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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Was ist das für eine Platine?


Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hallo,
ich habe diese Platine auf einem Flohmarkt gekauft, habe 2 davon.
Dieser isolation amplifier 
http://doc.chipfind.ru/pdf/burr-brown/3650jg.pdf
ist bei digikey für viel Geld gelistet, ich wundere mich was er auf 
einer Netzteilplatine macht.
Oder ist das kein Trafo sondern eine Art Übertrager?

Grüße,
Hansi

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Vielleicht ist das Ganze ein Stromsensor, den man bspw. in eine
110- oder 230-V-Schiene einschleifen kann?

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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Auch ein isolation-amplifier braucht eine Stromversorgung.

Vielleicht ist da beides auf einer Platine untergebracht.

Der Trafo mit seinem Drumherum ist also das Netzteil für den 
isolation-amplifier

Autor: faraday (Gast)
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>Der Trafo mit seinem Drumherum ist also das Netzteil für den
>isolation-amplifier

der ist gut.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Das ist soweit aus dem Foto für mich erkennbar:

Eine Platine mit Strommeßwiderständen (shunts).
Soe wie Jörg es richtig vermutet, hängen diese "im Stromnetz", also auf 
höherem Spannungspotential.

Der 3650 greift die Spannung an den shunts ab . Je nachdem wieviel 
angeschlossen sind (sieht für mich so aus das man da je nach Applikation 
was ändern kann)  hast Du einen anderen Meßbereich.

Die Isolationseigenschaft des 3650 liefert die die Meßspannung der 
Shunts, ; allerdings galvanisch getrennt.

Das grüne Teil ist der Trafo für die Hilfsspannungsversorgung des 3650, 
mit etwas Kleinmaterial für Gleichrichtung, Siebung, etc.


Tja, nun hast Du also 2 hübsche Platinen. Was fängst Du jetzt damit an? 
Welche Bastelprojekte schweben Dir vor?

Andrew

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hallo Andrew, vielen Dank, auch den anderen
Ich hatte überlegt ob es sowas wie ein EKG gewesen sein könnte (wie im 
Datenblatt zum isolation amplifier als Beispiel angegeben), aber der 
Trafo auf der gleichen Platine schien mir nicht so sinnvoll.
Das mit den Shunts klingt gut, die sind wohl nicht einglötet, oder?

Ist der Trafo nicht massiv überdimensioniert?
Das Datenblatt sagt sowas wie 10mA bei 10V, ich hätte den Trafo auf das 
100fache geschätzt.

Wenn es wirklich sowas wie einen Stromsensor darstellt habe ich keine 
verwendung dafür. Vielleicht könnte ich das Netzteil für einen 
Audio-Preamp gebrauchen, aber das wär doch schade um diese unglaublich 
teuren Chips.

Wenn jemand die Dinger gebrauchen kann wäre ich bereit sie abzugegen, 
evtl. im Tausch gegen etwas für mich nützliches.

Hansi

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Hans Mayer wrote:
> Ist der Trafo nicht massiv überdimensioniert?
> Das Datenblatt sagt sowas wie 10mA bei 10V, ich hätte den Trafo auf das
> 100fache geschätzt.
Wenn da schon ein Isolierverstärker drauf ist, dann ist davon 
auszugehen, dass es sich bei dem Trafo um einen speziellen Trenntrafo 
mit entsprechender Isolierung handelt. Und die sind eben zwangsweise ein 
bisschen größer als "normale" Printtrafos...

Autor: faraday (Gast)
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>Und die sind eben zwangsweise ein
>bisschen größer als "normale" Printtrafos...

ein bißchen ist gut. Wenn der für den Iso ist, weiß ich jetzt, warum man 
sowas so schlecht integrieren kann.

Autor: Handy Andy (Gast)
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Burr Brown, baut soviel ich weiß, Sonden zur Energie suche. Also 
Meßtechnik stimmt schon




http://en.wikipedia.org/wiki/Burr-Brown_Corporation

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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>
> Ist der Trafo nicht massiv überdimensioniert?
> Das Datenblatt sagt sowas wie 10mA bei 10V, ich hätte den Trafo auf das
> 100fache geschätzt.
>

Trafo der Firma Spitznagel, ca. 3 VA. Faktor 10 trifft es eher. Du hast 
ja auch noch eine Stabilisierung etc. mit auf der Platine, normalerweise 
so +/15V sind üblich. Bei 10-12mA ,-)
Also rund 0.3W für den BB-IC.

Autor: faraday (Gast)
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habe mir das Bild nochmal genau angeguckt:
eigentlich ist der ja so groß auch nicht, wirkt nur so.
Ich nehme alles zurück. Ist wohl wirklich die Versorgung.
Schönes WE.

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