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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Betriebsrat gründen


Autor: Reinhard S. (rezz)
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Bei mir in der Firma ist geplant ein Betriebsrat zu gründen.

Da ich mit Betriebsräten & Gewerkschaften so eher schlechte Erfahrungen 
gemacht hab (evtl. auch die falschen Zeitungen gelesen) wollte ich mal 
fragen wie ihr zu dem Thema steht.

Für mich ist es erstmal eine Stufe mehr Bürokratie.

Autor: Roland (Gast)
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Ein Betriebsrat ist nichts schlechtes, er vertritt deine Interessen 
deinem Arbeitgeber gegenüber. Wir haben auch einen Betriebsrat und das 
ist sehr gut so, bei einem guten Betriebsrat wird der Arbeitgeber in die 
Schranken gewiesen und kann seine Angestellten nicht so ausnutzen wie er 
es sonst gerne wollte.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Bisher hatte ich keinen Grund meinen AG in die Schranken weisen zu 
wollen und ausgenutzt fühlt sich hier auch keiner.

Nur der übliche Ärger über unnütze & sinnlose Bürokratie :)

Autor: Hubertus (Gast)
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> bei einem guten Betriebsrat wird der Arbeitgeber in die
> Schranken gewiesen und kann seine Angestellten nicht so ausnutzen wie er
> es sonst gerne wollte.

Das ist aber eine sehr klassenkämpferische Meinung, die vom 
Betriebsverfassungsgesetz nicht unterstützt wird.

Wenn Mitarbeiter einen BR gründen wollen, dann liegt die Ursache meist 
im Versagen der Geschäftsleitung.

Es gibt genügend Beispiele in denen die GL, auch ohne BR, 
'Vertrauensvoll' mit der Belegschaft zusammen arbeitet.

In meiner Firma dulde ich auch keinen BR, bzw. die Mitarbeiter reden 
alle direkt mit mir.

Autor: Dönerliebhaber (Gast)
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@Hubertus

Ist in deiner Dönerbude wahrscheinlich auch nicht notwendig ... lol

Autor: Gast (Gast)
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Es ist aber einfacher, mit einem Problem zum Betriebsrat zu gehen als 
zum Vorgesetzten wegen der Anonymität (natürlich auch eine Frage, was 
das Problem ist). Ich hab mit dem BR bis jetzt keine schlechten 
Erfahrungen gemacht, man muss ihn ja nicht nutzen. Und wenn man einen BR 
hat muss man ja nicht alles mitmachen was der sich ausdenkt, sondern 
kann auch ihm ein Kontra geben als Arbeitnehmer, man ist dann ja nicht 
automatisch willenlos oder übergangen. Als Vorteil ist auf jeden Fall, 
dass man sich, wenn mal etwas sein sollte, nicht erst durch tausende von 
Paragraphen wühlen muss, sondern zu Leuten geht, die davon halt bisschen 
mehr Ahnung haben. Und es gibt jemanden der prüft, ob das, was der AG 
macht in Ordnung ist. Und prinzipiell würde ich auch BR und Gewerkschaft 
in einen Topf schmeißen.

Autor: Gast (Gast)
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@ Hubertus (Gast)

> In meiner Firma dulde ich auch keinen BR, bzw. die Mitarbeiter reden
> alle direkt mit mir.

Bloss gut, dass die Gründung eines Betriebsrates nicht vom Wohlwollen 
des Chefs abhängt. Ich kenne einige Firmen (teils recht bekannte Namen), 
wo der AG den Mitarbeitern massive Steine in den Weg gelegt hat, die 
Mitarbeiter es jedoch geschafft haben.

PS: Solange es mit der Firma bergauf geht, interessiert der BR 
niemanden, aber wehe wenn es mal schlecht läuft, dann ist das Gejammer 
groß. Da ist nämlich keiner da, der die Mitarbeiter berät und ggf. einen 
Sozialplan aushandelt...

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Gast wrote:

> Bloss gut, dass die Gründung eines Betriebsrates nicht vom Wohlwollen
> des Chefs abhängt. Ich kenne einige Firmen (teils recht bekannte Namen),
> wo der AG den Mitarbeitern massive Steine in den Weg gelegt hat, die
> Mitarbeiter es jedoch geschafft haben.

Lidl? ;)

> PS: Solange es mit der Firma bergauf geht, interessiert der BR
> niemanden, aber wehe wenn es mal schlecht läuft, dann ist das Gejammer
> groß.

Eben deshalb hat eine Betriebsratsgründung bei mir auch einen eher 
schlechten Ruf.

> Da ist nämlich keiner da, der die Mitarbeiter berät und ggf. einen
> Sozialplan aushandelt...

Das mit dem Beraten seh ich auch eher zweitrangig, Sozialplan schon 
eher.


Bei uns war bisher kein BR notwenig, alles ging direkt zum Chef oder zur 
Zentrale (das "Flurgemauschel" bringt man auch mit BR nicht weg).

Und nein, wir sind nicht im Nahrungs- oder Gastronomiebereich tätig.

Autor: IGBT (Gast)
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In großen Betrieben ist der BR unverzichtbar. Der "Chef" ist ja 
Lichtjahre von den meisten Mitarbeitern entfernt. Als klein-Fuzzi kann 
ich ja kaum zum Herrn P.L. (Mr. Lehmschicht) direkt hingehen. Und wenn 
die PA zicken macht, muss ich halt zum BR...

Autor: suffix (Gast)
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> In meiner Firma dulde ich auch keinen BR, bzw. die Mitarbeiter reden
> alle direkt mit mir.

zum glück entscheidet ein arroganter schnösel wie du, der worte wie 
"dulde" benutzt, nicht ob ein BR gegründet wird oder nicht.

ausser deine "unternehmung" ist wirklich eine dönerbude und erfüllt 
wegen eines mangels an ausreichend menschenmaterial, die formalen 
voraussetzungen für einen BR nicht.

dein post zeigt nur eins: deine "sklaven" mögen schon zu dir kommen, nur 
werden sie mit einem von deiner sorte niemals über alles reden.

das hält einer wie du nur aus, in dem er sich einredet, es wäre anders.
tu dir und deinen mitarbeitern einen gefallen: geh zurück zu dem 
sandkasten aus dem du gekrochen bist.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo und guten Morgen,

kennt ihr Wolfgang Grupp? Der duldet bei sich auch keinen Betriebsrat, 
ist ein echter deutscher Vorzeigeunternehmer und komischwerweise 
arbeiten erstens ganze Familien in seinem Unternehmen und zweitens sind 
die alle auch noch recht zufrieden.
Gut, auch ein leitender Angestellter muss, wenn es Herrn Grupp beliebt, 
auch mal den Hof kehren aber das ist nichts unbedingt schlechtes.

Also hört mal auf, auf Hubertus rumzuhacken. Selbst wenn er nur ne 
Dönerbude hätte, was keiner weiß, kann ich seine Auffassung 
nachvollziehen.
Wie wollen wir "Aufschwung" schaffen, wenn alle Arbeitnehmer um 16 Uhr 
nach hause gehen weil sie dann schon 8h geschafft haben und das 
Wochenende dank Betriebsrat eh tabu ist?
Jammern wenns schlecht geht kann jeder aber in die Hände spucken und 
anpacken das will keiner der Herren, die einen Betriebsrat gut finden. 
Die schieben diesen vor um ihr bequemes Leben zu rechtfertigen "Der 
Betriebsrat fordert das, ich würde ja aber der pösepöse Betriebsrat!".

Grüsse
Michael

Autor: suffix (Gast)
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> Also hört mal auf, auf Hubertus rumzuhacken. Selbst wenn er nur ne
> Dönerbude hätte, was keiner weiß, kann ich seine Auffassung
> nachvollziehen.
> Wie wollen wir "Aufschwung" schaffen, wenn alle Arbeitnehmer um 16 Uhr
> nach hause gehen weil sie dann schon 8h geschafft haben und das
> Wochenende dank Betriebsrat eh tabu ist?

es gibt ganz einfache regeln im leben und im menschsein.
jeder arbeit, um einen gegenwert zu erhalten.
wenn wir nun anstatt 8, sagen wir 16std, am tag arbeiten, dann bekommen 
wir zwar einen gegenwert, aber die menschen fragen sich: soll das ein 
leben sein?

bei deiner argumentation sehe ich nur eins: wehe man steht auf der 
falschen seite, sprich der arbeitnehmerseite.

wenn der unternehmer tun und lassen kann was er will (arbeitszeiten 
beliebig bestimmen, urlaub auf gut glück), dann macht er das weil er 
"mehr" will.
mehr heisst hier geld, macht, ansehen...und das ist zutiefst menschlich.
trotzdem gilt es diesem trieb entgegenzusteuern, denn ansonsten gibts 
den aufschwung nur für wenige (wie man ja z.zt. sehen kann).

wenn mein leben nur noch aus arbeit besteht, dann habe ich keine 
motivation mehr und es erfolgt dienst nach vorschrift oder suizid.

brave new world?

Autor: Reinhard S. (rezz)
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suffix wrote:

>
> es gibt ganz einfache regeln im leben und im menschsein.
> jeder arbeit, um einen gegenwert zu erhalten.
> wenn wir nun anstatt 8, sagen wir 16std, am tag arbeiten, dann bekommen
> wir zwar einen gegenwert, aber die menschen fragen sich: soll das ein
> leben sein?

Solange das eine einmalige Sache (z.B. wegen Super-Sonder-Auftrag oder 
weil Material verspätet kam) ist, wäre das für mich tolerabel, natürlich 
mit "Abbumeln" oder mehr Lohn.

> wenn der unternehmer tun und lassen kann was er will (arbeitszeiten
> beliebig bestimmen, urlaub auf gut glück), dann macht er das weil er
> "mehr" will.

Da wären wir mal wieder beim Thema "Maß halten". Eine Dikatur ist eine 
feine Sache, solang der Herrscher edel bleibt. Und eben weil ich in der 
Richtung bisher keine Probleme mit meiner Firma habe (auch kurzfristiger 
Urlaub ist möglich) bin ich bei BR eher skeptisch.

Es wird halt damit argumentiert das die Firmenleitung bestimmt Sache mit 
dem BR bereden muss und man so eben besser wissen soll was los ist.

> wenn mein leben nur noch aus arbeit besteht, dann habe ich keine
> motivation mehr und es erfolgt dienst nach vorschrift oder suizid.
>
> brave new world?

Kündigen wär mir in dem Fall lieber.

Autor: Nam Tam (namtam)
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Die Frage ist eher: Wie gross ist Hubertus' Firma?
Ist die Arbeitnehmerzahl überschaubar, so ist es nicht
verwerflich, wenn er darauf besteht, dass die AN mit ihren
Problemen direkt zu ihm gehen. Das fördert durchaus auch
das Vertrauen in die obersten Vorgesetzten. Ein Betriebsrat
kann vielerorts durchaus als Druckmittel angesehen werden,
ein Gremium, welches das mangelnde Vertrauen von AN zu AG
darstellt, eine Kontrollbehörde. Wenn er das nicht möchte,
sondern im Falle des Vertrauensmangels lieber direkt daran
arbeitet, dann ist das aus meiner Sicht eher eine positive
Einstellung.

Seht nicht immer gleich das Negativste ;)
Mir fällt da immer eine Nummer aus Mittermeier's Programm ein,
wo er über das ständige Nörgeln der Deutschen lästert... ;)

Autor: suffix (Gast)
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> Solange das eine einmalige Sache (z.B. wegen Super-Sonder-Auftrag oder
> weil Material verspätet kam) ist, wäre das für mich tolerabel, natürlich
> mit "Abbumeln" oder mehr Lohn.

das klingt so schön "stubenrein".
die betonung muss hier ganz deutlich auf das "wenn" gelegt werden.
denn wenn die chefs sehen, dass die mitarbeiter auch locker jeden tag 
10std arbeiten können, so gibts da einige die dies ausnutzen wollen.
und genau für so einen fall ist ein BR wichtig.

> Da wären wir mal wieder beim Thema "Maß halten". Eine Dikatur ist eine
> feine Sache, solang der Herrscher edel bleibt. Und eben weil ich in der
> Richtung bisher keine Probleme mit meiner Firma habe (auch kurzfristiger
> Urlaub ist möglich) bin ich bei BR eher skeptisch.

du glaubst nicht im ernst an das was du da schreibst?!
du weißt wie eine diktatur definiert ist?
aus deiner aussage lese ich nur folgendes: solange mir der diktator den 
hintern wischt ist alles gut.
will er mir an den kragen (und in einer diktatur gibts keine polizei, 
die ihn davon abhält dir zu schaden), dann hau ich schnellstmöglich ab 
und denke mir "nach mir die sintflut".
auch eine einstellung, die aber nix für mich ist.
ich scheiß auf dikaturen, stehe eher auf so altmodische dinge wie 
demokratie, transparenz und vertrauen (das auch formal durch einen BR 
unterstützt werden kann).
btw: auch in meiner firma gibts einen BR und kurzfristiger urlaub ist 
kein problem.
warum sollte dies ein problem sein mit BR?

> Es wird halt damit argumentiert das die Firmenleitung bestimmt Sache mit
> dem BR bereden muss und man so eben besser wissen soll was los ist.

was ist daran schlecht?
selbst wenn der BR korrupt ist, dann lass ich mich lieber vom chef UND 
dem BR belügen/verarschen als nur vom chef allein.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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suffix wrote:

> du glaubst nicht im ernst an das was du da schreibst?!
> du weißt wie eine diktatur definiert ist?

Für mich war es bis zu meinem Wikipedia-Studium gerade eben als "einer 
hat die Macht" definiert, das diese Person nicht legitim an die Macht 
gekommen ist war nicht Teil meines wissens.

> btw: auch in meiner firma gibts einen BR und kurzfristiger urlaub ist
> kein problem.
> warum sollte dies ein problem sein mit BR?

Ich meinte eher: wenn ich bisher zufrieden bin, wieso ein BR?
>
>> Es wird halt damit argumentiert das die Firmenleitung bestimmt Sache mit
>> dem BR bereden muss und man so eben besser wissen soll was los ist.
>
> was ist daran schlecht?
> selbst wenn der BR korrupt ist, dann lass ich mich lieber vom chef UND
> dem BR belügen/verarschen als nur vom chef allein.

Mir reicht ein Lügner. Abgesehen davon gibts auch andere gut informierte 
Kollegen.

Sprich: ich seh den Sinn bei mir in der Firma noch nicht ganz.

Autor: suffix (Gast)
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> Sprich: ich seh den Sinn bei mir in der Firma noch nicht ganz.

das ist ja auch legitim.
deswegen wird ja ein betriebsrat gewählt, bzw. es wird beschlossen ob 
überhaupt einer gegründet werden soll.
wenn die mehrheit dies z.zt. nicht will, ist es doch auch gut.

mir stoßen nur solche ignoranten aussagen auf.
man duldet dies und jenes nicht.
wenn ein betrieb eine entsprechende größe hat, dann hat der 
"diktator-chef" nix mehr zu dulden.
es gibt ein gesetz was dies regelt und das ist auch gut so.

Autor: Axel (Gast)
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>das Wochenende dank Betriebsrat eh tabu ist?

Das Wochenende ist nicht dank Betriebsrat tabu, sondern wegen des 
Arbeitszeitgesetzes.

Gruss
Axel

Autor: IGBT (Gast)
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Es gibt auch Betriebe mit BR, die nicht im Arbeitgeberverband sind 
(keine DGB-Tarife). Mit entsprechenden Folgen. Und es gibt auch Betriebe 
mit BR und DGB-Tarif + Sonderbetriebsvereinbarung (mit entsprechenden 
Folgen). Und ja, auch in Betrieben mit BR gibt es Überstunden, Nacht- 
und Spätschicht usw...

Autor: Oha (Gast)
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>Als Vorteil ist auf jeden Fall,dass man sich, wenn mal etwas sein sollte, nicht 
erst durch tausende von Paragraphen wühlen muss, sondern zu Leuten geht, die davon 
halt bisschenmehr Ahnung haben. Und es gibt jemanden der prüft, ob das, was der AG 
macht in Ordnung ist.

Das Tolle am BR ist, dass der automatisch juristisch kompetente Leute 
beinhaltet. Seit dem Ueberangebot an Juristen hat jeder von diesen einen 
Zweitjob wo er tatsaechlich auch arbeitet... Der eine giesst blumen, der 
andere flippt Doener, der dritte putzt... Ich will auch meinen 
persoenlichen Jurist

Autor: Überstunde (Gast)
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Man sollte nur gut aufpassen, daß man den richtigen wählt. Er sollte 
dann auch wirklich die Interessen der Mitarbeiter vertreten.

@Döner: Manchmal ist er auch nützlich um den Betriebsfrieden zu 
erhalten.

Was er darf und wie er gewählt wird steht im Betriebsverfassungsgesetz.
http://bundesrecht.juris.de/betrvg/

Autor: Axel (Gast)
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"Das Tolle am BR ist, dass der automatisch juristisch kompetente Leute
beinhaltet."

Wohl nicht automatisch. Aber der hat natürlich Anrecht auf entsprechende 
Schulungen, was allemal besser ist, als niemanden zu haben, der 
gelegentlich mal schaut, was in der Firma so läuft.

Aber spannend wird es natürlich, wenn Gewerkschaften an Bord sind und 
die dann auf Listenwahlrecht bestehen.

Gruss
Axel

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Zeitarbeitsunternehmen sind wohl davon nicht ausgeschlossen.

Die Frage ist wie bekommst du Kontakt zur Mehrheit deiner Kollegen und 
das durch bevor du raus bist?

Sprich wie willst du soetwas Umsetzen.

Die meisten MA in Zeitarbeit sind nicht mal lang genug in einem 
derartigen Unternehmen, als das sie sich darüber gedanken Macht.

Sind sie es jedoch, so sind sie eventuell sogar zufrieden. ???

zur Not beendet dein Cheffe seine Geschäftstätigkeit und eröffnet 
gegenüber neu. ---> handverlesenes Personal ...... ???

Autor: suffix (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Zeitarbeitsunternehmen sind wohl davon nicht ausgeschlossen.
>
> Die Frage ist wie bekommst du Kontakt zur Mehrheit deiner Kollegen und
> das durch bevor du raus bist?

das ist ja auch einer gründe, warum viele firmen/arbeitgeber zeitarbeit 
als eine große errungenschaft sehen.
der sinn und das notwendige engagement für die gründung eines BR wird 
eher genommen, genau weil die leute meist eben nicht für länger dort 
beschäftigt sind.
an zig threads hier im forum kann man dann sehen wie über 
zeitarbeitsfirmen zu 90% geschimpft wird.
es wäre schon interessant zu wissen, welche von den großen 
"sklavenverleihern" einen BR haben.
wisst ihr da mehr?

Autor: Rudi Ratlos (Gast)
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Kai F. schrieb:
> auch die Möglichkeit gäbe in meiner aktuellen Klitsche so nen
> Betriebsrat zu installieren. Mein aktueller Boss würde recht blöd
> gucken.

Toll!

Die Gründung des BR soll nicht zum Wohle der Firma geschehen, sondern 
weil der Chef "blöd gucken" soll.

Tolle geistige Leistung eines 'Dipl-Ing. Nachrichtentechnik'.
Solche 'Mitarbeiter' werden mit Freude zuerst entlassen.

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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LOL ... Weg mit der Gewerkschaft, weg mit den Betriebsräten, Hartz IV 
für alle Drückeberger! Mindestlöhne? Wozu ???

Autor: Harri Hirsch (Gast)
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Rudi Ratlos schrieb:
> Toll!
>
> Die Gründung des BR soll nicht zum Wohle der Firma geschehen, sondern
> weil der Chef "blöd gucken" soll.

So mancher Chef guckt erstmal blöd, wenn sich ein Betriebsrat bildet und 
er erst dadurch merkt, daß die Mitarbeiter unzufrieden sind. Dann guckt 
er nochmal blöd, wenn er vom neu gegründeten Betriebsrat erstmal 
mitbekommt, welche Rechte seine Mitarbeiter eigentlich haben.

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