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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Soundgenerator Entwicklung


Autor: Marvin Lenk (Gast)
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Hallo,

Ich beabsichtige eine Schaltung aufzubauen, welche ein Motorengeräusch
sehr detailgetreu erzeugt. Allerdings soll dieses Geräusch ein
Soundfile einer bestimmten Audioquelle sein, und der Motor über ein
komplett änderbares Drehzahlband verfügen, welches z.B. über einen Takt
oder einen bestimmten Widerstandswert angesteuert wird. Ich hoffe mein
Anliegen ist verständlich, ansonsten versuche ich es nocheinmal anders
zu erklären. Mein Problem ist nun folgendes: Das Projekt ist ziemlich
wichtig für mich, doch ich verfüge noch nicht über soviel Wissen, das
ich die Schaltung alleine realisieren könnte. Vielleicht kann mir hier
jemand Tips dazu geben. Ich habe leider mit Mikrocontrollern noch keine
Erfahrung. Wenn sich jemand dazu bereit erklären würde diese Schaltung
für mich zu entwickeln (Schaltplan und die nötigen Quellcodes) wäre das
natürlich super, und ich würde dies mit einer Aufwandsentschädigung
oder nach Stundenlohn ausgleichen.

Gruß Marvin

Autor: Scream (Gast)
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Hi!

Sind ja unendlich viele Antworten zu diesem Thema! Ich stehe gerade vor
dem selben Problem! Hat jemand ne gute Idee zur Umsetzung? Vielleicht
einen netten link etc???

Autor: jmoney (Gast)
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Man schiebt ein wave ins Ram oder Flash (extern oder intern ist egal),
liest in regelmäßigen Abständen ein Byte/Word aus und gibt dieses an
einen DA-Wandler irgendeiner Form. Die Sounddatei muss natürlich
loopfähig sein. Zur Not tut's für den Anfang sicherlich ein Mega16 mit
knapp 16kbyte Flashspeicher (Programm braucht nicht viel) und PWM als
DA-Wandler. An kleinen Modellbauquäkern hört man da eh keinen
Unterschied..

Autor: 3 Newton (Gast)
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welche ein Motorengeräusch sehr detailgetreu erzeugt.

Da ein Motor vor allem niederfrequente Anteile abstrahlt könnte dass
ein Problem werden mit irgendweinem kleinen Lautsprecher überhaupt
darzustellen..

3N

Autor: peter dannegger (Gast)
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Autor: 3 Newton (Gast)
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Oder anders: was solls denn werden, wo willst Du es einbauen, was
bedeutet "sehr detailgetreu"?
Wenn Du noch nix mit Mikrocontrollern gemacht hast würde ich auch mit
so einem Projekt nicht einsteigen. Viel besser ist vermutlich ein
Speicher-IC. Bei Conrad mal nach ISD1420 suchen. Du kannst dann einen
Mikrocontroller verwenden um den immer wieder neu zu starten!

Viele Grüße,
3N

Autor: Thomas O. (Gast)
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ich würde eine Sinuswelle mit 8Bit Auflösung ablegen. Das µC holt sich
also den ersten Wert und gibt ihn an einen Port aus wo man einen
DA-Wandler dran hat. Je nach Geschwindigkeit wann man den nächsten Wert
holt kann man schonmal die Frequenz ändern(also das aufheulen) regeln.
Und dann kann man noch etwas an der Sinuswelle rumspielen (Oberwellen
hinzufügen) um den richtigen Sound zu generieren. Also für einen
Anfänger ist das bestimmt leichter als mit PWM.

Autor: Fly (Gast)
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So klappt das sowieso nie, da unser Ohr genau weiss wie es tönen soll.
Die einzige Lösung besteht darin ein orig. Motorengeräusch
aufzuzeichnen und abzuspielen. Wie du das umsetzt ist deine Wahl.

Autor: Scream (Gast)
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Hallo nochmal!

Erstmal vielen Dank für die Antworten.
Ich für meinen Teil möchte das angestrebte Soundmodul in einen
Modell-Panzer (1:10, also relativ groß) einbauen. Ich dachte an ein
variables Motorengeräusch (vielleicht sogar Lastabhängig) und
vielleicht noch an ein surren wenn der Turm sich dreht...
Der Tipp Wave-Datei klingt schon ganz gut. Ich werde mich erstmal
informieren, wie genau eine wave aufgebaut ist.
Fertige All-in-one Chips können bestimmt nur das eingespeicherte Signal
ohne veränderung wiedergeben, oder?

Autor: Sven (Gast)
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Ein EEPROM mit SPI-Interface müßte doch schnell genug auszulesen sein,
vielleicht geht sogar I2C mit 400kHz, wenn man die Bandbreite auf ein
paar kHz beschränkt. Und da ist dann genügend Speicherplatz für den
Sound als WAV. Das ganze mit ein paar Byte im SRAM zwischenpuffern,
dürfte sogar ein 2313 reichen...

Sven

Autor: 3 Newton (Gast)
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Ja klar, super Idee im Prinzip: Flash Speicher mit 10 HQ (relativ für
MCs) Soundfiles und die an einen Audiocodec und an einen Verstärker.
Nur stellt sich die Frage ob das als erstes Projekt nicht so
frustrierend ist dass man es lässt. Es müsste auch Chips geben die
mehrere Sounds abspielen können. Vielleicht kennt jemand einen? Die
Änderung würde ich nur als Lautstärkenänderung realisieren sonst wird
die Sache garantiert nichts, dann muss DSP her und und und. Vielleicht
tun es ja zwei Motorengeräusche, eines Stand, eines Fahren und der
Turm. Die Geschwindigkeit beeinflusst dann die Lautstärke.

MfG
3N

ps: Sinuswellen und daraus was synthetisieren wird nur Rotz. Ich habe
das exzessiv für ein Projekt in der Neurobiologie gemacht und da
verwurstet man schon gut und gerne mal 2000 Stück um immer noch simple
sounds zu erzeugen. Motorengeräusch geht nur als wav bzw die halt in
Einzelschwingungen zerlegt...

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