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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Konstantstrom von 500mA mit µC schalten


Autor: KernoKopp (Gast)
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Hallo Spezialisten,

ich möchte einen konstanten Strom von ca. 500mA schalten.
Die Eingangsspannung schwankt zwischen 11V und 14,5V.

Ich habe eine Schaltung angefertigt, welche dies in etwa erledigt.
Ich habe es so hinbekommen, dass der Strom, bei gegebener 
Bauteilekonfiguration, um max 1,5mA schwankt.

Kann ich noch was optimieren?
z.B verbrät der TIP29 ca. 4,5W (bei 14,5V Eingangsspannung)

Würde es Vorteile bringen einen MOS-FET (z.B IRF820) zu nehmen?

Ich diese Schaltung so, technisch überhaupt ok?

Danke für Eure Hinweise.

Kerno

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Würde es Vorteile bringen einen MOS-FET (z.B IRF820) zu nehmen?

Nicht, wenn du das verhindern willst:
>ca. 4,5W (bei 14,5V Eingangsspannung)

Dann brauchst du eine getaktete Stromquelle. Das rate ich dir. Diesen 
kannst du gleichzeitig per enable zu/abschalten.

Autor: Jens G. (jensig)
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Ob Mosfet oder Biolar, das ist doch bei diesem Schaltungsprinzip egal. 
Denn es wird immer Pv=U*I verbraten - da unterscheiden sich beide Typen 
vom Prinzip her nicht.

Autor: Urs (Gast)
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> Kann ich noch was optimieren?
> z.B verbrät der TIP29 ca. 4,5W (bei 14,5V Eingangsspannung)
Das ist bei so einer Lineraschaltung leider unumgänglich.

> Würde es Vorteile bringen einen MOS-FET (z.B IRF820) zu nehmen?
Nein, so nicht.

Wenn nicht "Konstantstrom" sondern nur "konstanter mittlerer Strom" 
gefragt ist (Batterieladung z.B.), dann kann man die Spannung zerhacken 
(PWM), die Pulsweite wird dann entsprechend angepasst, so dass der 
mittlere Strom
(z.B. über Shunt und Tiefpass ermittelt) dem Soll entspricht. Die 
Verluste sind dann minimal.

Oder: Schaltnetzteil mit einstellbarer Ausgangsspannung, d.h. Step-Down 
wandler, nur dass der Feedback nicht vom Ausgang erfolgt, sondern die 
Spannung über einen Shunt herangezogen wird, so dass der Schaltregler 
sich bemüht den Strom und nicht die Spannung konstant zu halten.

Autor: KernoKopp (Gast)
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Hi,

Danke für die Hinweise und Anregungen. :)

@ Jens G.: meinst du mit anderem Schaltungsprinzip auch die - getaktete 
Variante?


@ all: mir kommt es auch noch auf die günstigste Variante an.
Schaltnetzteile/regler sind ja noch etwas preisintensiver, als die 
Transistorvariante. Oder?
Evtl. hebt sich das ja wieder auf, durch die Benutzung von Kühlkörper, 
bei der Transistorvariante.

Die getaktete Variante ist natürlich sehr effektiv.
Da ja ein µC schon in Verwendung ist, könnte man ihn doch alles 
erledigen lassen.
Die Eingangsspannung 11V-14.5 V auf den AD.Wandler des µC anpassen und 
per SW die Pulsweite modulieren.
Da bekomme ich den - konstanten mittleren Strom (@Urs)
Danke Urs - wo in der Schaltung müßte da dann Shunt und Tiefpass 
eingebaut werden.

Danke

Autor: Jens G. (jensig)
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ja - grundsätzlich liegt der Unterschied darin, ob etwas linear geregelt 
wird (wie in Deinem Beispiel), oder eben getaktet.

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