Allgemeine Frage zur Nachrichtenübermittlung

#1192452
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Ganz einfach. Weil Rechtecksignale ein bedeutend breiteres Spektrum 
einnehmen als ein Sinussignal. Nimm z.B. eine periodische 1-0-Folge der 
"Bitbreite" T:
Das Fourierspektrum ergibt sich zu
wobei
ist und die Delta-Funktion ein Impuls ist.
Im Gegensatz zu der einen Spektrallinie des Sinus bekommen wir jetzt 
viele Spektrallinien bei Vielfachen der Frequenz 1/T.
Wenn wir das Signal unverfälscht transportieren wollen dann müssen all 
diese Spektrallinien unverfälscht durch das Kabel kommen.
Das Kabel muß dafür eine (theoretisch unendlich) hohe Bandbreite 
aufweisen.

Zudem kann man Sinusschwingungen nutzen, um das Signal auf verschiedenen 
Frequenzbereichen innerhalb der Bandbreite des Kabels zu senden. So kann 
man per Frequenzmultiplex mehrere Signale gleichzeitig über das Kabel 
laufen lassen.
#1194911
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Um die Information "über die Luft" zu leiten mußt Du sie einer 
hochfrequenten Schwingung "aufdrücken". Dieser Vorgang nennt sich 
Modulation.

In Bezug auf das MODEM muß man wissen das ein Modem ja das bestehende 
analoge Telefonnetz nutzt. Dieser Kanal ist wie folgt gekennzeichnet:
 * Bandbreite 3.4 kHz
 * Keine Gleichanteilsübermittlung da Übertrager genutzt werden.
Somit muß das Binärsignal so codiert werden daß es die Fähigkeiten 
dieses Kanals nicht übersteigt.
Normale Rechteckcodes (NRZ) sind nicht gleichanteilsfrei, 
manchestercodierte Pulsfolgen sind zu breitbandig um vernünftig 
übertragen zu werden.

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