Die Antwort auf die Frage hängt davon ab, was Du mit "anmelden" meinst.
TCP is ja eine sog. "verbindungsorientiertes" Protokoll.
Allerdings geht die Initivative vom Client aus. Ob nun der Sensor als
Client oder als Server agiert ist eigentlich ziemlich egal.
Straight-Forward wäre das der Sensor auch als Server dient, denn er
"serviert" ja Messwerte. Das ist aber eine Frage der Betrachtungsweise.
Er könnte auch beim Server "Senken" für Messwerte Anfragen. Ich sage
dies bloss um eine mögliche Denkweise zu nennen. Sie wäre eher unüblich
und nicht wirklich konsistent mit der sonstigen Denkweise.
Wenn jedenfalls der Sensor als Client arbeitet dann würe er sich mit TCP
allerdings beim Server "anmelden", d.h. eine Verbindung aufbauen.
Möglicherweise ist Dir allerdings nicht bewusst, das im engeren Sinne
die Server-Eigenschaft nicht eine Frage des Rechners sondern der darauf
laufenden Prozesse ist. So kein eine Hardware in Bezug auf einen
gewissen Dienst als Server, in Bezug auf einen anderen als Client
dienen.
Beispiel wäre ein Rechner, der sowohl als Arbeitsstation dient, also
beispielsweise als Email-Client und andererseits als DHCP-Server für
andere Rechner im lokalen Netz, oder Proxy etcpp.
Für Fälle wo die hundertprozentige Übermittlung nicht zwingend
vorgeschrieben, dh.h. Datenverluste akzeptabel sind, würd UDP gehen.
Diese Kommunikation ist "Verbindungslos". D.h. es findet keine
"Anmeldung" statt. Der eine schickt was: "Jib mal n Wert!" und der
andere antwortet "hier hasse" oder labbert was sinnloses vor sich hin
"Beim nächsten Zeitzeichen ist es zu spät" oder sagt auch garnichts.