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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frequezmessung Optokoppler


Autor: Christian Meixler (carbony)
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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und suche hilfestellung von euch und hoffe
natürlich das ich euch mit meinem Wissen bereichern kann.

Hier eine kleine Schilderung meines Problems.

Ich bin gerade dabei ein Turbinenprüfstand für kleine Triebwerke zu 
bauen.
Mit dem Prüfstand sollen verschiedene Werte gemessen und protokolliert 
werden.

Schubleistung
Innendruck
Abgastemperatur
Drehzahl

Ich habe ein Messverstärker von der Firma HBM, daran ist ein 
Kraftaufnehmer, Drucksensor und NiCrNi Temperatursensor angeschlossen.

Die Triebwerke werden durch eine ECU gestartet, überwacht und gesteuert.

Die ECU gibt es mit 2 verschiedenen Sensorplatinen

Optische Drehzahlmessung
Magnetische Drehzahlmessung mit einem Hallsensor.

Nun benötige ich die gemessene Frequenz in meinem HBM Messgerät.
Das Meßsignal soll galvanisch getrennt werden.

Also habe ich einen Optokoppler drangehängt und das Signal entkoppelt.

Das problem ist folgendes:

Die optische Sensorplatine liefert mir eine Frequenz von max 2500Hz High 
Signal 4.8V und Low Signal 0.0V

Die magnetische Sensorplatine liefert die gleiche Frequenz aber High 
Signal 3.2V und Low Signal 2.6V

Der Messverstärker zählt aber nur, wenn das Low Signal kleiner wie 2.0V 
ist und das High Signal größer wie 2.5V ist.

Deshalb benötige ich eine Schaltung die nach dem Optokoppler mir ein 
saubers Rechteck Signal ausgibt mit dem Low Signal <1.0V und High Signal 
>4.0V ist.

Als Optokoppler habe ich den 4N28 verwendet mit folgender verschaltung.

Ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem helfen, da ich nicht so der
Elektronikfachmann bin.

Danke

Autor: gast (Gast)
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vielleicht R4 in die + Ltg. schalten?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>vielleicht R4 in die + Ltg. schalten?

Den Optokoppler würde ich auch anders beschalten:
Emitter direkt an GND und den Kollektor über R4 an VCC (+5V).
Das Signal dann auch am Kollektor abgreifen.
Dann ist das Signal vermutlich inverttiert, aber wenn es nur um die 
Frequenz geht, ist das egal.

Autor: Ulrich (Gast)
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Das Vertauschen von Optokopper und Widerstand wird nichts wesenliches 
ändern, hauptsächlich das invertieren.  Für das 0/4.8 V Signal vom 
optischen Detektor könnte das so gehen, wobei die 100 Ohm Vorwiderstand 
am optokoppler eher zuklein sind.

Für das 2.6/3.2 V Signal wird das aber nicht viel bringen, denn die LED 
im Optokoppler braucht nur etwa 1.2 V. Man wird da kaum im eine 
Pegelanpassung vor dem Optokopper rumkommen. Wenn keine Versorgung auf 
der Seite vorhanden ist, könnte man es mit extra Dioden in Reihe und 
ggf. einem Poti probieren.
Dann solle man aber auch einen empfindlicheren Optokopper wie 6N137 
nehmen.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Christian Meixler wrote:

> Hier eine kleine Schilderung meines Problems.

Vorsicht Offtopic!

Ich habe Probleme mit dem angehängten Schaltplan. Keine elektrischen, 
denn dazu bin ich nicht gekommen. Sondern Probleme darin was zu 
identifizieren. Der hellgraue Schrift und Linien in Verbindung mit dem 
hellgelben Hintergrund sind für mich sehr schwer lesbar.

Es gibt Programme, auch kostenlose, mit denen man besser lesbare 
Schaltpläne erstellen kann (u.a. KiCAD oder die Lightversionen von 
Eagle, Target etc.).

Autor: Christian Meixler (carbony)
Datum:
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@all

ich habe es mal geändert, soll es so wie im Schaltplan aussehen.

Danke

carbony

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Als Optokoppler habe ich den 4N28 verwendet mit folgender verschaltung.

Ich bin der Meinung, dass der 4N28 viel zu langsam ist.

Autor: Christian Meixler (carbony)
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@lippy

was denkst du welcher optokoppler wäre der richtige.

danke

chris

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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6N136 ist ziemlich schnell.

Gibt aber noch jede Menge andere...

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