mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Negative Spannung mit Widerständen


Autor: Maxim (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich benötige für einen DAC eine negative Spannung von -5V. Mir stehen 
aber nur +12V zur Verfügung. Hab mir gedacht, man könnte das Problem wie 
im angehängten Schaltplan lösen. Die Masse wäre dann zwischen R3 und R4 
(die Widerstände simulieren die Verbraucher). Der Opamp würde die Masse 
bei +6V halten. Das geht aber nur gut, solange R4 kleiner oder gleich R3 
ist. Im Allgemeinen ist das bei mir der Fall, da R4 nichts anderes als 
ein paar uCs, ein LCD und ein Opamp repräsentiert und R3 lediglich den 
(Teil-)Stromverbrauch des DAC. Die Werte für R4 und R3 im Schaltplan 
sind also übertrieben ...

Ist das eine vernünftige Lösung? Oder geht es besser?

Autor: Olli R. (omr) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Maxim wrote:

> ein paar uCs, ein LCD und ein Opamp repräsentiert und R3 lediglich den
> (Teil-)Stromverbrauch des DAC. Die Werte für R4 und R3 im Schaltplan
> sind also übertrieben ...

> Ist das eine vernünftige Lösung? Oder geht es besser?

Das ist Bloedsinn. R3, R4 sind mit je 10 Ohm gepflegte Kurzschluesse.

Olli

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Ist das eine vernünftige Lösung? Oder geht es besser?

Wie wäre es mit einer Ladungspumpe? Die nimmt man, wenn nur kleine 
Lastströme benötigt werden. zB für OPVs.

=> ICL7662

Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Olli R.: Hast mich nicht ganz richtig verstanden. Die Widerstände im 
Schaltplan ersetzen einige Bauteile, die insgesamt einen viel höheren 
Widerstand haben werden (ein paar ICs und ein LCD eben). R3 und R4 habe 
ich nur zu Testzwecken eingefügt.

@ Matthias Lipinsky: Naja, wegen einem IC möchte ich keine Bestellung 
aufgeben. Würde es schon gerne mit den Bauteilen lösen, die ich zuhause 
habe.

Könnte man mit je einem zusätzlichen Opamp und FET die Schaltung so 
erweitern, dass die Spannung immer bei 6V bleibt, selbst wenn der durch 
R3 simulierte Verbraucher mehr Strom zieht als R4?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>@ Matthias Lipinsky: Naja, wegen einem IC möchte ich keine Bestellung
>aufgeben. Würde es schon gerne mit den Bauteilen lösen, die ich zuhause
>habe.

Was ist denn das für eine sinnlose Einstellung?

"Ich habe hier einen Widerstand Baujahr 1950 und eine Lüsterklemme aus 
demselben Jahr rumliegen, und würde gern damit einen Frequenzteiler 
bauen..
Kann mir jemand helfen?"

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anmerkung zur Schaltung: Invertierender/nichtinvertierender Eingang des 
OpAmps wurde vertauscht.

Autor: yalu (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das geht aber nur gut, solange R4 kleiner oder gleich R3 ist.

Die allgemeinere Lösung wäre, den MOSFET durch eine Gegentaktstufe aus
zwei Transistoren zu ersetzen, so dass der damit gebildete virtuelle
Massepunkt sowohl Senke als auch Quelle sein kann. Am einfachsten geht
das mit mit einem NPN- und einem PNP-Transistor, beide als Emitterfolger
an den OPV geschaltet.

> Anmerkung zur Schaltung: Invertierender/nichtinvertierender Eingang des
> OpAmps wurde vertauscht.

Doch, in diesem Fall stimmt's, da der MOSFET in Source-Schaltung den
Spannungspegel invertiert.

Autor: Maik Fox (sabuty) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
yalu wrote:
>> Anmerkung zur Schaltung: Invertierender/nichtinvertierender Eingang des
>> OpAmps wurde vertauscht.
>
> Doch, in diesem Fall stimmt's, da der MOSFET in Source-Schaltung den
> Spannungspegel invertiert.

Mh, stimmt, ich nehm' alles zurück.

Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die einfachste Lösung wäre dann wohl den DAC durch ein R2R-Netzwerk zu 
ersetzen. Dann brauche ich keine negativen Spannungen mehr.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vieleicht hast du ja einen MAX232 oder NE555 rumliegen. Damit lassen 
sich ebenfalls negative Spannungen erzeugen.

Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe noch ein paar MAX232, aber eigentlich brauche ich die nicht, 
wenn ich sowieso einen uC auf der Platine habe, oder? Du willst auf eine 
Schaltung, ähnlich einem Spannungsverdoppler hinaus, oder? Wie genau 
sieht die aus oder wie nennt man die?

Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aha, Ladungspumpe, ok ...

Autor: Maxim (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nur mal aus reiner Interesse, welchen Nachteil hätte ein R2R-Netzwerk 
gegenüber einem DAC bei 8-Bit?

Autor: Tom (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.