 
großen Aufwand immer gute Noten erreicht hat, fällt dann voll auf die 
Nase. Zumal die Uni-Lehrpläne einem sehr viel Freiheiten lassen, für 
einige deutlich zu viele. Entscheidend sind Selbstorganisation, 
Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin. Vieles vereinfachen können 
Lerngruppen, wobei diese natürlich keine Kaffeekränzchen in der Bib sein 
sollten. Wichtig ist vor allem auch Routine zu kriegen, also (alleine) 
rechnen, rechnen, rechnen.

Ist nun ein Ingenieur-Studium das richtige für den Arbeitsmarkt?
Jein. Es kommt ganz drauf an, wann man mit welcher Vertiefung etc. 
fertig wird. Die Abhängigkeit von Konjunkturzyklen ist immens. Als 
Absolvent hat man in schwachen Zeiten das Problem, dass man in der Firma 
meist 1 bis 3 Jahre mitschwimmen muss, bevor man wirklich voll 
einsetzbar ist. Ist man länger drin, läuft man Gefahr sich sehr stark zu 
spezialisieren, bis man dann irgendwann der Champion für etwas ist, das 
keiner mehr braucht. Auf der anderen Seite hatten es Ingenieure in den 
letzten Jahren deutlich einfacher als Wiwis, Juristen und viele andere. 
Die Prognosen von einem drohenden Ingenieur-Mangel haben ihre 
Richtigkeit, wenn man allein Deutschland betrachtet. In Indien und China 
sind das jedoch Massenfächer. Und die großen Firmen versuchen auch nach 
Rückschlägen immer wieder Teilprozesse in Low Cost Countries 
auszulagern.
Die Zukunft lässt sich aber nicht vorhersagen. In den 90ern hat manch 
einer den Industriestandort Deutschland für abwrackfähig erklärt. Heute 
stehen wir diesbezüglich wieder ganz vorne. Genauso kann sich auch für 
Ingenieure das Blatt wenden, zum positiven wie zum negativen.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Man solle auch nicht fest damit rechnen, einen Job dort zu finden wo 
viele ihn suchen, die darüber im Forum klagen: in der Entwicklung. Es 
gibt auch Bereiche wie Support und Vertriebsunterstützung. Mag einem 
liegen oder nicht, aber die Konkurrenz mit Indern oder Chinesen ist da 
geringer.

Was grad dann helfen kann: Sprachen. Neben dem obligatorischen Englisch.

Autor: Trafowickler (Gast)
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"Es gibt auch Bereiche wie Support und Vertriebsunterstützung. Mag einem
liegen oder nicht, aber die Konkurrenz mit Indern oder Chinesen ist da
geringer.
Was grad dann helfen kann: Sprachen. Neben dem obligatorischen
Englisch."
*********

Nur wenige Inder können indisch ...

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
Datum:

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Also bei meinem eher interdsziplinärem (Abstecher in die Neurobiologie, 
Physik und Sprachverarbeitung) Informatik Bachelor gab es insgesamt 4 
Mathe Vorlesungen. Hier kann ich den anderen nur zustimmen. Frustrierend 
und eine Menge Arbeit. Wirklich gebraucht habe ich bisher aber fast 
nichts davon im restlichem Studium. Sehr hilfreich war dass ich etwas 
programmieren konnte. Zwar soll einem das eigentlich von Grund auf 
beigebracht werden, es gab aber immer wieder "Sprünge" zwischen den 
einzelnen Semestern, die den Leuten die wirklich nicht mehr gelernt 
hatten als vorher erforderlich (oder sich nur auf die Theorie beschränkt 
hatten) vor echte Probleme gestellt hat.

Also zusammenfassend braucht man als Voraussetzung:
Hohes Frust-Toleranzlevel gegenüber Mathe
Spaß daran Programme zu schreiben

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Schulkind,
ich würde sagen fang erst mal an mit einem Hobby z.B. dem Amateurfunk. 
Mach da mal die Ausbildung und lerne was dir Spass macht. Da gibt es 
keinen Stress und du kannst mit den anderen Schülern und Studenten 
weltweit über alles Sprechen was dir wichtig ist. Das ist ein super 
Club. www.darc.de die haben Ausbildungsmaterial, Experimente, Zeit, 
Geduld, Lötequipment, alles was man so braucht und wenn du irgendwann 
das Bauen kannst und die ersten Mikrocontroller auf die Platine gelötet 
hast und die erste Platine am Computer hängt zum Programmieren sind 
schon ein paar Monate ins Land gegangen. Aber das hängt von dir ab, was 
du lernen willst und ob du Zeit hat neben der Schule noch ein Hobby zu 
machen. Aber wenn es dir Spass macht warum nicht. Die haben da bei 
meinem Club schon einige zum Abi und zum Diplom in Informatik bzw. 
Elektrotechnik gebracht. WEnn du bei der Stange bleibst kann man alles 
locker lernen. Man lernt als erstes kritisches Denken, Tugenden, 
Völkerverständigung, Experimentieren, Bauteile, ... und alles das was 
man so wissen muss. Man trifft sich einmal oder zweimal pro Woche im 
Club und wenn du Zeit hat auf den Bändern, Kurzwelle, UKW. Wenn der Kurs 
anfängt wird erst mal eine Antenne gebaut, ein Kabel ,ein TRX und 
irgendwann hat du alles komplett umd kannst mithören und irgendwann auch 
sprechen. Lass dich nicht verrückt machen, es gibt auch langsamere Wege 
aber da lernt man fürs Leben und nicht nur für die Klausur. Bei den 
Funkamateuren brauchst du keine Vorkenntnisse nur Zeit, Geduld und 
Interesse um was zu lernen. Lernen kann man am besten im Team mit 
anderen Kollegen. Vielleicht ist ja schon ein Kollege bei uns im Club. 
Schau mal auf die Webseite ob bei dir in der Region einer ist und komm 
mal vorbei.

Autor: Schulkind (Gast)
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Galenus ein Reisender (Gast) wrote:
>Hallo Schulkind,
>ich würde sagen fang erst mal an mit einem Hobby z.B. dem Amateurfunk.

Da gibt es nur ein Problem, ich hab so schon viel zu viel am Hals.
Ich vergeude meine Zeit mit:
- Elektronikbasteln (Nix besonderes, ich versuche gerade (vergeblich) 
einen Wechselrichter zu bauen)

- Programmieren (am Anfang des Threads könnt ihr ja mein "Kunstwerk" 
downloaden)

- Exzessives Zocken (gerne mit Freunden über LAN)

- Imkerei (Ja, es ist kein Scherz, ich hab wirklich Bienen)

Und damit habe ich neben der Schule so schon zu viel zu tun.
Deshalb gestaltet sich nochmal ein Hobby mehr als schwierig, ohne ein 
anderes zurückzunehmen.
Also wenn ich Informatik oder sowas in der Richtung studieren würde, 
würde ich eigentlich eher zur FH als zur UNI tendieren, da ich lieber 
etwas praxisorientierter arbeiten möchte.
Haben FH und UNI eigentlich unterschiedliche Schwierigkeitsgrade in 
Informatik oder kommt es da auf den sich selber drauf an?
Wisst ihr,
was man eigentlich bei verschiedenen Bio/Chemie-Studiengängen so macht?
Denn in Bio würde mich die Forschung reizen, in Chemie eher praktische 
Sachen.

Autor: Paul (Gast)
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>Haben FH und UNI eigentlich unterschiedliche Schwierigkeitsgrade in
>Informatik

Ohne jetzt wieder eine endlose Diskussion loszutreten:

Eine Uni ist meistens auf die theoretische Erforschung eines bestimmten 
Wissensgebietes orientiert. Oftmals braucht man in der Industrie davon 
herzlich wenig, oder man hat eben auch Dinge einfach wenig behandelt, 
die aber in der Industrie wichtig wären.

Eine FH bildet Leute aus, die einen Beruf auf Hochschulniveau in der 
Wirtschaft anstreben. Es wird also auf das letzte Quentchen Wissenschaft 
verzichtet (mathematisch exakte Beweise) zugunsten Dingen, die in der 
Industrie wichtig sind.

Beispiel: Praxisorientiert für die Wirtschaft heißt, daß man z. B. eine 
Wavlettrafo programmieren kann (FH), anstatt man die Richtigkeit der 
Wavlettheorie mathematisch beweisen kann (Uni).

Zum Anspruch beider Hochschulformen: Sind beide Institutionen im selben 
Qualitätslevel, ist wohl die Uni anspruchsvoller (beim Diplom auch um 
ein Jahr länger). Allerdings gibt es auch super FH's und schlechte Unis. 
Da kann es gerne mal passieren, daß eine guter FHler besser fährt als 
einer von einer miesen Uni.

Übrigens braucht sich aus eigener Erfahrung kein FHler international 
verstecken. Was im Ausland (hier England) an manchen auch rennomierten 
"Universities" so als Master angeboten wird, dagegen ist jeder FHler aus 
Dtl. spitzenmäßig ausgebildet.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Schulkind,
das Hobby Amateurfunk ist am Anfang mit 2 Stunden am Freitag Abend von 
z.B. 20:00-22:00 und Sonntags von 11:00-13:00 abgehandelt. Also 
vielleicht weniger Fernsehen dafür mehr Hobby und das experimentieren 
und programmieren mit in den Amateurfunkclub nehmen und mit 
gleichgesinnten in der Gruppe machen. Das macht mehr Spass als zuhause 
alleine sitzen. Ob nun über Lan oder Funk beides ist möglich. Als 
Studiengang gibt es z.B. abhängig vom Land Biochemie, Nano, Mutter 
Natur, und Väterchen Zeit kann man nun mal nicht ändern. Aber man kann 
sie nutzen. Imkerei ist super und würde ich an deiner Stelle weiter 
hegen und pflegen und die Möglichkeiten die Mutter Natur bietet 
analysieren, experimentieren und in die Gruppen Jugend Forscht mit 
einbeziehen. Später wird dir das einige Türen öffnen. Die Imkerei 
Produkte liefern Möglichkeiten in der Medizin aber auch Nano Technologie 
die bis heute nicht untersucht wurden weil bis dato die Messgeräte nicht 
vorhanden sind. http://www.ebiochipsystems.com/sitemap_en.htm bzw. 
http://www.ebiochip.de/frontend/ bieten vielleicht einen Weg. Carpe 
Diem.

Autor: uninvited guest (Gast)
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Hallo liebe Gemeinde ;)
Ich kann ja mal kurz von meinem Werdegang berichten. Ich war in der 
Schule bis zur 12en Klasse ein ganz fauler Hund und in der 12en Klasse 
FOT bin ich sitzengeblieben. Ich dachte halt Mädels und Bier wären 
wichtiger als Lernen :P
Nachdem ich durchgerasselt war hat mich dann aber irgendwie der Ehrgeiz 
übermannt und ich fing plötzlich an im 2en Anlauf der 12en Klasse alle 
Klausuren mit gut und sehr gut einzutüten ;)
Danach begann dann sofort mein FH Studium, und ich muss sagen es war 
schon brutal. Vor allem Mathe und Physik. In Mathe gab es glaube ich 
mich zu erinnern, eine Durchfallquote im ersten Semester von 80 % :D von 
40 Studenten hatten nur eine Handvoll bestanden (zudenen ich übrigens 
auch gehörte ;)) Nach den ersten 4 Semestern (eins musste ich 
dranhängen, wegen ein paar Nachholscheinen), wurde das Studium dann 
wesentlich relaxter, nachdem das gnadenlose Sieben aufgehört hatte. Da 
merkte man richtig wie die Professoren einfach lockerer und anders mit 
einem umgegangen sind. Von da an musste man zwar auch noch einiges tun, 
aber es wurden einem keine schweren Steine mehr in den Weg gelegt im 
Hauptstudium. Bis auf Regelungstechnik und theoretische Elektrotechnik, 
da ging es auch noch mal ganz gut zur Sache ;)
Programmiert oder großartige Elektronikentwicklungen in meiner Freizeit 
habe ich damals nicht gemacht und tue das heute auch nicht großartig. 
Ich bastel nur ab und an mal ein paar Schaltungen für mein Aquarium um 
mir dort das Leben zu vereinfachen. Ich habe genug andere Interessen, 
die nichts mit meinem Job zu tun haben und bin auch froh dass ich nicht 
ein so großer Fachidiot bin wie einige meiner Kommilitonen damals ;) Die 
hatten zwar absolute Ahnung von ihrem Spezialgebiet, aber menschlich 
waren das irgendwie extrem kauzige Vögel. Man könnte auch sagen, die 
waren absolut nicht souverän im Leben. Nach dem Studium hatte ich viel 
schneller nen Job als einige der kauzigen Kerlchen ;) Weil die sich 
absolut nicht verkaufen konnten bzw. wahnsinnsvorstellungen vom 
Einstiegsgehalt hatten ;) (Einer bestand auf 50000 Euro , krass !) In 
meinem ersten Job habe Ich Mikrocontrollerschaltungen für Lasersysteme 
und Funksysteme entwickelt und serienreif gemacht. Auf Dauer war mir die 
Entwicklungsabteilung dann aber einfach zu stressig, was auch an meinem 
damaligen Chef lag. Der hatte Sachen schon verkauft während diese noch 
in der Planungsphase waren :(
Prototypen wurden einem aus der Hand und zu Kunden verschickt, das 
übliche halt in der Entwicklungsabteilung ;)

Die Quintessenz aus meinem Beitrag soll einfach die sein, das auch wenn 
man sich nicht rund um die uhr mit Elektronik und Programmierung 
beschäftigt. Man ein guter Ing. werden kann. Ich habe meine Interessen 
breit gestreut , was nicht bedeutet dass mir mein job Keinen Spaß macht. 
Im Gegenteil ;) Aber man sollte immer bedenken, dass man bei allem was 
man macht voll und ganz dahinter stehen muss und Einsatz zeigen sollte. 
Halbe Sachen führen grade in E-Technik und Informatik ganz schnell zum 
Scheitern.

MfG

Autor: Schulkind (Gast)
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Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten, ich glaube ich weis 
nun, was ich machen werde.

MFG Konrad

Autor: dirk (Gast)
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Das Informatikstudium hat mit Programmieren so wenig zu tun wie das 
Elektrotechnikstudium mit Elektronik. Diesbezügliche Vorkenntnisse sind 
also nicht wichtig. Wichtig ist Durchhaltevermögen und Lerneifer, auch 
wenn deine Kumpels gerade Party feiern. Ein Interesse an Mathematik 
sollte vorhanden sein, bei Elektrotechnik (besonders Nachrichtentechnik 
ist extrem) mehr als bei Informatik. An einer FH kommt man mit 
vergleichsweise wenig Mathematik durch, wer einen Leistungskurs Mathe 
hatte, scheitert an einer FH nicht in Mathe. Lernen muss aber jeder.

Autor: Paul (Gast)
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An einer FH kommt man mit vergleichsweise wenig Mathematik durch,

LOL. Habe Vollabi und war dort richtig gut in Mathe, aber das mich die 
FH unterfordert hat, kann ich nicht sagen.

Autor: dirk (Gast)
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> LOL. Habe Vollabi und war dort richtig gut in Mathe, aber das mich die
> FH unterfordert hat, kann ich nicht sagen.

Dann geh mal an eine Uni und vergleiche. Ich kenne beide Hochschulformen 
aus persönlicher Erfahrung.

Autor: Paul (Gast)
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>Dann geh mal an eine Uni und vergleiche.

Meinst jetzt im Bereich Kulturwissenschaften, Soziologie und 
Kommunikationswissenschaften? Oder aber Mathe auf Lehramt? Dann gute 
Nacht, Uni. ;-)

Autor: dirk (Gast)
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Es geht hier um Elektrotechnik und Informatik. Nein, ich bin kein 
Lehrer.
Dass deine FH mehr Mathe als dein Gymnasium verlangt, ist ja 
realistisch. Das hat ja auch keiner bestritten, oder was verstehst du an 
"Lernen muss aber jeder" nicht? Offenbar wurde an deinem Gymnasium das 
Leseverständnis nicht geschult. Das ist auch für einen Ingenieur oder 
Informatiker bedauerlich.

Autor: Paul (Gast)
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>Offenbar wurde an deinem Gymnasium das
>Leseverständnis nicht geschult. Das ist auch für einen Ingenieur oder
>Informatiker bedauerlich.

Und ich wette, Du warst in der Spezialklasse "Professionelle 
Beleidigung"

Autor: Matthias Larisch (matze88)
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Dann werd ich auch mal meinen Senf abgeben.

Ich studiere derzeit (aehhh wir haben gerade Semesterferien) seit 
Oktober an der FH Wedel technische Informatik. Das Studium gefällt mir 
sehr gut, die Wahl zur FH ist bei mir ebenfalls wegen der (vermutlich) 
besseren Praxisorientierung gefallen. Die FH Wedel hat dabei nach dem 
was man so hört ein vergleichsweise hohes Niveau mit gutem Ruf.

Das Studium an sich ist mir bisher wenig schwer gefallen, was vor allem 
an den Vorkenntnissen liegt, die sich über das komplette Spektrum ziehen 
(Elektrotechnik, Grundlagen der Informatik, Informationstechnik,...) 
jedoch habe ich vor allem in Analysis "größere" Probleme mit der Klausur 
gehabt (=Durchgefallen), obwohl ich in der Schule immer sehr gut im 
MatheLK war. Wodran das jetzt lag... naja, gibt ja noch 2 Versuche und 
mit etwas mehr lernen sollte das auch klappen :-)

Ich fasse zusammen:
-Ein mathematisches Verständnis braucht man einfach, sonst kommt man 
auch mit sehr viel lernen nicht zurecht
-Vorkenntnisse und "informatisches Denken" sind ungemein hilfreich, um 
Zusammenhänge besser zu verstehen
-Direkte Programmierkenntnisse sind eher nicht erforderlich, aber 
durchaus hilfreich. Man würde auch alles von Grund auf lernen können.

Man sollte jedoch keinesfalls denken, dass Vorkenntnisse das A und O 
sind. Eigentlich merkt man über das komplette Spektrum, dass man zwar in 
etwa weiß worum es geht aber doch deutliche Defizite hat, was das Detail 
oder die Genauigkeit angeht. Dafür versteht man halt den Sinn und die 
Zusammenhänge (Auch wenn ich mit unserem ET Prof drüber diskutiert hab, 
wozu man in den Zeiten der 1 GOhm Voltmeter noch ne Wheatstone Brücke 
zum Messen braucht... Manchmal steht man halt doch auf dem Schlauch)

Das wichtigste am Studium ist eindeutig, dass man Spaß daran hat.

In diesem Sinne,

Matthias

Autor: Klaus (Gast)
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Also für Elektrotechnik/Uni hab ich folgende Erfahrungen gemacht: 
Praktische Vorkenntnisse sind fürs Studium nicht wichtig. Aber für 
danach! Denn die Vorkenntnisse sind hinterher auch Nachkenntnisse, die 
die potentiellen Arbeitgeben meistens genauso interessieren, wie deine 
Noten. Denn an der Uni hab ich nur wenig praktisches gelernt. z. B. 
hatten wir einige Vorlesungen über Programmiersprachen, aber nie selber 
großartig was progammiert. Dass ich durch mein Hobby auch praktisch 
programmieren konnte, hat mir zu meiner momentanen Arbeitsstelle 
verholfen.

Wie gesagt, das gilt für ein Uni studium. An der FH ist das sicherlich 
anders.

Autor: Trafowickler (Gast)
Datum:

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" Alles wird bewiesen "

Hiess bei meinem Mathe-LK ( der war viel früher ) noch:

"Tod durch vollständige Induktion."

Im Abi schaffte ich doch noch 'ne 3 ...

Autor: P. S. (Gast)
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dirk wrote:
> Das Informatikstudium hat mit Programmieren so wenig zu tun wie das
> Elektrotechnikstudium mit Elektronik.

So eine Aussage ohne Differnzierung nach Uni und FH ist voellig 
sinnfrei.

Autor: passwortvergessen ;) (Gast)
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Egal welches Studiengang du im Naturwissenschaftlichen Bereich wählst, 
eines ist immer Grundvoraussetzung, ein gewisses Interesse, und Spaß an 
der Mathematik, denn die wirst du entweder lieben lernen, oder du wirst 
sie im Studium hassen lernen und dich durchs Studium quälen (heißt 
nicht, dass wenn man Mathe liebt sich nicht auch öfters als man will 
damit rum quälen muss ;))

Wenn du mit Mathe auf Kriegsfuß stehst, lass es lieber sein, ach ja, und 
die 13Jahre bis zum Abi werden in 4-5 Stunden nochmal "kurz" 
durchgesprochen am Anfang des Studiums (Maschbau und Mechatronik)und 
danach wirds lustig mit etwas höherer Mathe, da kommt erst der Spaß auf 
:)

Autor: Der student (Gast)
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Hi,

ich studiert auch an der RWTH Aachen im ersten Semester.
Ich hatte Mathe Lk und im Schnitt ne 3.
Dazu ein Etechnik LK mit Schnitt 2.
Physik nur als GK.

Ich denke, dass das jeder schaffen kann, der das wirklich will und sich 
nicht blöd anstellt!
Es ist im Grunde für alle Fächer sehr viel zu tun.
Was du hier in MAthe in einem Semester lernst, lernst du im Abi in 3 
Jahren.
Und das meine ich ernst!

Dir wird selbstständiges Arbeiten abverlangt, was für viele am Anfang 
schwer ist.

Ich weiß nicht, wie es an der FH oder anderen Unis ist, aber im BAchelor 
Studiengang verlang man von uns MMET, mathematische methoden der 
elektrotechnik zu beherrschen.
Das ist eine Mischeung aus Etechnik und Mathe.
Die Prüfung ist sehr schwer.
Es geht dabei um digitale Signalverarbeitung bzw. um Abtasttheoreme, 
Fourier bzw. Diskrete Fourier Transformation, Z Transformation und 
eigentlich die ganze Zeit um komplexe Zahlen...
Im Grunde genommen richtig dick zum kotzen ;)


EIn bekannter von mir macht noch einen Diplomstudiengang anner Privat FH 
KÖlle und hatte das erst im dritten Semester.


Falls du dich also wirklich auf ein Studium an einer Uni einstellen 
möchtest, streiche deine gesamte Freizeit und konzentrier dich aufs 
lernen :)
Dann klappt das schon.

Und in Mathe immer schön zu den Übungen gehen.
Am Anfang sind Volständige induktion für ungleichungen, Punktmengen und 
Reihen und Folgen etwas schwer zu begreifen...
Aber mit der Zeit hast du die ganzen Konvergenz und divergenz Kriterien 
im Kopf und weiß im Schlaf wo du irgendwas abzuschätzen hast ;)

Autor: Paul (Gast)
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>Am Anfang sind Volständige induktion für ungleichungen, Punktmengen und
>Reihen und Folgen etwas schwer zu begreifen...
>Aber mit der Zeit hast du die ganzen Konvergenz und divergenz Kriterien
>im Kopf und weiß im Schlaf wo du irgendwas abzuschätzen hast ;)

Kann man so 1:1 nicht vergleichen. O.g. wurde in der DDR schon im Abi an 
der EOS drangenommen. Komplexe Zahlen gab es auch schon in der EOS 
(hergeleitet aus der Vektorrechnung). Wahrscheinlich wurden dann andere 
Sachen verschoben.

War nach dem Abi dann an einer neugegründeten FH (vorher TH). Da kam 
Z-Trafo und Fourier, DFT schon im 1. Semester., Abtasttheoreme Anfang 2. 
Semester dran. FFT (DIF/DIT) und Cooley-Algorithmus erst im 3. Semester 
im Fach DSV.

Im 1/2. Semester GET wurde sich v. a. am Buch "Lunze" in 3 Bänden 
orientiert.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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dir wird als student sehr schnell auffallen, wie gräßlich ineffrizient 
in der schule gelernt und gelehrt wird. das tempo aufm gym ist richtig 
träge, verglichen mit unis (fhs vermutlich ähnlich). und jetzt jammern 
die eltern rum wegen dem "turbo"abi nach 12 jahren. wer den schulstoff 
nicht auch in 12 jahren hinter sich bringt (zumindest den 
naturwissenschaftlichen), wird sich bei einem ingenieurstudium echt 
schwer tun. hier ist das tempo sicherlich 2-3 mal so hoch, es wird einem 
nicht alles vorgekaut, bis es auch der letzte (depp) verstanden hat, es 
gilt einfach lern, oder flieg raus.

Autor: Paul (Gast)
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MUß jetzt mal eine Lanze für den Westdeutschen brechen. Als das Abi in 
12 Jahren im Westen eingeführt wurde, wurde immer von Turboabi usw. 
geredet und das die Idee dazu von der DDR-EOS kam (In der DDR gab es 
keine 13. Klasse)

Die Kultusheinis haben nur vergessen, daß es in der DDR auch mindestens 
4 Unterrichtsstunden jeden Samstag gab. Auf 12 Jahre verteilt, wurde so 
das 13. Jahr wett gemacht.

Also entweder wird jetzt Stoff weggelassen oder aber die Abiturienten 
werden zeitlich überfordert, wenn Samstag schulfrei ist.

PS.: In der DDR gab es auch Versuche, wie lang die optimale Studiendauer 
ist. Anfangs wurde von 5 bis 3,5 Jahren durchprobiert. Ergebnis: 4 Jahre 
ist optimal. Das zum Thema Bachelor in 3 bzw. 3,5 Jahren.

Autor: BillX (Gast)
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Uni ist immer friss oder stirb .... lernen lernen und nochmals lernen 
... wenn man dann schon ein paar dinge kann ist das von vorteil aber ich 
weiss das es auch schaffbar ist wenn man vorher noch nix in der richtung 
gemacht hat.... man sollte sich in jedemfall komulitonen suchen die 
einen unterstützen können

Autor: Gast (Gast)
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Gewisse Vorkenntnisse sind schon sinnvoll. So sollte man Bruchrechnen 
können. Das können sehr viele Leute nach der Fachholschulreife nicht, ja 
selbst nach dem Grundstudium Elektrotechnik an einer FH beherrschen 
einige die Bruchrechnung nicht. Wobei die Niveauunterschiede selbst 
innerhalb einer FH groß sind, abhängig an welchen Prof man gerät.

Autor: Paul (Gast)
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Bist Du Dir mit dem Bruchrechnen sicher? Das war doch Stoff Klasse 7, 
jedenfalls in der schnöden DDR. Oder ist es wieder ein Versuch, die FH 
zu treten?

Autor: Gast (Gast)
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Ist meine Erfahrung. Ich wollte in keiner Weise die FH treten. Und mag 
ja sein, dass Bruchrechnen Stoff der Klasse 7 ist. Aber die Schüler 
könnens trotzdem nicht. Noch schlimmer ist Prozentrechnung. Aber das ist 
im E-Technik Studium nicht so wichtig.

Autor: Paul (Gast)
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> Noch schlimmer ist Prozentrechnung. Aber das ist
>im E-Technik Studium nicht so wichtig.

Prozentrechnung -> Verhältnisgleichung
Spannungsteiler -> Verhältnisgleichung
Verschiebungsvektor -> Verhältnisgleichung

Autor: gast (Gast)
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Abi im Westen dauert 1 Jahr länger wie in der DDR, weil die hier noch 1 
Jahr Schauspielunterricht haben.

Autor: Paul (Gast)
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Nein, weil es in der DDR 12 Jahre jeden Samstag 4 Stunden Unterricht 
gab. Das ergibt das 13. Jahr West.

Autor: passwortvergessen ;) (Gast)
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also ich weis ja nicht, meine abi/schulzeit ist nur 8 Jahre her, aber 
ich hatte komplexe zahlen etc in der 11., und zum Thema Bruchrechnen 
nach dem Grundstudium nicht können, es gibt immer so Künstler die sich 
irgendwie durchschummeln, und ohne irgendwelches Wissen ihr Diplom 
bekommen (ob West oder Ost, Uni oder FH ist wurscht) ich werde auf das 
Thema West / Ost nicht eingehen, da ich trotz allem denke, dass die 
Schulsysteme relativ gleichwertig waren.

zum Thema Freizeit / Partnerschaft während eines Ing. Studiums, die 
meisten meiner Kommilitonen (ich inbegriffen) haben mit ner Freundin 
angefangen zu studieren, die meisten (ich auch ;)) haben sie irgendwann 
im Studium verloren, da die Lerngruppen schon bald eine eigene "Familie" 
wahren und schlicht keine Zeit für die Freundinnen übrig blieb.

aber so ist es halt, mir fällt dazu immer son dämlicher Spruch ein:

"kariertes Hemd und Samenstau, ja ich studier Maschinenbau ...."

Autor: P. S. (Gast)
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gast wrote:
> Abi im Westen dauert 1 Jahr länger wie in der DDR, weil die hier noch 1
> Jahr Schauspielunterricht haben.

Nein, weil die den Unterschied zwischen "wie" und "als" noch lernen 
muessen.

Autor: Paul (Gast)
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Was haben denn dann die Bayern im 13. Jahr gemacht? Das "Di wo" gelernt? 
;-)

Autor: Schulkind (Gast)
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Entschuldigung, wenn es nicht zum Thema passt, aber
wäre es noch möglich, dass ich noch etwas "Feedback" für mein kleines 
Spiel bekomme?
Ich habe es hier gepostet:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/47664/Pipes.rar

Ich weiß, dass es nix besonderes ist, aber mir wären dennoch einige 
Meinungen dazu recht.

Autor: bbbvcbfgbd (Gast)
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untersucht es mal jemand auf Viren?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>> Noch schlimmer ist Prozentrechnung. Aber das ist
>>im E-Technik Studium nicht so wichtig.

Berufsschule: Der Lehrer: "20 Prozent von Euch sind durch die
Mathematikprüfung gefallen!"
Stimme aus der letzten Reihe: "So viel sind wir doch gar nicht!"

:-)
MfG Paul

Autor: (E)Ti(P)pGeber;-) (Gast)
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Hi,

also wenn Dir was daran liegen sollte beides (Elektrotechnik und 
"Informatik") zu machen und v.a. wirklich Programmieren zu lernen, dann 
schau Dir mal die beiden Seiten hier an:

http://www.ausbildung.siemens.de/DB4Web/ebis/SPE/i...

und

http://www.ausbildung.siemens.de/filesEbis/interne...

viele Grüße

Autor: Xc (Gast)
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ohne Vorkenntnisse oder Interessen?
dann studiere E-Technik; das schafft man locker

Autor: Schulkind (Gast)
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Was ist denn an E-Technik so einfach bzw. was lernt man da besonderes?

@ bbbvcbfgbd (Gast)
Was soll denn das für eine Unterstellung sein ?!?

Autor: Paul (Gast)
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>dann studiere E-Technik; das schafft man locker

Auf jeden Fall mache nicht BWL. Die haben dort alle riesige 
Vorkenntnisse und das totale Interesse am Fach. ;-)

Autor: Xc (Gast)
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Ja, daher hab ich mir B/VWL auch nicht zugetraut...es blieb nur 
Nachrichtentechnik mit Schwerpunkt HF-Technik

Autor: Klaus2 (Gast)
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"es blieb nur Nachrichtentechnik mit Schwerpunkt HF-Technik"

Hat mein Onkel auch gemacht als Umschulung. Vorgher war er Bademeister.

Klaus.

Autor: Kraftwerker (Gast)
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Hallo,

hast Du schon mal bei eBay gehandelt?

Wenn Du mehr verkauft als gekauft hast, solltest Du BWL studieren

Autor: Kest (Gast)
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>>> Noch schlimmer ist Prozentrechnung. Aber das ist
>>>im E-Technik Studium nicht so wichtig.
>
> Berufsschule: Der Lehrer: "20 Prozent von Euch sind durch die
> Mathematikprüfung gefallen!"
> Stimme aus der letzten Reihe: "So viel sind wir doch gar nicht!"

Tja, wenn unter 5 Leute die Prüfung mitgeschrieben haben, dann hat er 
aber Recht ;-)

Grüße,
Kest

Autor: Heinz (Gast)
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@Klaus 2

so unrecht hat xc ja auch wieder nicht. wer ein bisschen 
technikversändnis besitzt - und mehr hab ich auch nicht -, sollte ein 
ingenieursstudium problemlos schaffen.
ich hab auch den schwerpunkt "optische nachrichtentechnik & funksysteme" 
belegt, und obgleich es ziemlich trocken war, konnte ich das studium 
erfolgreich beenden. und dies im 2. bildungsweg, begonnen im alter von 
30 jahren. und dass ich sehr fleißig war, möchte ich auch nicht 
unterschreiben.

also nicht immer die e-technik überbewerten! sicherlich nicht einfach, 
aber auch keine unüberwindbare hürde

Autor: Lothar (Gast)
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@ Heinz:

Wo warst Du?

Ingenieurschule (Fachschule)
FH/IHS
TH
Uni/TU

Autor: Georg A. (Gast)
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Zum Unterschied FH/Uni: Sicher wird an der Uni etwas mehr auf der 
Theorie rumgehackt und es kommen in der Informatik auch Leute durch, die 
nicht wirklich programmieren können. Das ist jetzt aber keine Absicht ;)
Der Unterschied liegt eher drauf, dass man in der Uni die Art der 
Herleitung von Konzepten und Systematiken verstehen soll, um bei Bedarf 
auch selber was in der Richtung entwickeln zu können. Also nicht nur 
"dummer" Implementierungssklave, sondern "innovative" Entwicklung. Zur 
Uni-Forschung ist der Unterschied dann eher klein, es fehlt nur das 
exzessive Paperschreiben und Rumposen...

Im subjektiven Vergleich meines Uni-Info-Studiums und dem 
FH-Info-Studium eines Kollegen (den es aus dem Uni-Vordiplom rausgehauen 
hat), würde ich sagen, dass es auf der Uni schon ziemlich entspannt war. 
Da hatte der an der FH schon von den Vorlesungen und Praktika her 
richtig viel zu tun, war aber evtl. auch besser so für seine Art zu 
lernen... Allerdings war das bei mir eben noch Diplom und nicht das 
ziemlich verschulte Bachelor/Master-Gedöns, wo die Studis nur noch den 
Credits hinterherhecheln.

Was man bei FH vs. Uni nicht ausser acht lassen sollte: Ein FH-Abschluss 
zählt für Durchschnittsabschlüsse einfach weniger, und zwar sowohl bei 
Bewerbung als auch bei der Bezahlung. Ich kenne einige, die sich 
hinterher ziemlich geärgert haben, dass sie "nur" FH gemacht haben, 
obwohl Uni auch möglich gewesen wäre. Sicher verkleinert sich der 
Unterschied nach einiger Zeit Berufstätigkeit, aber trotzdem...

Autor: Frank Zahn (Gast)
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Also ich habe E-Technik an FH und Uni studiert. An der FH 
(Automatisierungstechnik) hat es nur bis zum 3. Semester gereicht :-O
dann hab ich noch mal an der Uni Nachrichtentechnik belegt. Dort lief es 
dann auch :-)

Autor: NTler (Gast)
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> also nicht immer die e-technik überbewerten! sicherlich nicht einfach,
> aber auch keine unüberwindbare hürde

Natürlich nicht unüberwindbar, aber definitiv schwer. Man darf nicht nur 
von sich selbst ausgehen; ich bin auch stressfrei durchgekommen, aber es 
ist nun mal eine belegbare Tatsache dass viele andere scheitern.

Autor: Frank Zahn (Gast)
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So wenig ambitioniert wie ich war, da kann es nicht so schwer sein. 
Wirklich nicht.

Autor: Ulli (Gast)
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Also meine Meinung @Schulkind: Deine Vorkenntnisse klingen schonmal gar 
nicht schlecht - kommt heutzutage nicht mehr allzu oft vor, dass man 
sich als Elektrotechnik-Student auch vorher schonmal mit einem Lötkolben 
befasst hat und auch nicht, dass man schon von sich aus mal was 
programmiert hat (also nicht den Standard Delphi-Taschenrechner in der 
Schule).

Wichtig ist aber ein gutes Verständnis für Mathe/Technik schon, sonst 
kommt man im Studium nur unheimlich schwer bis gar nicht durch. Wundert 
mich, dass Du kein Physik oder Mathe als Leistungskurs belegst. Dann 
hättest Du vielleicht schon ein bisschen besser erkennen können, ob Dir 
das Thema liegt.

Habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass in einem 
Elektrotechnik-Studium mehr praktisch programmiert wird als bei den 
Informatik-Kollegen.

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