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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannungsstabilisierung mit Zener-Diode


Autor: Ben (Gast)
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ich will mit einer z-diode auf möglichst einfache Weise einen IC 
(Accelerometer), der 0.4mA zieht mit 2.5V versorgen. Meine allgemeine 
Versorgugsspannung liegt bei 3.3V.
ich weiss jetzt nicht genau ob das eine gute idee ist, da der IC ja 
nicht immer gleich viel Strom zieht (je nachdem ob er halt gerade misst 
sendet oder was auch immer..).
Das bedeutet ja dass die spannung auch über der z-diode ein wenig 
schwanken wird und so eventuell die messresultate verfälscht. habt ihr 
ideen wie ich das besser machen kann oder ist es gar nicht so shclecht 
das so zu machen?

Autor: Michael (Gast)
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Um wieviel darf denn die Spannung an deinem IC scHwanken, dass die 
Messresultate nicht verfälscht werden?

Autor: Ben (Gast)
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am besten gar nicht... genua weiss ich das natürlich nicht. aber da das 
IC nur 0.4mA kosumiert können die schwankungen ja nicht extrem gross 
sein... ich denke so Schwankungen bis 100mV wären in Ordnung.

Autor: EGS (Gast)
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Wenn du eine Spannungsstabilisierung mit z-Diode realisieren willst, 
hast du sowieso ein Problem wenn zu niedrige Eingangsspannungen hast. 
Die Z-Diode leitet ja nur das was zuviel ist ab, d.h. die verbrät deine 
Differenz zwischen den 3,3 und den 2,5 V (0,8 V).

Wenn du nen Festspannungsregler nimmst selbes Problem, aus weniger wird 
ohne etwas mehr Aufwand auch nicht mehr.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ben wrote:

> Das bedeutet ja dass die spannung auch über der z-diode ein wenig
> schwanken wird und so eventuell die messresultate verfälscht.

Nicht wirklich.
Die Z-Diode schneidet alles über ihrer Durchbruchspannung ab und 
stabilisert so die Spannung.
Viel interessanter ist doch: welchen Vorwiederstand verwendest du?

> ideen wie ich das besser machen kann oder ist es gar nicht so shclecht
> das so zu machen?

Bei diesen Strömen, ist eine Z-Diode keine schlechte Wahl. Alles andere 
wäre Overkill.

Autor: Michael (Gast)
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Da die Versorgung bei 3.3V ist sollte das mit der Zener-Diode kein 
Problem sein. 0.1V sollte da schon realisierbar sein bei den 
unterschiedlichen Lasten.

Autor: Ben (Gast)
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ok erstmals vieln dank für die antworten. nun meine nächste frage: kann 
man zu einer z-diode ein kondensator parallel schalten? auf den ersten 
blick schien mir das kaein problem, aber zwei unterschiedliche 
spannungsquellen parallel schalten ist nicht so gesund oder?

Autor: Michael (Gast)
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Das ist kein Problem, zu Zenerdiode kann man ohne weiteres einen 
Kondensator parallel schalten. Bei Spannungquellen ist das nur ein 
Problem, weil denn ausgleichströme fließen und die eine versucht die 
andere aufzuladen. Kondensatoren will man in so einer Anwendung wie hier 
ja auf die Spannung der "Spannungsquelle" aufladen, hier also auf die 
Spannung der Zenerdiode.

WIchtig ist die richtige Dimensionierung des Vorwiderstandes, so 5 mA 
kenn ich als Richtgröße damit die Zenerdiode auch ordentlich arbeiten 
kann.

Autor: Ben (Gast)
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Uz schwankt aber ein wenig, weil der strom nicht konstant ist der durch 
die Last fliesst. Wenn jetzt Uz=2.5V ist ist auch die Spannung dann am 
Kondensator 2.5V. Was passiert jetzt aber wenn der strom durch die Diode 
ein wenig abnimmt oder zunimmt. Uz verändert sich ein wenig! (oder?) 
Sagen wir Uz sei jetzt nur noch 2.4V aber die Spannugn am Kondensator 
ist immer noch 2.5V... => problem????

Autor: Ich (Gast)
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Da passiert nichts. Wenn sich Uz durch Stromänderung verändert macht es 
das auch gleichzeitig am Kondensator.

Wenn es stabiler werden soll kannst Du auch den TL431 statt der Z-Diode 
nehmen (auch mit Vorwiderstand).

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