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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RFID über Leuchtstofflampe


Autor: Florian Wolter (wolly84)
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Erst mal Hallo zusammen.

Vielleicht könnt ihr mir helfen ich habe gehört das es möglich sein soll 
mit Hilfe einer Leuchtstoffröhre ( mit elektronischem Vorschaltgerät) 
RFID ans laufen zu bekommen.

Ich habe im Internet gesucht aber nichts diesbezüglich gefunden hat 
jemand von euch vielleicht eine Idee oder diesbezüglich mal was gelesen?

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Autor: Walter Tarpan (nicolas)
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Sollte gehen. Mit dem Vorschaltgerät kannst Du eine Leuchtstofflampe 
betreiben, mit der Du Deinen Arbeitsplatz beleuchten kannst. Dort kannst 
Du Unterlagen über RFID lesen.

Autor: Peter (Gast)
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Wohin sollen denn die RFID laufen? Was soll dann überhaupt gemacht 
werden?

Autor: Florian Wolter (wolly84)
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Das ist eine Idee. Heitert das ganze Thema etwas auf.

So aber jetzt zurück zum Thema. Wenn man jetzt sehen möchte wo sich 
jemand auf einem Flur aufhält (also per RFID) dann müsste man z.b. in 
einem Abstand von 2 Metern einen RFID Transponder aufhängen und selber 
ein Lesegerät mitführen.
Wenn man ein Vorschaltgerät so verändert das er das Transpondersignal 
verschickt wäre es natürlich ein einfaches so etwas zu realisieren da 
man ja meistens eh schon Leuchtstoffröhren im Flur hängen hat.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Und dann aus dem Stromverbrauch der Röhre das RFID Signal rausfiltern, 
alles klar auch.
Du bist heut schon der zweite, der erste wollte einen Fluss umleiten 
oder so.

Autor: Torsten Schwalm (torstensc)
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Warum nicht an die Straßenbeleuchtung anschließen? Da könnte man 
jemanden
in der ganzen Standt verfolgen! Allerdings müsste der Energieversorger 
alle
Lampen mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet haben.

Torsten

Autor: Florian Wolter (wolly84)
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Ich mein an einigen Stellen (z.b. OP "Link zum Dokument unten") können 
Leuchtstoffröhren bzw. die elektronischen Vorschaltgeräte die RFID 
Signale stören.

Wäre es da nicht in irgendeiner weise möglich das für sich zu nutzen 
also das man auf das Flackern der Röhre ein Transmitter Signal ( Aktiver 
Transmitter) aufsetzt.




RFID gestört durch Leuchtstoffröhren
http://www.syntrongmbh.de/PDF/kma%2002-07%20Berich...

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Stelle doch mal kurz dar, wie Rfid-Tags ausgelesen werden.

Autor: Florian Wolter (wolly84)
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Also das Lesegerät erzeugt ein elektromagnetisches Feld welches von der 
Antenne des RFID-Transponders empfangen wird. Dann sendet der 
Transponder seinen Nummerncode an das Lesegerät.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ach nee. Und wie bitte soll das Vorschaltgerät das dekodieren?! Die 
Rücksignale eines Transponders sind sowas von arschklein in der 
Leistung, da brauchst Du zwingend einen hochempfindlichen und 
schmalbandigen Verstärker. So ein popeliges Vorschaltgerät packt das 
nie. Außerdem kann so eine Wumme nie und nimmer eine hochgenaue 
Trägerfrequenz liefern, auf die die Transponder nun mal abgestimmt sind. 
Voll für die Hose die Frage. Könnte bei Galileo gelaufen sein...

Autor: Andreas K. (derandi)
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Ich würd mal eher drauf tippen das EVG`s die RFID-Leser ungerichtet 
stören, Leistung, Spannung und eine Art Antenne wären ja vorhanden. Das 
winzige Signal des RFID-Chips kommt einfach nicht mehr durch den ganzen 
Elektrosmog, eventuell auch nur noch in Bruchstücken.

Mehr würde ich davon nicht erwarten, mit einem EVG kann man diese Tags 
weder auslesen noch gezielt manipulieren.

Wäre aber interessant für Kaufhausdiebe, eine kleine Teslaspule 
mitführen, die die RFID-Schranken am Ausgang stört. Sofern überhaupt 
noch RFID-Tags eingesetzt werden, mittlerweile gibts ja noch ne Hand 
voll anderer Lösungen.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Florian Wolter wrote:
> Also das Lesegerät erzeugt ein elektromagnetisches Feld welches von der
> Antenne des RFID-Transponders empfangen wird. Dann sendet der
> Transponder seinen Nummerncode an das Lesegerät.
Leider Falsch.
Du müsstest den Stromverbrauch der Leuchtstoffröhre messen, weil darin 
die Antwort des Tags steckt.

Aus Wikipedia: (gekürzt)
Das Lesegerät erzeugt ein elektromagnetisches Wechselfeld, welches die 
Antenne des RFID-Transponders beleuchtet. In der Antennenspule entsteht, 
sobald sie in das elektromagnetische Feld kommt, ein Induktionsstrom. 
Dieser Strom ... besorgt für den Lesevorgang die Stromversorgung des 
Chips.

Der so aktivierte Mikrochip im RFID-Tag decodiert die vom Lesegerät 
gesendeten Befehle. Die Antwort codiert und moduliert dieser Tag in das 
eingestrahlte elektromagnetische Feld durch Feldschwächung im 
kontaktfreien Kurzschluss oder gegenphasige Reflexion des vom Lesegerät 
ausgesendeten Feldes. So sendet das Tag selbst kein Feld aus, sondern 
verändert nur das elektromagnetische Sendefeld des Readers.

Autor: Matthias G. (mgottke)
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Zumindest müssten dann aber Frequenz des EVGs der Frequenz des TAGs 
entsprechen. Da sehe ich aber zwei Probleme: Mir sind keine TAGs bekannt 
die für Frequenzen unter 125 kHz ausgelegt sind. Diese Frequenz ist aber 
schon ein Problem für EVGs. Zum Andern braucht man zumindest in der 125 
kHz Technik Magnetische Felder. Also eine Spule. Eine Leuchtstoffröhre 
ist aber leider keine Spule und eine Luftspule in Reihe, da möchte ich 
nicht sehen was die 2. 3. und 5. Oberwelle macht. Bei der Anordung eines 
EVGs sehe ich zudem als fast unmöglich an das Nutzsignal noch irgendwie 
heraus zu filtern.

Autor: Karl Koch (Gast)
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Also mit dem Auslesen über die Straßenlaternen funktioniert das nicht, 
da die natürlich schon als RFID - Leser eingesetzt werden. Oder was 
glaubt ihr, warum dir elektronische Reisepässe bekommen haben?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Der so aktivierte Mikrochip im RFID-Tag decodiert die vom Lesegerät
>gesendeten Befehle. Die Antwort codiert und moduliert dieser Tag in das
>eingestrahlte elektromagnetische Feld durch Feldschwächung im
>kontaktfreien Kurzschluss oder gegenphasige Reflexion des vom Lesegerät
>ausgesendeten Feldes. So sendet das Tag selbst kein Feld aus, sondern
>verändert nur das elektromagnetische Sendefeld des Readers.

Das trifft auf eine Teilmenge der Transponder zu. Eine andere 
Möglichkeit nutzen andere Transponder, nämlich die Aussendung einer FM 
im Seitenband oder auf 2 Seitenbändern des Basisträgers.

Autor: Florian Wolter (wolly84)
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Mir ist gerade beim weiteren intensiven lesen bei Wikipedia etwas 
aufgefallen was mir nicht ganz klar ist. Entweder hat der Autor dort 
einen Fehler gemacht oder ich verstehe es nicht wirklich.


Also es geht um diesen Artikel an der Stelle Energieversorgung. Hier der 
Link: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Frequency_Ident...

So mein Problem ist der vom Autor beschriebene *Baken-Transmitter mit 
Batterien*. Die Technik von RFID habe ich zumindest in den Grundzügen 
verstanden. Nur will mir nicht in den Kopf wie es klappen soll das 
dieser Transmitter durchgängig sendet. Das geht doch gar nicht da ein 
Wechselfeld des Lesegerätes vorliegen muss damit er dieses modulieren 
kann.

Somit kann dieser doch garnicht durchgängig senden. Oder soll das nur 
bedeuten das sobald ein Wechselfeld vorliegt gesendet wird egal ob dies 
vom Lesegerät gewollt ist oder nicht?

Ich hoffe ihr könnt mir dabei noch einmal unter die Arme greifen.

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