Brushless Regler -- warum 6 FET?

Gast #1201857
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Hallo,

ich würde gerne wissen, warum man für einen Brushless-Regler 6 FETs 
benötigt und nicht 3.

Meine naive Vorstellung ist: Jede Phase muss per PWM bestromt werden und 
die Herausforderung liegt darin zu entscheiden, wann kommutiert werden 
muss. Aber zum bestromen benötige ich doch nur einen FET pro Phase, 
oder?

Danke für die Aufklärungen!
#1201870
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@  Google (Gast)

>muss. Aber zum bestromen benötige ich doch nur einen FET pro Phase,
>oder?

Du brauchst zwei, weil es ein Push-Pull Ausgang ist. Siehe 
Ausgangsstufen Logik-ICs. Meist werden nur N-Kanal MOSFETs 
verwendet, wobei dann die High Side per Ladungspumpe angesteuert wird. 
Siehe z.B. den Motortreiber L6202 und seine Verwandten.

MfG
Falk
Gast #1201877
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Hängt vom Motor ab. Sind die Wicklungen wie bei einem "normalen" 
Drehstrommotor (3 Anschlüsse), brauchst Du Push-Pull driver, also zwei 
FETs pro Anschluss. Hat aber jede Wicklung seinen eigenen Anschluss und 
alle einen gemeinsamen (4 Anschlüsse), dann geht's mit einem FET pro 
Wicklung, so einen Motor findet man manchmal in der Nabe von 
Festplatten.

 Ist wie bei Schrittmotoren, da gibt es ja auch bipolare und unipolare.
#1201889
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Urs wrote:
> Hängt vom Motor ab. Sind die Wicklungen wie bei einem "normalen"
> Drehstrommotor (3 Anschlüsse), brauchst Du Push-Pull driver, also zwei
> FETs pro Anschluss. Hat aber jede Wicklung seinen eigenen Anschluss und
> alle einen gemeinsamen (4 Anschlüsse), dann geht's mit einem FET pro
> Wicklung,

Jain. Der Motor läuft zwar, aber nicht richtig, und mit einem 
bescheidenen Wirkungsgrad.

>  Ist wie bei Schrittmotoren, da gibt es ja auch bipolare und unipolare.

Ein bipolarer Schrittmotor hat 2Phasen und 4 Anschlüsse, daher 2 
Vollbrücken.
Ein unipolarer hat 4+1 Anschlüsse, braucht daher 4 Mosfets.
Wenn der BLDC Motor mit 3 Phasen unipolar wäre, dann hätte dieser 6+1 
Anschlüsse an die man auch 6 Mosfets anschließen würde.
Gast #1201930
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> Ein bipolarer Schrittmotor hat 2Phasen und 4 Anschlüsse, daher 2
> Vollbrücken.
> Ein unipolarer hat 4+1 Anschlüsse, braucht daher 4 Mosfets.
> Wenn der BLDC Motor mit 3 Phasen unipolar wäre, dann hätte dieser 6+1
Das mit dem Schrittmotoren habe ich jetzt als Analogie gegen, dass es 
verschiedene Bauformen gibt, die man verschieden ansteuert, eben mit 
push-pull oder eben nicht.

> Wenn der BLDC Motor mit 3 Phasen unipolar wäre, dann hätte dieser 6+1
> Anschlüsse an die man auch 6 Mosfets anschließen würde.
Nein,  das geht auch mit 3+1.

Jetzt mal "Digital" geschaltet:

+ 0 0
+ + 0
0 + 0
0 + +
0 0 +
+ 0 +

Wenn Du jetzt spalten Vergleichst,  siehst Du die Drei Phasen.
Genau wie bei den unipolaren Schrittmotoren, ist der Drehmoment 
natürlich auch kleiner als gegenüber einer bipolaren Beschaltung der 
Wicklungen.
Gast #1204261
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Hallo,

ich habe mich mal selber auf die Suche gemacht und das hier gefunden:
http://www.aerodesign.de/peter/2001/LRK350/Warum_dreht_er_so.html#Anker67805

Stimmt das mit der Bestromung von BL Ctrl überein?

Ich habe mal ein schema aufgestellt nach dem ich mir das vorstelle 
(siehe Anhang), aber ich brauche unbedingt nochmal einen Tip ob das 
wirklich so funktioniert.
Angehängte Dateien:

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