RMS Demodulation

Gast #1189687
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Hallo,

ich habe hier ein gemessenes Stromsignal, das ich analysieren möchte. 
Ich habe dazu gelesen, dass man RMS Demodulation dafür nehmen kann, 
jedoch kann ich mit der Kombination der Begriffe nicht viel anfangen. 
Auch bei Google findet sich keine Erklärung dafür.

Beides für sich ist klar, nur erhält man mit der Begriffskombination ein 
demoduliertes Spektrum (nicht wie bei RMS nur einen Wert), anhand dessen 
man verschiedene Frequenzen analysieren kann. Kennt sich hier jemand 
damit aus? Weiß jemand, wie man die RMS Demodulation durchführt oder wo 
ich weiter suchen könnte?

Danke im Voraus
Christian
Gast #1190421
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In meinem Fall geht es darum, den momentbildenden Strom eines 
Elektromotors zu untersuchen. Dieser verändert sich, wenn die Last eine 
Unwucht aufweist. Da diese Veränderung periodisch ist, bildet sich 
daraus eine zusätzliche Frequenz ab, die man erkennen möchte.

Das Signal wurde duch einen AD-Wandler aufgenommen und der erste Ansatz 
wäre die Durchführung einer FFT. Nach meiner Literaturrecherche sieht 
man die Frequenzveränderungen im Stromsignal aber besser, wenn man eine 
so genannte RMS Demodulation vornimmt. Anschließend erhält man ein 
Spektrum, in dem man ähnlich wie bei der FFT einzelne charakteristische 
Frequenzen auswerten kann. Das geht natürlich nicht mit der Bildung 
eines einzelnen RMS-Wertes aus dem Signal. Allgemein könnte ich auch 
eine andere Demodulation versuchen, allerdings wäre es schon interessant 
zu wissen, wo RMS da eingebunden wird.

Leider geht alle Dokumentation zu dem Thema Stromsignalanalyse davon 
aus, dass man weiß, was RMS Demodulation ist. Eine Zusammenfassung zu 
dem Thema findest du hier:
http://www.us.areva-np.com/ultracheck/pdf/IIPESeminar.pdf

Gruß,
Christian
#1190957
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Es gibt in der Akustik oder Schwingungsanalyse auch noch das Cepstrum, 
das ist eine FFT Hin- und Rücktransformation, und dazwischen eine 
Logarithmierung, wenn ich das recht verstanden habe. Statt mit 
"Frequenz" ist die Achse da mit "Quefrenz" beschriftet, auch "Cepstrum" 
ist aus "Spektrum" durch Wegstabenverbuchselung entstanden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cepstrum

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