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Forum: Offtopic 14 kV messen?


Autor: Bernd Funk (Gast)
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Für meine kleine Schlosserei habe ich eine gebrauchte Schweißrauch-
absaugung gekauft. Den Motor des Radialgebläses überholt , neue
Lager und neuen Betriebskondensator eingebaut. ( Es ist erstaunlich, wie
neue Kugelager den Geräuschpegel senken )
Bevor ich das Gerät in 5 m Höhe montiere, würde ich gern den Trafo des 
elektrostatischen Filters auf Funktion testen.
Leider ist die eigentliche Filtereinheit noch in einem anderen Gerät
verbaut und erst in einigen Wochen verfügbar.
Die Ausgangsspannung des im Gerät eingebauten Trafos beträgt 14 kV.
( Soweit geht mein Messgerät nicht )
Gibt es eine Möglichkeit mit Hausmitteln die Funktion zu prüfen?
Und jetzt bitte nicht den Tipp mal den Finger dran zu halten !

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Spannungsteiler aus ausreichend spannungsfesten Widerständen...

Autor: Ich (Gast)
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Mit einem Phasenprüfer annähern (ohne zu berühren) sollte eventuell als 
Funktionskontrolle funktionieren.

Autor: Bernd Funk (Gast)
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Danke. Das werde ich mal probieren.

Autor: Dr. G. Reed (Gast)
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Das mit dem Phasenprüfer würd ich nicht machen....

Autor: Bernd Funk (Gast)
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Jetzt wirds spannend!

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Dr. G. Reed wrote:
> Das mit dem Phasenprüfer würd ich nicht machen....
Ich auch nicht!

Autor: Thilo M. (Gast)
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Was gibt dein Messmittelpark denn her?
Mit einem entsprechenden Tastkof fürs Oszi könnte das gehen. Oder 
irgendwo ein Messgerät leihen.

Autor: Bernd Funk (Gast)
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Ich habe nur mein normales Vielfachmessgerät, aber in meiner 
Nachbarschaft
gibt es eine große Firma für Schaltanlagenbau, die könnten was passendes 
haben

Autor: Thilo M. (Gast)
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Fragen kost' nix! ;)

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Auf die Schnelle ein Elektroskop 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroskop) selberbauen?

Streifen Alufolie ausschneiden, falten, Draht dran. Zwei Schritte 
Abstand, Einschalten.
Wenns funktioniert klappt die Folie auseinander.

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Wenn auf 2cm ein Lichtbogen entsteht, passt alles. Ich weiss jetzt 
nicht, wo da ein Problem ist? Bruzelt halt schön :-)

Autor: Fuzzy (Gast)
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Kurzschluss killt aber u.U. die Dioden des elektrostatischen Filters, 
HV-Dioden verrecken bei Kurzschluss erstaulich schnell.

Autor: Geniesser (Gast)
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Bernd Funk (Gast) wrote:

> Gibt es eine Möglichkeit mit Hausmitteln die Funktion zu prüfen?

Wenn es relativ genau und SICHER sein soll, dann geht das damit

Conrad 120103

Bestellen, kurz messen und an das 2-wöchige Rückgaberecht denken wäre 
eine Möglichkeit.

Oder mit ein paar geeigneten Widerständen (hochspannungsfest) so ein 
Ding selber basteln (wenn man es sich zutraut; Problem außerdem: 
Zeitaufwand und Sicherheit!)

Autor: Ich (Gast)
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Mit dem Phasenprüfer funktioniert beim Zeilentrafo, Zündspule, und die 
haben wesentlich höhere Spannungen. Wie gesagt in die Nähe halten. Die 
induzierte Spannung reicht für eine Anzeige.

Der Vorschlag von Ernst Bachmann (ernst) ist die einfachste und 
sicherste Möglichkeit zu testen, ob Hochspannung anliegt.

Autor: Geniesser (Gast)
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Ich (Gast) wrote:

> Mit dem Phasenprüfer funktioniert beim Zeilentrafo ..

Solche 'Tipps' diskutiert man höchstens mit Leuten auf gleicher 
Augenhöhe (gewissermaßen von Bastler/Amateur Insider zu Insider). 
Anderen würde ich solche vermeintlichen 'Tipps' nie geben. Das wäre 
genauso, als ob man jemanden den Rat erteilen würde, mit einem 
unisolierten Schraubendreher an der gerade im Betrieb befindlichen 
Hausverteilung herumzudoktern.

Finger weg!

Autor: Ich (Gast)
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Da gebe ich Dir Recht.

Wobei dann der Hinweis mit geeigneten hochspannungsfesten Widerständen 
was zusammenzubauen durch die direkte Verbindung zur Hochspannung 
gefährlicher sein dürfte.

Autor: Geniesser (Gast)
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@Ich

Da hast du natürlich recht (guter Hinweis ;)). Es ist auch gar nicht so 
einfach solche Widerstände zu bekommen, die sind rel. groß bzw. lang 
(lange Isolationsstrecken; außen Keramik) und haben insgesamt 1000 Meg 
Ohm (also keine Viertelwattteile aneinandergelötet).

Autor: Thilo M. (Gast)
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Geniesser wrote:
> Ich (Gast) wrote:
>
>> Mit dem Phasenprüfer funktioniert beim Zeilentrafo ..
>
> Solche 'Tipps' diskutiert man höchstens mit Leuten auf gleicher
> Augenhöhe (gewissermaßen von Bastler/Amateur Insider zu Insider).
> Anderen würde ich solche vermeintlichen 'Tipps' nie geben. Das wäre
> genauso, als ob man jemanden den Rat erteilen würde, mit einem
> unisolierten Schraubendreher an der gerade im Betrieb befindlichen
> Hausverteilung herumzudoktern.
>
> Finger weg!

So ist es!
Ich bin an einem selbstgebauten Elektrozaun (4kV DC) auf die 
Kontaktniete hinten am Phasenprüfer gekommen. Danach war ich wach! :)

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Ich wrote:
> Mit dem Phasenprüfer funktioniert beim Zeilentrafo, Zündspule, und die
> haben wesentlich höhere Spannungen. Wie gesagt in die Nähe halten. Die
> induzierte Spannung reicht für eine Anzeige.

Man kann auch mit einer Zange Leistungsschutzschalter wechseln oder 
besser: Gleich einen dicken Draht nehmen, dann fliegt diese Sicherung 
nicht mehr...


Der Tip ist mies, weil du, wenn du abrutscht oder zu nah dran kommst, 
die Spannung abkriegen wirst. 14 KV werden wahrscheinlich 
durchschlagen...

Autor: Trafowickler (Gast)
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Mach's doch einfach kompliziert:
Nimm' ein Widerstansmessgerät:

Trafo's transformieren Widerstände quadratisch mit der Wicklungsahl, 
dann sollten sich die Wicklungenswiderstände so ähnlich verhalten, sonst 
wären sie etwas blöd konstruiert ...

Wenn's weiterhin keine Kurz-, Gehäuse- und sonstigen "Fehl-"schlüsse 
gibt, dann wäre schon mal ein kleiner positiver Anhaltspunkt für die 
richtige Funktion gegeben.

Autor: *.* (Gast)
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Die Hochspannungstrafos aus Fernsehern oder Monitoren haben hochohmige 
und spannungsfeste Widerstände eingebaut (Spannungsteiler für 
verschiedene Gitter der Bildröhre). Kleine Anregung zum Basteln...

Autor: Paul (Gast)
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Neuer, nicht ernst gemeinter Tip: Zunge dranhalten. Klappt genausogut 
und sicher wie mit dem Phasenprüfer.

Autor: *.* (Gast)
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Wenn man schon unbedingt was dranhalten will dann ist wohl eine U-förmig 
gebogene Leuchtstofflampe am sichersten.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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*.* wrote:
> Die Hochspannungstrafos aus Fernsehern oder Monitoren haben hochohmige
> und spannungsfeste Widerstände eingebaut (Spannungsteiler für
> verschiedene Gitter der Bildröhre).
Genau die meinte ich oben auch. Gibt's mit etwas Glück beim lokalen 
Fernsehtechniker zum Kilopreis (sofern der sich noch nicht komplett auf 
TFTs verlagert hat).

Bei Spannungsteilern für Hochspannung sollte man aber auch generell 
drauf achten, dass der Teiler möglichst aus identischen Widerständen 
aufgebaut ist, damit Verlustleistung und damit Wärmeentwicklung sich 
gleichmäßig verteilen und somit keine Temperaturdrift des 
Teilerverhältnisses auftritt.

Und zum Thema "galvanische Trennung": Solange man die Schaltung komplett 
aufbaut, das Multimeter anschließt aus der Hand legt, bevor man die 
Spannungsquelle einschaltet, ist die Gefahr, dass etwas passiert 
ungleich kleiner als bei dem Vorschlag mit dem Prüfstift. Hier wird kein 
Messmittel aktiv an die Schaltung herangeführt.

@Trafowickler:
Tolle Idee, Trafo mit Gleichspannung...

Autor: Ich (Gast)
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@  Thilo M. (power)  Karl-heinz Strunk (cletus)

Es redet keiner davon den Phasenprüfer an die 14 kV zu halten.
Die Hochspannung wird sicherlich über ein Kabel mit hochspannungsfestem 
Isolatormateriel mit dem Zielort verbunden werden. Es reicht also den 
Phasenprüfer dem isolierten Kabel zu nähern.

Aber aus den oben angeführten Gründen (und einigen Bemerkungen) muß man 
wirklich schlußfolgern, daß man solche Tips vermeiden sollte.

Autor: Trafowickler (Gast)
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"Die Hochspannungstrafos aus Fernsehern oder Monitoren haben hochohmige
und spannungsfeste Widerstände eingebaut "

Dann müssten doch wenigstens DIE irgendwo zu messen sein ?

Paar Megaohm, oder so ?

NATÜRLICH IM SPANNUNGSLOSEN ZUSTAND !!!

Autor: Bernd Funk (Gast)
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Ich habe den Schaltanlagenbauer in meiner Nachbarschaft gefragt, aber 
die können auch nur bis zum Mittelspannungsbereich messen.
Wir haben das Gerät mittlerweilen montiert, aber mitten in der
Werkstatt, so daß man auch die Rückseite problemlos erreichen kann.
( da befindet sich unter einer Blechabdeckung der Hochspannungserzeuger 
)
Blöd wenn das Teil an der Wand montiert wird !
Wenn ich den Filtereinsatz habe, werde ich schon merken ob das
funktioniert, wenn nicht, dann  muss doch noch eine
wenig lebensgefährliche Methode der Überprüfung da sein.
Also: Wie kann mann elektrostatische Filter messen ?

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Also: Wie kann mann elektrostatische Filter messen ?

Vermutlich durch einen Funktionstest: etwas 'Referenzschmutz' einblasen 
und gucken ob er ausgefiltert wird.

Autor: *.* (Gast)
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> Dann müssten doch wenigstens DIE irgendwo zu messen sein ?

> Paar Megaohm, oder so ?

Mehr Megaohm als die nicht so teueren Multimeter messen können.

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