Hallo Leute,
mal angenommen, ihr seid Anfang 30, habt einen "recht guten Job", das
Einkommen "reicht gut zum Leben" und habt 100k Euro auf der Seite...Was
würdet ihr damit machen?
Zur Info, derjenige ist ledig, hat "noch" keine Kinder und wohnt in
Miete.
1) "Sicher" anlegen bei Hausbank für 2,5%
2) Anlage in Wertpapieren mit den bekannten Risiken
3) Anlage in Erneuerbare Energien (z.B. Photovoltaikanlage) bei 100k
Eigenkapital bekommt man ca. 30kW/p die jährlich ca. 12000 an Strom
erwirtschaften, also 12% Rendite pro Jahr vor Steuern...?
4) Neubau eines soliden Eigenheims(Massivbauweise) mit der Konsequenz
dass das Geld weg ist und ca. 120k Schulden finanziert werden müssen...
Was würdet ihr machen?
>Neubau eines soliden Eigenheims ( Massivbauweise ) mit der Konsequenz>dass das Geld weg ist und ca. 120k Schulden finanziert werden müssen...
Bausparvetrag für 120 kEuro anlegen (Oder ist mit obigem ein 240kEuro
Bausparvertrag gemeint?). Man muss ja nur 50% einzahlen. Die anderen 50%
sind dann Darlehen mit geringer Zinslast.
Was übrig bleibt verteilen:
1.
Konto ins Plus (ca. 2-5 kEuro)
2.
Rest auf ein Tagesgeldkonto, damit man jederzeit dran kommt. Sollte
vielleicht nicht gerade bei ner Bank in Island sein ;-)
>habt einen "recht guten Job"
Wenn es absolut unmöglich ist, dass der Arbeitgeber in dennächsten paar
Jahren dicht macht, dann kann man sich mit dem Rest auch was anderes
anstellen. Andernfalls schadet es nicht, einer "Durststrecke"
vorzubeugen ;-)
gast wrote:
> Hallo Leute,> ..> 3) Anlage in Erneuerbare Energien (z.B. Photovoltaikanlage) bei 100k> Eigenkapital bekommt man ca. 30kW/p die jährlich ca. 12000 an Strom> erwirtschaften, also 12% Rendite pro Jahr vor Steuern...?> 4) Neubau eines soliden Eigenheims(Massivbauweise) mit der Konsequenz> dass das Geld weg ist und ca. 120k Schulden finanziert werden müssen...>> Was würdet ihr machen?
Ergänze Punkt 0.): Eine reiche Frau heiraten.
Da das meist nicht hinhaut:
Na ganz klar Punkt 4.
Punkt 3 kannst Du eh nur realisieren wenn Du ein Eigentum hast auf dem
Du 30kWp installieren darfst. Wenn Du Dich irgendwo einkaufst, will das
"Konsortium" auch was abhaben -- schenll sind es weniger als Deien 12%.
Wenn Du mal rechnest wieviel Miete Du (prozentual) von Deinem Einkommen
(netto) Du zahlst, das auf's nötige Brutto in Steuerklasse 1 umrechnest
- dann wirst Du eine sehr ähnliche "Rendite" wie zu Punkt 3
feststellen. Zumindest in Städten wie München, Stuttgart, Berlin.
Und jetzt komm bitte nicht das Du in einem supergünstigen Altbau zur
Miete lebst, denn Dein (angedachter) Hausbau ist ist ja auch wie Du
selber sagst Neubau. Also bitte Gleiches mit Gleichem rechnen
Vom psychologisch sehr angenehmen Effekt keine Vermieter zu haben mal
ganz abgesehen (unbezahlbarer Renditefaktor).
Die übrigen Kosten (Versicherung, Grundsteuer, Mülabfuhr, Wartung,
Heizung etc. legt Dein Vermieter eh um - da bist Du also schon.
Streuanlage wie die Verbraucherberatung häufig rät.
Cortal-consors wirbt doch mit über 4%
(auf Einlagensicherung achten)
keinesfalls Aktien oder Fonds nehmen.
Anlegen ist ja gut und recht, aber man muss sich immer überlegen für was
man spart bzw. das Geld anlegt!!!
Ok, du bist noch relativ jung, aber es gibt genügend Leute, auch in
meinem Bekanntenkreis, die ihr Leben lang gespart haben. Ich möchte fast
sagen, sie waren geizig und haben sich nix gegönnt im Leben....und wer
hat sich darüber gefreut, die Erben!!!! Die haben dann das Ersparte
innerhalb kürzester Zeit durchgebracht, mit Autos, Fehlspekulationen am
Kapitalmarkt aller Art, Weiber usw.
Was will ich damit sagen, das Sparen muss ein Ziel haben! Wenn ich kein
Ziel habe ist die höhe der Rendite unwichtig! Das Ziel kann ein
Eigenheim oder was auch immer sein.
Die Vorteile eines Eigenheims sind hinlänglich bekannt. Ob ein Eigenheim
renditemäßig sich lohnt ist eine andere Frage, aber es hat einen
unheimlich großen Wert an Lebensqualität, für mich zumindest. Andere
sehen das sicherlich wieder anders.
Eigentumswohnung kaufen für 100.000 Euro. Damit bist du auf jedem Fall
im Plus. Du zahlst keine Miete mehr und unterliegst keiner Inflation.
Eine bessere Rendite gibts nicht. Die Wohnung lässt sich ja auch
jederzeit wieder verkaufen.
Eigentumswohnung würde ich abraten. In der Regel immer ein
Verlustgeschäft....besonders im Osten, davon könne viele ein Liedchen
singen, die auf Anraten ihres "Finanzberaters" nach der Wende dort eine
Wohnung gekauft haben. Die sind heute nix mehr wert....
Ich würde etwas warten, bis sich die Wirtschaft wieder stabilisiert hat,
und dann ETFs kaufen. Eigenheim wär meiner Meinung nach etwas zu früh,
es kann sich familiär ja noch sehr viel ändern, und bis es soweit ist,
hat er, wenn er gut investierthat, deutlich mehr als die 100k, mit den
man dann auch ggf. ein größeres Haus usw kaufen kann.
Ich hatte vor Jahren das gleiche "Problem". Ich habe einfach auf die
zweiten 100k hin gearbeitet. Ich muß sagen, die ersten 100k waren die
schwersten.
Mach dich nicht verrückt. 100k ist soviel ja nun auch nicht.
Im Moment wäre ich mit jeglichen Geldanlagen vorsichtig. Such dir ein
erstmal ein Tagesgeldkont o.ä. Wirst das Geld ja nicht unterm Kopfkissen
haben. Vor einem Jahr hätte ich noch zu Beteiligungen an
Containerschiffen und doppelwandigen Tankern geraten.
Ich würde erstmal voll Tanken :-) und mir danach die Quittung einrahmen.
1. Von Aktien würde ich derzeit zu 100% total abraten. Ich glaube da
kommt noch einiges.
2. Ich würde mir eine gutplazierte, Neubau-Eigentumswohnung kaufen.Aber
nur in Städten wie Hamburg,Köln,München oder eben in Orten die auch in
Zukunft einen Bevölkerungszuwachs haben werden.
Tendenziell denke ich werden die Kosten für Häuser,Wohnungen zurück
gehen( Siehe USA) weil es sich heute einfach keiner mehr leisten kann
für ein Häuschen einen Kredit über 40 Jahre aufzunehmen. Auch wird
Eigentum immermehr als Altersvorsorge angepriesen. Wenn das aber immer
mehr Menschen machen muß es irgendwann auch wer kaufen. Bei der jetzigen
Ost-West wanderung und stetigen Bevölkerungsrückgang bleiben in meinen
Augen nur wenige Ballungsgebiete(s.o.) als Anlage interessant.
Evtl. ein paar tausender in Startup Unternehmen. Wie man sich da
kennenlernt und wie risikoreich das ist weiß ich aber nicht.
Ein Haus kaufen ist leider eine schlechte Idee. Die naechste Frau nimmt
dir das nach minimaler Zeit ab. Falls ein Haus kaufen, dann ueber eine
Stiftung oder so.
>>1) "Sicher" anlegen bei Hausbank für 2,5%
langweilig und verlustreich, der zinssatz liegt ja langfristig max bei
der inflation
>>2) Anlage in Wertpapieren mit den bekannten Risiken
Abwarten, gestaffelt einsteigen, dann genüsslich schauen wie sich diene
100k vervielfachen
3) Anlage in Erneuerbare Energien (z.B. Photovoltaikanlage) bei 100k
Eigenkapital bekommt man ca. 30kW/p die jährlich ca. 12000 an Strom
erwirtschaften, also 12% Rendite pro Jahr vor Steuern...?
Komische rechnung... amortisation etc fehlanzeige?
4) Neubau eines soliden Eigenheims(Massivbauweise) mit der Konsequenz
dass das Geld weg ist und ca. 120k Schulden finanziert werden müssen...
das wäre der sichere weg, der beiden vernünftigen ideen die du hast...
wenn du zockfreudig bist in Bankentitel stecken, Deutsche Bank, Postbank
die sind mittelfristig (2-5 Jahre) im kommen ,Renditen von 100% vor
Abgeltungssteuer möglich
Ein Punkt fehlt auf der Liste:
(mobile) Sachwerte mit guter Wertbestaendigkeit und praktischem Nutzen.
Da kommt einiges zusammen, und 100k sind schnell weg.
zu 4.)
-Bei Haus oder Wohnungskauf unbedingt auf Lage und Infrastruktur achten.
Sonst ist es später unverkäuflich oder steht direkt neben einen
Atomkraftwerk. Mehr dazu auch www.vpb.de
-Solarenergie ist toll. Nur die Kosten für Wartung werden meist in der
Rechnung verschwiegen. (Moos auf den Kollektoren muß auch entfernt
werden.)
-Man sollte das wählen, was einem am längsten und meisten nutzt.
Gast wrote:
> die eine Hälfte würde ich für schnelle Autos, Nutten und Koks ausgeben,> die andere Hälfte würde ich einfach verprassen :o)
für ein einziges "schnelles" Auto reicht das Geld grad mal eben so.
Ein Toyota Avensis kostet schon in der Grundausstattung schon 20k...
Viele Leute schnallen halt nicht das 100k != 1.000.000.
>Viele Leute schnallen halt nicht das 100k != 1.000.000.
Sind wir heute wieder aggressiv und selbstverherlichend der eigenen
Intelligenz gegenüber???
Hast Du ein Problem damit ein Auto für unter 100k € zu kaufen!?
Mir ist bewußt dass 100K nicht eine Millionen sind, aber ich denke auch
für weniger als 50K bekommt man nen netten Flitzer!
>die eine Hälfte würde ich für schnelle Autos, Nutten und Koks ausgeben,>die andere Hälfte würde ich einfach verprassen :o)
Jo richtig so, und kauf am besten noch ein paar kilo weed dazu!!!!!!
> Für einen Hubschrauber reicht es ja wohl leider nicht...
Nein. Aber ein gebrauchtes Flugzeug kann man davon schon kaufen. Wer das
Abenteuer liebt, auch ein neues UL.
Auswandern und dieses spießige versnobte Deutschland verlassen.
Werde ich so oder so machen. Aber mit 100k€ würde ich das jetzt und viel
entspannter machen.
Uns droht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Hyperinflation in den
nächsten Jahren. Dein Geld wird dramatisch an Wert verlieren.
Kauf dir Zigaretten Alkohol Wasser und Konserven die kannst du notfalls
zum tauschen oder zum verschenken für hungrige Mäuler nutzen.
> Auswandern und dieses spießige versnobte Deutschland verlassen.> Werde ich so oder so machen. Aber mit 100k€ würde ich das jetzt und viel> entspannter machen.
Na dann willkommen bei "Die Rückwanderer" auf VOX!
> mit 100k würde ich ein Studium anfangen
Mit Anfang 30 ein Studium anfangen? Was soll das bringen? Wenn du dann
nach dem Studium älter als 35 bist, stellt dich niemand mehr ein. Zeit
für Weibchensuche und Familengründung kannst du während des Studiums
meistens vergessen. Das macht heutzutage keine Frau mehr mit.
Es gibt angenehmere Möglichkeiten das Geld zu verprassen.
Irgendjemand sagte zwar mal, die beste Anlageform wäre eine gute
Ausbildung. Aber das stimmt heutzutage nicht mehr. Ein Studium lohnt
sich heutzutage finanziell nur in sehr wenigen Fällen, selbst wenn man
das Glück haben sollte, nach Abschluss des Studiums ein seiner
Qualifikation entsprechenden Job zu finden. Der einfache Facharbeiter,
der seit seinem 17ten Lebensjahr Geld verdient, steht finanziell besser
da und hatte während seiner Ausbildung mehr Freizeit und weniger Stress,
ebenso ist es nach seiner Ausbildung. Das geringfügig höhere Gehalt
eines Ingenieurs kompensiert selten die Jahre des Verdienstausfalles
während Schule/Studium. Die verlorene Freizeit ist außerdem durch nichts
zu ersetzen.