log. Signal in lineares Signal umwandeln

Moderator Persönliche Seite #1199050
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Dürfte mittelprächtig schwierg werden.  Logarithmierer gibt's, die
nutzen sich die logarithmische Kennlinie einer Diode (als Teil der
Rückkopplung eines OV) aus.  Du brauchst ja aber einen Potenzierer.

Im Prinzip müsste es gehen, dass man einen Regelkreis aufbaut, der
das Ausgangssignal dann über einen Logarithmierer schickt und danach
mit dem Eingangssignal vergleicht.  Wie schnell man das aber wirklich
bekommt und ob es einigermaßen stabil zu bekommen ist, keine Ahnung.

Wenn du einen µC nimmst, dürfte die Eingangsseite einfach sein, aber
ausgangsseitig brauchst du einen DAC großer Bitbreite, damit du auch
bei den kleinen Werten noch eine sinnvolle Auflösung bekommst.
Gast #1199244
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Jörg Wunsch wrote:
> Dürfte mittelprächtig schwierg werden.  Logarithmierer gibt's, die
> nutzen sich die logarithmische Kennlinie einer Diode (als Teil der
> Rückkopplung eines OV) aus.  Du brauchst ja aber einen Potenzierer.
Was spricht gegen dieses Prinzipschaltbild?

Logarithmierer:

             ----Diode-----
      R      |              |
-----|||||---*(-)OPAMP------*
             *(+)OPAMP
             |
             |
            --- GND



Potenzierer:
                    R
             *----|||||-----*
             |              |
-----Diode---*(-)OPAMP------*
             *(+)OPAMP
             |
             |
            --- GND

Vor die Diode gehört evtl. noch ein 1-Verstärker mit Strombegrenzung, 
damit der Eingangswiderstand relativ niederohmig ist.

Gruß,
  Michael
Gast #1199997
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Hallo,

danke erstmal für die regen Antworten.
Ich habe die Schaltung mit dem Potenzierer ausprobiert (in Microcap :-) 
) und bin damit noch nicht wirklich zufrieden.

Ich kann euch ja mal kurz erklären was ich eigentlich vor habe.
Ich möchte Widerstände messen im Bereich von 1k bis 100M Ohm und das 
(wenn möglich) ohne Messbereichsumschaltung !
Meine ersten Gedanken dazu sind einen Spannungsteiler zu bauen aus einem 
bekannten Widerstand und dem unbekannten. Versorgungsspannung 1.25V oder 
3.2V, mehr hab ich nicht :)
Den Spannungsabfall gebe ich an einen OPV (Instr. Verst.) weiter und 
möchte diesen dann per AD Wandler mit einem µC weiterverabeiten.
So wie ich es gedachte habe funktioniert es auch, aber der Messbereich 
von 1k-10k und von 10M-100M ist sehr klein. Bewegt sich im 1 stelligen 
mV bereich.
Das ist nicht weiter schlimm, aber dadruch geht mir viel Genauigkeit 
verlohren.

Habt ihr vielleicht noch ne Idee, wie ich sowas angehen könnte?!

MFG
Markus
#1202964
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Hallo,

also mit integrierten Log/Antilog-Schaltungen sollten sogar 6 Dekaden 
machbar sein. Die Einfachschaltungen mit Diode bzw. Transistor sind 
nicht driftfrei genug. Man muss jedoch auch bei der hohen Messdynamik 
darauf achten, dass die Genauigkeitsforderung erfüllt wird. Zu empfehlen 
ist hier sicher, wenigstens eine Aufteilung auf zwei Bereiche 
vorzunehmen.

Dieter

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