Vorsicht!
MOSFETS leiten den Strom IM DURCHGESCHALTETEN Zustand schlechter bei
Erwärmung, d.h. auf Symmetrierwiderstände kann nur im Schaltbetrieb
verzichtet werden, weil der RDSon desjenigen, der mehr Strom nimmt und
deswegen wärmer wird, steigt und somit der Strom geringer wird.
Im Linearbetrieb ist dies ungleich vertrackter:
Der Strom wird durch UGS bestimmt. Zum einen hat UGS selbst bei
Transistoren aus der gleichen Charge enorm hohe streungen, d.h. ohne
Sourcewiderstände fließt nahezu dein ganzer Strom nur durch einen
Transistor, zum anderen (böser!): selbst wenn es dir gelingt, nahezu
gleiche Exemplare zu selektieren, dann SINKT die für einen bestimmten
Strom nötige UGS mit steigender Temperatur, d.h. der Transistor, der
sowieso schon mehr Strom leitet und deswegen wärmer wird, dreht noch
weiter auf
-> PFAZZPENG
Abhilfe schaffen hier nur Sourcewiderstände. Die Dimensionierung ist
ohne weitere Angaben schwierig, aber so mit ca. 1V Spannungsabfall bei
Sollstrom liegt man nicht so ganz verkehrt. Je mehr desto stabiler, aber
man will natürlich nicht unnütz Strom verbraten.
Habe gerade sowas mit 3 MOSFETs hinter mir, also BTDT.
HTH,
Baku