Das Atomkraftwerk für zuhause :)

OP #1185157
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Vor ein paar Wochen bin ich auf die sogenannten "Traser","Kit Marker", 
"GLTS (gaseous tritium light sources)" gestoßen.

http://cgi.ebay.de/Large-Kit-Marker-Tritium-traser-Light-Military_W0QQitemZ280320531809QQcmdZViewItemQQptZUK_Collectables_Militaria_LE?hash=item280320531809&_trksid=p3286.m63.l1177

Ich fand die Idee etwas radioaktives zuhause zu haben zugleich 
erschreckend und unwiderstehlich :)
Also wurde ein solches radioaktives, für 10-20 Jahre selbstleuchtendes 
Glasröhrchen, in Plexiglas verschweißt, gekauft :)
Bei Tageslicht ist das glühen kaum zu sehen, aber bei absoluter 
Dunkelheit
strahlt dieses winzige Glasröhrchen ein gespenstisches grünes Licht ab, 
das fast als Leselampe dienen könnte.

Tritium als Energiequelle könnte in der Zukunft auch Netzteile 
überflüssig machen. Die 20 Jahre haltende Notebook-Batterie existiert 
zumindest schon als Prototyp !

http://derstandard.at/?url=/?id=3057627

Fraglich ist nur, ob es genug Akzeptanz geben wird für "mobile 
Atomkraftwerke".
#1185168
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jetzt noch tausend von den Dingern in eine Bombe packen und man hat eine 
schmutzige Bombe ;)

Nein im Ernst: Ist die Radioaktivität die von der Substanz ausgeht 
gefährlich? Wenn ja fände ich die Verwendung schon bedenklich. Man 
schmeißt so ein Teil ja nach Verwendung in den Hausmüll oder sonst wo 
hin.
OP #1185189
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Ungefährlich ist Tritium sicher nicht,
Aber in den geringen Mengen die in solchen Lämpchen eingesetzt
werden müsste man das Glasröhrchen schon zerbeissen und sofort
einatmen um sich zu gefährden.
In einer Batterie wäre Tritium nach 24 Jahren komplett zerfallen
und damit "danach" umweltfreundlicher als herkömmliche Batterien.
Die Betastrahlung wird schon von der Haut komplett abgebremst.
Gast #1185245
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"Erwerb und Besitz ist legal."

Unvollständig, jeder darf ihn auch in geringen Mengen für den 
Eigenbedarf, so ähnlich wie Schnaps, selbst herstellen:

Man nehme: Lithium 6 und eine Standard-Neutronenquelle, siehe 
Schulphysik =>

Li6  + n ->  He4 + H3 ( radioaktiv, Betastrahler, Halbwertszeit
12,3 Jahre => wird zu He3 )

und schon hat man Tritium.

( Mit dem Helium versorgt man das fahrende Volk zum Auffüllen von 
Luftballons, eine lukrative Sponsoring-Option für die Wissenschaft ? ..)

Kann jeder zu Hause nachvollziehen, genauso einfach wie der Selbstbau 
einer kleinen Atombombe ( nach Loriot ).

Besitzer von Schwerwasser-moderierten Kernkraftwerken haben es da noch 
leichter, da entsteht H3 ohnehin als "Restmüll" ...
Gast #1185282
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Bei der Verwendung in Batterien gibt es sicher das Problem, dass sich 
der Verfallsprozess von Tritium nicht stoppen lässt. Also selbst wenn 
ich den Akku einlagere wird er nach 30 Jahren oder so entladen sein.

Die Batterie muss bestimmt auf die Leistung, welche man kontinuierlich 
aus einer solchen Batterie ziehen könnte, angepasst werden.

Bei Hochleistungsbatterien könnte die Selbstentladung ziemlich 
unangenehm sein.
Gast #1185287
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Ähm, entschuldigt mal, wenn ich eure Illusionen zerstöre, aber dürfte 
nicht das Hauptproblem an einer Tritiumbatterie die Umwandlung der 
Radioaktiven Energie in elektrische Energie sein? Und außerdem die 
äußerst geringe Leisungsabgabe?
Gast #1185388
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> In einer Batterie wäre Tritium nach 24 Jahren komplett zerfallen

damit hast du den stein der weisen der entsorgung gefunden. wie geht 
das?

bei mir hat das tritium nach 24a noch 25% der anfangsaktivität.

klar, das demokratie nicht funktioniert. wenn leute mit soviel ahnung 
wählen dürfen.
Gast #1185504
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Jo, eine Umwandlung von Radioaktivität in Strom ist schwer.
Ich kenne nur zwei Möglichkeiten, wobei nur eine davon praktisch genutzt 
wird:
1. die erzeugt Wärme wird über einen Thermogenerator (Seebeckeffekt) in 
Strom umgewandelt. Damit funktionieren die sog. Atombatterien von 
Raumsonden. Funktioniert mit allen Strahlern, wobei vorzugsweise Beta- 
und Alphastrahler benutzt werden.
2. Ein PN-Übergang mit dem "richtigen" Bandabstand wird mit einem 
Gammastrahler angeregt. Quasi eine Solarzelle die radioaktive Strahlung 
verwendet. Soll funktionieren hab aber nie gehört, dass das auch 
praktikabel ist.

Was die Gefährlichkeit von Deuterium und Trithium angeht, darüber wird 
viel gestritten, da beides in Form von schwerem und superschwerem Wasser 
bis zu 0.1%(!!!) allen Wassers ausmachen soll (halte ich für SEHR viel). 
Die Konzentration soll sogar seit Millionen von Jahren konstant sein, da 
beides in den oberen Schichten der Atmosphäre durch radioaktive 
Strahlung ständig neu gebildet wird.
Gast #1186205
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Deuterium ist stabil ( Anteil angeblich 1/7000 im Wasserstoff ), 
Tritium, Anteil noch geringer, ist radioaktiv [ Beta(-)strahler, 
Halbwertszeit 12,3 Jahre ].

( Nebenbei: Manche Stoffe sind auch schon in kleinen Stoffmengen 
vergleichsweise gefährlich, z.B. Schwermetalle wie Pb, Hg, U, Pu ), dazu 
müssen sie nicht notwendigerweise radioaktiv sein. )

"und ich muss sagen, mein Handgelenk is bis jetzt noch
nicht mutiert ;"

Und was ist mit Deinen 3 Daumen ???
Gast #1188198
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Schön das die üblichen Schreihälse beim Begriff "Tritium" gleich laut 
"Verstrahlung" schreien.

Keine Ahnung aber hauptsache irgendwas rumjodeln.

Komisch das diese Individuen keinen Ton von sich geben wenn es um 
einfach Flüssigkristsallanzeigen geht wie sie seit Jahrzehnten im Umlauf 
sind.
Gast #1188215
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Was soll denn der seltsame Drehknopf, der hier als Werbung erscheint?
Politische Äußerungen auf der Werbeleiste? ;)

Mit dem Schalter könnten wir dann auch gleich das Forum abschalten, ohne 
Strom geht's leider nicht mehr.

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