In Gnome gibt es ein nettes Tool namens "Disk usage analyzer" (auch
"baobab" genannt, und vermutlich im Paket gnome-utils zu finden), das
ganz genau das macht. Und damit das remote geht, machst du folgendes -
funktioniert nur, wenn beide Rechner das X-Window-System verwenden (was
z.B. Linux tut):
Gib in einer normalen shell auf deinem lokalen Rechner ein:
xauth list
Es wird der Magic-Cookie deines X-Servers angezeigt, so eine Art
"Zugangscode", mit dem Programme auf deinem Computer Fenster anzeigen
können. Das sieht z.B. so aus:
deinhostname/unix:0 MIT-MAGIC-COOKIE-1 abcdef09123789...
Dann loggst du dich mit der Remote-Shell auf dem entfernten System ein,
und gibst ein:
export DISPLAY=192.168.2.5:0.0
export XAUTHORITY=$HOME/.xauth-remote
xauth add 192.168.2.5:0 MIT-MAGIC-COOKIE-1 abcdef0123...
baobab
Wobei du 192.168.2.5 durch die IP deines lokalen Systems ersetzt, und
abcdef0123... durch den Magic cookie, der durch obigen Befehl angezeigt
wird, ersetzt.
Edit:
Für einzelne Dateien geht es so:
find -printf "%s %p\\n" -size 5M
Zeigt Dateien mit >= 5MB an. Ist nicht völlig genau, da find die Größe
nicht in logischen Bytes berechnet, sondern in den (oft 512KB-)Blöcken
des Dateisystems. Aber da du große Speicherfresser suchst, ist das nicht
so das Problem.